Bündnis will den Frauentag zum bundesweiten Feiertag machen – Radio Tonkuhle Hildesheim
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Ein Bündnis verschiedener Verbände will den Internationalen Frauentag am 8. März zu einem bundesweiten gesetzlichen Feiertag machen. Bisher sei er das nur in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, heißt es in einer Mitteilung. Dabei würden Frauen noch immer schlechter bezahlt, leisteten mehr unbezahlte Sorgearbeit, seien deutlich seltener als Männer in Führungspositionen und außerdem nicht ausreichend vor Gewalt geschützt. Frauen als Hälfte der Gesellschaft müssten auch die Hälfte der Macht und der Verantwortung tragen, sagte Barbara Hartung vom Landesfrauenrat Niedersachsen. Der Ver.di Landesbezirksfrauenrat Niedersachsen-Bremen habe bereits letztes Jahr mit einer landesweiten Petition erwirkt, dass der Landtag über die Frage eines Feiertags abstimmen wird.

Um auf den Weltfrauentag hinzuweisen, gibt es am Wochenende landesweit verschiedene Angebote dazu - in Hildesheim sind dies eine besondere Stadtführung und ein Film.

Um elf Uhr startet vor der Tourist Information am Marktplatz die Führung "Starke Frauen – Endlich erzählt", in der rund 90 Minuten lang herausragende Frauen der Hildesheimer Stadtgeschichte im Mittelpunkt stehen. Die Teilnahmezahl ist begrenzt, Tickets gibt es auf www.hildesheim-tourismus.de/tickets zum Preis von elf Euro. Um 11:30 Uhr beginnt im Thega-Filmpalast eine Matinee mit dem Film "We want Sex" von Nigel Cole, in dem es um einen Streik der Näherinnen eines britischen Ford-Autowerks in den 60er Jahren geht - basierend auf einer wahren Begebenheit, die 1970 in Großbritannien zu einem neuen Gesetz für gleiche Bezahlung führte.

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