Die Bedeutung des Lebens ist heute zentraler Bestandteil zahlreicher Ostergottesdienste gewesen. So sagte etwa im Mariendom Hildesheims Bischof Heiner Wilmer laut Manuskript, das Osterfest sei eine "Rebellion gegen den Tod". Jesus habe nicht nur ein gesellschaftlicher Rebell gewesen, sondern habe dem Tod eine Absage erteilt und dafür sein Leben gegeben. Damit sei die Osterbotschaft eine Zusage insbesondere für Menschen in Not und Bedrängnis.
Sein evangelischer Amtskollege, der hannoversche Landesbischof Ralf Meister, hob in Hannover die Kraft der Rituale hervor. Diese würden ihm helfen, mit den "unglaublichen Fragen von Christi Auferstehung umzugehen“. Zwar werde es keine neuen Beweise dafür geben, ob Christus tatsächlich auferstanden sei, doch in vielem spielten die Christen in der Erinnerung und der Wiederholung diesen Glauben Jahr um Jahr in ihr Leben neu hinein. Das Osterfest stehe für die Neugeburt des Menschen in Gott.
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