Niedersachsen will mit der Landwirtschaft den Grundwasserschutz vorantreiben – Radio Tonkuhle Hildesheim
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Das Land Niedersachsen will in den nächsten fünf Jahren 22,7 Millionen Euro in den Grundwasserschutz investieren. Wie Umweltminister Christian Meyer (Grüne) sagte, werden im Land 85 Prozent des Trinkwassers aus dem Grundwasser gewonnen, doch diese Quelle werde zunehmend durch Schadstoffe aus der intensiven Landwirtschaft belastet - insbesondere in Form von Nitrat und Pflanzenschutzmitteln. Man stehe deshalb gemeinsam in der Verantwortung, diese wichtige Ressource zu schützen.

Schon seit den 90er Jahren gebe es das "Niedersächsische Kooperationsmodell Trinkwasserschutz" mit sogenannten Trinkwasserschutzverträgen. Über diese würden verschiedene freiwillige Maßnahmen zum Gewässerschutz gefördert. Das jetzt beschlossene Paket beinhalte 17 neue solche Verträge vor allem mit Beratungsleistungen für Landwirte, wie z.B. die Bereitstellung von Boden- und Pflanzenanalysen, die für eine grundwasserfreundliche Bewirtschaftung hilfreich sein können.

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