Kreis legt Pläne für Zukunft der Hildesheimer Berufsschulen vor – Radio Tonkuhle Hildesheim
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Der Landkreis hat einen knapp über 144 Millionen Euro umfassenden Plan für Neubau und Sanierungen der Hildesheimer Berufsschulen vorgelegt. Dieser soll am 1. Juni im Kreis-Finanzausschuss erstmals besprochen und am 25. Juni im Kreistag beschlossen werden. Die Verwaltung hat in der Vorlage dazu vier Modelle gegeneinandergestellt, von denen diese "Variante neu" die kostengünstigste ist. Sie verzichtet im Unterschied zur bisher bevorzugten Variante auf eine Nutzung des Standorts Rathausstraße (bisher von der Werner-von-Siemens-Schule genutzt), weil er für die Pläne des Kreises zu klein ist.

Die "Variante neu" sieht nun vor, die Hermann-Nohl-Schule (HNS) in einem zunächst viergeschossigen Neubau an der Ludolfingerstraße unterzubringen - dort, wo derzeit noch das Gebäude des ehemaligen Gesundheitsamts steht. Hier war bisher ein Neubau für das Jugendamt im Gespräch. Der Bau für die HNS, der auf drei Jahre geplant ist, soll etwa 39 Millionen Euro kosten. Die verbleibenden 106 Millionen sollen dann am Standort Steuerwalder Straße eingesetzt werden. Die Werner-von-Siemens- und Walter-Gropius-Schulen sollen fusionieren und gemeinsam dort untergebracht werden, wobei die Zweigstelle an der von-Thünen-Straße erhalten bleibt.

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