Entscheidung zur Neubaustrecke Hannover-Hamburg trifft auf geteiltes Echo – Radio Tonkuhle Hildesheim
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Von der Bundesregierung vorgelegte Pläne für eine Bahn-Neubaustrecke zwischen Hannover und Hamburg treffen in der niedersächsischen Landespolitik auf ein geteiltes Echo. So begrüßen die Grünen die Einigung darauf, den Neubau voranzutreiben. Die vorhandene Strecke hätte auch mit einem Ausbau die erwarteten zusätzlichen Verkehre nicht aufnehmen können. Mit der Festlegung auf einen Neubau sei das Hin und Her von SPD und CDU beendet. Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) bezeichnete einen Neubau als "alternativlos".

Die SPD dagegen kritisierte die Pläne aus Berlin. Das, was jetzt auf dem Tisch liege und seitens der Bundestagsfraktionen offenbar ausgearbeitet wurde, habe nicht die Zustimmung des Landes Niedersachsen, sagte der Pressesprecher des Verkehrsministeriums Sebastian Schumacher. Das Land sei an der Ausarbeitung nicht beteiligt worden. Man habe zwar schriftlich und mündlich versucht, auf die Beschlussvorlage einzuwirken, was aber offenbar überhört und ignoriert worden sei. Ein Entschluss für den Neubau könne viele Jahre des Nichtstuns auf der bestehenden Strecke nach Hamburg bedeuten - deshalb befürworten Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne und Ministerpräsident Olaf Lies weiterhin deren Ausbau nach dem sogenannten "Alpha-E-Konzept".

Die aktuellen Pläne sollen am 23. September in Berlin vor den Verkehrsausschuss kommen, und schon einen Tag später könnte sich der Bundestag damit befassen.

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