Das Hildesheimer Bündnis gegen TTIP, CETA und Co. will an einer geplanten Großdemonstration Ende nächster Woche in Berlin teilnehmen. Wie das lokale Bündnis, zu dem u.a. der BUND, der DGB sowie Bündnis 90/Die Grünen sowie Linkspartei gehört, mitteilt, wird dazu ein gemeinsamer Demobus organisiert.
Unter dem Motto „Wir haben es satt" werden am Samstag, dem 17. Januar erneut wieder viele tausend Menschen in Berlin erwartet. Kern des Protests, der bundesweit von knapp 50 Organisationen mitgetragen wird, ist eine Agrarwende weg von der Massentierhaltung hin zum fairen Handel. In diesem Zusammenhang wird deshalb auch gegen das geplante Freihandelsabkommen TTIP protestiert.
Die erste „Wir haben es satt"-Demo gab es 2011 in Berlin, seitdem findet der Protestmarsch jährlich zeitgleich mit der Grünen Woche statt.
fx
Erstmals seit Monaten stieg die Zahl der Arbeitslosen im Bezirk Hildesheim wieder an. Das gab die Agentur für Arbeit heute bekannt.
Im Dezember 2014 waren 47 Menschen mehr arbeitslos gemeldet als noch im Oktober. Aufgrund der milden Witterungsverhältnisse sei eine ausgeprägte Winterarbeitslosigkeit noch nicht zu beobachten gewesen, kommentierte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hildesheim Horst Karrasch. Dies sei auch auf den milden Wintereinbruch zurückzuführen. Im Vergleich zum Vorjahr sei der Anstieg der Arbeitslosenzahlen sehr viel geringer ausgefallen. Im Dezember 2013 lag die Anzahl, mit rund 1000 Arbeitslosen mehr, 7 Prozent höher als im Dezember 2014.
bjl
Das Land Niedersachsen veröffentlicht in Kürze eine Endauswahl von acht stillgelegten Bahnstrecken, die in den kommenden Jahren reaktiviert werden könnten. Verkehrsminister Olaf Lies sagte, von den acht könnten ein oder zwei in den kommenden 20 Jahren wieder in Betrieb gehen.
Derzeit gibt es eine Rangliste mit 28 Einträgen. Darunter sind die Verbindungen Salzgitter-Bad über Lebenstedt nach Peine oder Lebenstedt – Fredenberg. Keiner der Streckenvorschläge verläuft durch den Kreis Hildesheim.
fx
Niedersachsens Justizministerin Antje Niewisch-Lennartz (Grüne) will mit einer besseren psychiatrischen Versorgung in den Gefängnissen die Rückfallquote von Straftätern senken.
Kriminalität, die auch auf psychischen Krankheiten beruhe, werde durch den Vollzug bisher kaum abgestellt, so Niewisch-Lennartz gegenüber der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Außerdem kämen diejenigen, die psychische Auffälligkeiten haben häufiger zurück.
Der Ministerin zufolge haben 70 bis 80 Prozent der Gefängnisinsassen eine psychische Störung. Allerdings müssten nicht alle entsprechend behandelt werden. Dies sei bei etwa 20 Prozent der Inhaftierten erforderlich. Um eine bessere medizinische Betreuung zu erreichen, sollen landesweit 97 neue psychiatrische Behandlungsplätze in den Gefängnissen geschaffen werden. In der Jugendanstalt in Hameln und in der Justizvollzugsanstalt in Oldenburg sollen Ärzte zudem zwei neue psychiatrische Stationen aufbauen.
bjl
Der Hildesheimer Stadtwerke-Chef Michael Bosse-Arbogast bleibt im Präsidium des Kommunalen Arbeitgeberverband Niedersachsen (KAV). Der KAV ist der Arbeitgeberverband, in dem alle Kommunen, Landkreise, Sparkassen und die kommunalen Unternehmen aus Niedersachsen Mitglied sind. Bosse-Arbogast wurde im Dezember erneut für zwei Jahre gewählt. Er vertritt im KAV als Vorsitzender des „Fachausschusses Versorgungsbetriebe" die Interessen der etwa 70 niedersächsischen Stadtwerke.
cw
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