Einer der letzten großen NS-Kriegsverbrecherprozesse beginnt am 21. April in Lüneburg.
Wie der evangelische Pressedienst mitteilt, wirft die Staatsanwaltschaft Hannover dem früheren SS-Unterscharführer Oskar G. vor, im Frühjahr 1944 im Konzentrationslager Auschwitz Beihilfe zum Mord in 300.000 Fällen geleistet zu haben. Für das Verfahren gegen den 93-Jährigen aus der Lüneburger Heide seien insgesamt 27 Termine vorgesehen, teilte das Landgericht am Montag mit.
Dem Angeklagten, der unter anderem für das Gepäck der verschleppten Menschen zuständig gewesen war, wird vorgeworfen Spuren der Massentötung verwischt zu haben, indem er half, Gepäck wegzuschaffen. Dabei sei ihm bewusst gewesen, dass die bei der Selektion als nicht arbeitsfähig eingestuften Häftlinge nach ihrer Ankunft in Gaskammern ermordet wurden. Er habe dem NS-Regime wirtschaftliche Vorteile verschafft und die systematische Tötung von Menschen unterstützt.
bjl
Die Züge der S-Bahn Hannover sollen demnächst überarbeitet werden.
Damit sollen verschiedene Probleme gelöst werden, die sich im Betrieb gezeigt haben, sagte Klaus Abelmann von der Region Hannover im Tonkuhle-Gespräch. Die Region Hannover finanziert als so genannter Aufgabenträger den Betrieb der S-Bahn.
Bei den Überarbeitungen gehe es unter anderem um den Abstand zwischen Zug und Bahnsteig und um den Umbau von Mehrzweckabteile, so Abelmann. Die ersten Arbeiten in den Zügen sollen im März beginnen. Die Kosten sollen bei 1,7 Millionen Euro liegen. Sie werden gemeinsam von der Region, der Landesnahverkehrsgesellschaft und dem Zweckverband Westfalen-Lippe getragen.
fx
Die Inklusion soll künftig nicht nur im Bildungsbereich, sondern auch in der Hildesheimer Kultur vorangetrieben werden. Das ist das Anliegen der neuen Initiative „KULTURinklusiv". Inzwischen gibt es eine Lenkungsgruppe, in der verschiedene Institutionen wie auch die Stadt vertreten sind.
Kern ihrer Arbeit ist, Kulturangebote für alle Menschen erfahrbar zu machen. Ansprechpartnerin für die Initiative „KULTURinklusiv" ist Miriam Raabe von der Diakonie Himmelsthür unter Telefon 05121 - 604 1553 oder der Mail-Adresse
fx
Das Roemer- und Pelizaeusmuseum sucht Leihgaben von Bürgerinnen und Bürgern Hildesheims, die ihre Verbindung zur Stadt ausdrücken. Sie sollen im Rahmen einer Sonderausstellung zum Stadtjubiläum gezeigt werden, heißt es in einer Mitteilung. Es gehe besonders darum, der Lebendigkeit der Hildesheimer Geschichte im Selbstverständnis der Stadt und ihrer Menschen nachzuspüren. Die Gegenstände müssten deshalb nicht besonders schön oder wertvoll sein.
Am 4., 9. und 10. Februar stehen zu bestimmten Zeiten die Kuratoren der Ausstellung im RPM zur Annahme der Stücke bereit (Mittwoch, 04.02. von 10-13 Uhr; Montag, 09.02. 16-18.30 Uhr; Dienstag, 10.02., 16-18 Uhr).
Am Abend des 10. Februars sollen sie dann erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Ausstellung selbst läuft dann vom 31. März bis zum 4. Oktober. In einer besonderen Vitrine werden dann wechselnde Exponate gezeigt.
fx
Die Stadt Hildesheim sucht wieder Jugendliche, die an einem Austausch mit der französischen Partnerstadt Angoulême teilnehmen wollen. Die Anmeldefrist für den Austausch habe jetzt begonnen, hieß es – 2015 sei das 50. Jahr der Städtepartnerschaft.
Vom 10. bis 22. Juli werden zunächst Gäste aus Frankreich in Hildesheim erwartet. Der Gegenbesuch ist dann vom 16. bis zum 28. Oktober. Dabei werden die Jugendlichen jeweils in Familien untergebracht. Dabei entstehen maximal 400 Euro an Kosten. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass die Jugendlichen mindestens anderthalb Jahre Französisch gelernt haben. Anmeldeschluss ist der 18. Februar.
fx
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