Wegen der im Hildesheimer Zentrum und in der Nordstadt angemeldeten Demonstrationen warnt der Stadtverkehr Hildesheim am Samstag vor Beeinträchtigungen beim Busverkehr.
Es sei davon auszugehen, dass die Nordstadt und der ZOB in der Zeit von etwa 9.30 Uhr bis zirka 18 Uhr nicht angefahren werden können, teilte Sprecherin Katrin Groß mit. Aufgrund zusätzlicher eventueller Straßensperrungen in der Innenstadt könne es zu Verspätungen bei allen Buslinien kommen. Für zahlreiche Linien gibt es veränderte Routen. Informationen erteilt der Stadtverkehr auf seiner Internetseite und unter der Nummer 66666.
cw
NSA-Enthüller Edward Snowden wird heute Nachmittag auf der Computermesse CeBIT in Hannover live sprechen – und das via Videokonferenz aus Moskau.
Laut Medienberichten findet sein Gespräch mit Glenn Greenwald um 17 Uhr statt. Greenwald hatte im Juni 2013 die ersten Dokumente veröffentlicht, die der damalige NSA-Mitarbeiter Snowden ihm zugespielt hatte. Die Geschichte der Zusammenarbeit von Greenwald und Snowden wird im aktuellen oscarprämierten Film "Citizen Four" erzählt.
Der noch immer im russischen Exil lebende Snowden wurde im vergangenen Jahr mit dem Alternativen Nobelpreis geehrt.
bjl
Die Universität Hildesheim und das Braunschweiger Georg-Eckert-Institut weisen in einer Studie darauf hin, dass die gesellschaftliche Realität in Deutschland in Lehrmitteln häufig einseitig oder sogar falsch dargestellt wird.
Die Ergebnisse der Studie wurden am gestrigen Dienstag in Berlin vorgestellt. Migration werde häufig als Problem dargestellt, heißt es in der Studie, in der 65 aktuelle Schulbücher aus 5 Ländern untersucht wurden. Dass Vielfalt als Normalfall dargestellt werde, sei eher die Ausnahme, so die Leiterin der Studie Inga Niehaus.
Die Migrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özuguz (SPD), sagte, die Vielfalt in Deutschland sei in den vergangenen Jahren doch sehr gewachsen. Inzwischen habe jeder dritte unter 15-Jährige eine Einwanderungsbiografie. Dies müsse auf eine gute Art und Weise in den Schulbüchern abgebildet werden, so Özuguz.
bjl
Der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle hat sich gestern in Hannover für neue Gesprächsformen mit Menschen mit Behinderungen ausgesprochen.
Man müsse lernen direkt mit den Betroffenen zu kommunizieren, auch wenn das manchmal bedeute, den etwas anstrengenderen Weg zu gehen, so Trelle beim "Tag der Caritas - Behindertenhilfe in Niedersachsen". Hier diskutierten rund 150 Teilnehmer über die Selbstbestimmung behinderter Menschen. Heute schaue man von ihren Ressourcen aus auf die Menschen mit Behinderung, so Hans-Jürgen Marcus, der Direktor des Diözesen-Caritasverbandes Hildesheim. Deshalb stelle sich im Alltag von professionellem Personal immer stärker die Frage, wie Menschen mit Behinderung ihr Leben stärker selbst planen und bestimmen könnten.
Auch Andreas Lob-Hüdepohl, Professor für Theologische Ethik an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen in Berlin, forderte, Menschen mit Behinderung nicht zu stark zu behüten, sondern ihnen viel eher assistierend zur Seite zu stehen.
bjl
Die Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel schreibt erstmals einen Preis für regionale Kulturvermittlung und kulturelle Bildung aus.
Wie die Akademie mitteilt, werden besonders originelle Projekte, Programme oder Veranstaltungen aus der Stadt und dem Landkreis Wolfenbüttel gesucht. Voraussetzung für die Bewerbung sei, dass die Projekte und Veranstaltungen bereits stattfinden, hieß es. Die Jury unter dem Vorsitz des Hildesheimer Kulturwissenschaftlers Professor Wolfgang Schneider achte besonders auf die ästhetische Umsetzung der Projekt- oder Veranstaltungsidee. Die Einbindung in die kommunale Kultur- und Bildungszene sei ebenso wichtig, wie eine mögliche Fortführung.
Die Auszeichnung ist mit insgesamt 6.000 Euro dotiert und soll im November verliehen werden. Einsendungen nimmt die Akademie noch bis zum 31. Juli entgegen.
bjl
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