In der Debatte um die Wohnungsnot in großen Städten hat der Städte- und Gemeindebund auf Alternativen auf dem Land hingewiesen, die stärker genutzt werden könnten. Mehr als 1,3 Millionen marktfähige Wohnungen würden derzeit leer stehen, sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg heute den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Es wäre daher sinnvoll, diese Regionen mit guten Verkehrsverbindungen besser zu erschließen, etwa durch neue oder reaktivierte Bahnstrecken. Damit könnten die Menschen dort gut und preiswert wohnen und leben.
Der Bedarf an Wohnungen, vorwiegend in den Metropolregionen, steige ungebremst an, sagte Landsberg weiter. Das Ziel der Bundesregierung, 400.000 neue Wohnungen pro Jahr fertigzustellen, sei kaum erreichbar, auch weil es an Grundstücken fehle. Zudem stiegen die Baupreise deutlich, die Finanzierung werde durch das steigende Zinsniveau schwieriger und es gebe nicht genug Fachfirmen, um die Gebäude zu errichten.
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Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus am Bergsteinweg sind gestern acht Bewohner durch Rauchgas leicht verletzt worden. Wie die Polizei meldet, hatte eine Anwohnerin zur Mittagszeit Rauch im Treppenhaus bemerkt und Alarm geschlagen. Kurz darauf lösten auch die Rauchmelder des Hauses aus. Alle Bewohner verließen daraufhin das Gebäude.
Die Feuerwehr fand den Brandherd schnell in einer Parterrewohnung und löschte das Feuer, der entstandene Sachschaden wird auf 50.000 Euro geschätzt. Die polizeilichen Ermittlungen laufen.
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Eine unbekannte Person hat am Samstagabend in einer Spätvorstellung des Thega Filmpalasts gegen 23:30 Uhr Reizgas versprüht. Wie die Polizei meldet, waren rund 50 Personen vor Ort - nachdem zu Filmbeginn das Gas versprüht wurde, verließen alle den Saal. Zahlreiche Personen klagten danach über Atemnot, einige husteten stark oder hatten tränende Augen, eine Frau erlitt darüber hinaus eine Panikattacke. Sachschäden gab es nicht, der Kinosaal wurde umgehend gelüftet.
Der Täter entkam unerkannt. Wer in der Sache Hinweise geben kann, wird gebeten sich mit der Polizei Hildesheim unter 0 51 21 - 939 115 in Verbindung zu setzen.
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Die Stadt Hildesheim hat eine neue Schulstatistik für den Jahrgang 2022/23 veröffentlicht. Demnach besuchten am Stichtag 8. September '22 ingesamt 15.315 Kinder und Jugendliche Schulen im Stadtgebiet, die meisten davon (knapp über 4.900) das Gymnasium, gefolgt von Grundschulen (insgesamt rund 3.500) und Gesamtschulen (rund 1.900). Knapp über 10.000 der Schülerinnen und Schüler kamen aus dem Stadtgebiet, nahezu alle anderen aus Gemeinden im Kreisgebiet - den größten Einzelanteil daran hatten Giesen (579), Harsum (550) und Bad Salzdetfurth (476).
Insgesamt umfasst die Statistik 52 Seiten und kann auf schuleundsport.stadt-hildesheim.de heruntergeladen werden.
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Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens (SPD) befürchtet gesellschaftliche Spannungen angesichts der Entwicklung der Flüchtlingssituation in Deutschland. Man könnte mittelfristig an einen Punkt kommen, wo die gesellschaftliche Akzeptanz gefährdet wird, sagte sie am Wochenende der „Hannoverschen Allgemeinen Zeitung“. Niedersachsen habe im vergangenen Jahr rund 110.000 Kriegsvertriebene aus der Ukraine aufgenommen sowie mehr als 20.000 Asylbewerberinnen und -bewerber. Bisher habe man das gut organisiert und in enger Kooperation von Land und Kommunen hinbekommen, und das werde auch so bleiben - an den Diskussionen vor Ort merke sie aber, dass die gesellschaftliche Debatte schwieriger wird.
Als Folge forderte Behrens den Bund und EU zum Handeln auf: Geflüchtete müssten fairer auf die einzelnen EU-Staaten verteilt werden, und im Rahmen von Rücknahmeabkommen dafür gesorgt werden, dass Menschen, die die Asylgründe nicht erfüllen, zurückführt werden können. Derzeit lebten in Niedersachsen viele Menschen mit abgelehnten Asylanträgen, die aufgrund fehlender Pässe oder mangelnder Bereitschaft zur Rücknahme durch die Herkunftsländer nicht abgeschoben werden könnten. Das Asylrecht sei ein hohes Gut in Deutschland, so Behrens, insbesondere auch aus der historischen Verantwortung heraus. Wenn es aber ausgehöhlt werde, dann sei das ein Problem.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) geht unterdessen davon aus, dass die Zahl der Flüchtlinge, die Deutschland erreichen, in den kommenden Monaten weiter deutlich ansteigen wird. Andreas Roßkopf, GDP-Verantwortlicher für den Bereich Bundespolizei, sagte heute in der „Neuen Osnabrücker Zeitung“, man stelle derzeit etwa 1.500 illegale Einreisen pro Woche an den Grenzen fest. Die Masse derer, die die Grenzen erreichten, werde mittlerweile von professionellen Banden durch Europa geschleust, die mit einer "Erfolgsgarantie" werben. Die Bundespolizei müsse deshalb technisch besser ausgestattet werden, etwa mit Drohnen, Kameras und moderneren Einsatzfahrzeuge. Feste Grenzkontrollen seien hingegen nicht leistbar, dafür hätte man viel zu wenig Personal.
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