Ein 24 Jahre alter Mann aus Hildesheim hat sich am Donnerstagvormittag durch sein aggressives Verhalten mehrere Anzeigen eingehandelt - und eine vorübergehende Ingewahrsamnahme. Laut Polizeibericht wurde zunächst gegen 8:20 Uhr eine Streife zum Jobcenter gerufen, wo der Mann Mitarbeitende beleidigte. Er erhielt einen Platzverweis. Rund eine halbe Stunde später wurde dann ein Ladendiebstahl in einem Supermarkt in der Steuerwalder Straße gemeldet. Dort trafen die Polizeikräfte erneut auf den 24-Jährigen, der zuvor den Kassenbereich unbezahlten Waren passiert und einen Mitarbeiter geschubst und beleidigt haben soll.
Aufgrund seines weiter aggressiven Auftretens wurden ihm nach mehreren Verwarnungen Handschellen angelegt. Bei der Gegenwehr wurde ein Beamter leicht am Bein verletzt, und der Mann überzog alle Anwesenden weiter mit wüsten Beschimpfungen. Er wurde auf der Dienststelle in einer Zelle untergebracht, bis er sich beruhigte. Gegen ihn laufen Ermittlungen wegen Beleidigung, Ladendiebstahl, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.
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Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordert die Anhebung der Entlohnung für Ferienjobber – auch im Kreis Hildesheim. Bislang könnten Betriebe Jugendliche unter 18 Jahren auch für weniger als zwölf Euro beschäftigen, kritisiert die Geschäftsführerin der NGG-Region Hannover, Lena Lange. Mit dieser Ausnahme beim gesetzlichen Mindestlohn müsse Schluss sein - das sei Alters-Lohn-Diskriminierung. Es solle eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, so Lange, dass Beschäftigte für die gleiche Arbeit auch gleich bezahlt würden, egal ob sie 17 oder 18 Jahre alt seien.
Viele von den Ferienjobbern seien auf das Geld angewiesen. Sie seien zudem in Zeiten von Personalknappheit, eine wichtige Arbeitsunterstützung für Betriebe, aber nicht zum Niedriglohn, betont Lange. Die Gewerkschaftlerin hofft, dass der Sommer 2023 die letzte Saison war, in der Unter-18-Jährige keinen Anspruch auf Mindestlohn haben. SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert hat sich bereits für die Abschaffung der Ausnahme beim gesetzlichen Mindestlohn für Ferienjobber ausgesprochen.
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Im Sarstedter Innerstebad ist ab Montag das Hallenbad wieder geöffnet. Das teilt die Stadt Sarstedt mit. Dessen Schließung sowie die der Sauna über den Sommer sollte einen Beitrag zum Energiesparen leisten. Im Hallenbad beginnt mit der Wiedereröffnung der normale Betrieb inklusive aller Kurse. Die Sauna werde dann am Freitag wieder eröffnet.
Mit dem 18. September werde das Innerstebad dann direkt von der Sommer- in die Wintersaison übergehen, und das ohne eine Schließzeit wie sonst. Die Unterhaltungsarbeiten, die normalerweise dann stattfinden, seien schon über den Sommer erledigt worden. Eine Ausnahme bildet das Stadtbad-Restaurant, dass vom 11. September bis zum 2. Oktober urlaubsbedingt schließt.
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Insgesamt acht Landkreise werfen der niedersächsischen Landesregierung vor, sie zur Bewältigung der Folgen des Ukrainekrieges zur Verschuldung zu verpflichten. Sie haben deshalb Verfassungsklage beim Niedersächsischen Staatsgerichtshof eingelegt, wie das Gericht in Bückeburg mitteilte. Anstatt die Landkreise mit den nötigen Geldern auszustatten, habe der Gesetzgeber die Kreise verpflichtet, ein Gesetz anzuwenden, das eigentlich nur zur Bewältigung epidemischer Lagen gedacht sei, kritisieren die Kommunen.
Der infrage stehende Paragraf 182, Absatz 5 des niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetzes ermögliche den Kommunen im Epidemie-Fall, leichter Kredite aufzunehmen und sich über den Wert ihres Vermögens hinaus zu verschulden. Diese haushaltsrechtliche Sonderregelung zur Finanzierung der Kosten für die Folgen des Krieges zu nutzen, ist nach Ansicht der Beschwerdeführer ein Eingriff in die niedersächsische Verfassung und die durch das Grundgesetz geschützte Finanz- und Haushaltsautonomie.
Der Staatsgerichtshof hat dem niedersächsischen Landtag und der Landesregierung zunächst Gelegenheit zu einer Stellungnahme gegeben.
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Der Hildesheimer Bischof Dr. Heiner Wilmer stellt in seinem neuesten Bischofswort das Thema Hoffnung in den Mittelpunkt. Er hat es aus Anlass des Hochfestes Mariä Himmelfahrt verfasst. Es ist als Video im Internet zu sehen und wird an diesem Wochenende auch in den Gemeinden verlesen.
Wilmer betont, dass sich die Kirche zwar in einer „schwierigen Situation mit gewaltigen Herausforderungen“ befinde, er aber dennoch Grund zur Hoffnung sehe - und deshalb „für einen mutigen Aufbruch“ werbe.
Für die heutige Lage der Kirche sei diese zu einem großen Teil selbst verantwortlich: Über Jahrzehnte seien dort unzählige Verbrechen gegen junge und schutzbefohlene Menschen nicht nur zugelassen, sondern auch noch gedeckt worden – und dies schlage sich in einem riesigen Vertrauensverlust nieder. Auch gingen vielen Menschen Reformen in der Kirche nicht schnell genug.
Dennoch sei die Kirche „kein hoffnungsloser Fall“. Sie verändere sich, es entstehe Neues und Unerwartetes. Maria habe vorgelebt, dass Gott sein Erbarmen auf ewig zugesagt hat – und aus dieser Hoffnung dürften die Menschen leben. Das Video und den kompletten Text gibt es auf der Internetseite des Bistums.
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Am kommenden Sonntag lädt das Hildesheimer Herbstvergnügen wieder zu einer Meile mit kreativem Handwerk und regionalen Produkten in die Hildesheimer Innenstadt. Rund um den Marktplatz und den Platz...
Im Freibad Gronau geht am Sonntag die Sommersaison zuende. Ab Montag wird das Bad nach letzten Unterhaltungsarbeiten in den Winterschlaf geschickt, teilt die Samtgemeinde Leinebergland mit, die sich...