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Die Feuerwehren in Niedersachsen haben für das letzte Jahr einen weiteren Rückgang der Einsatzzahlen festgestellt. Das geht aus dem Jahresbericht der Feuerwehren hervor, den Innenminister Boris Pistorius (SPD) heute vorstellte. Es war der zweite starke Rückgang in Folge, was Pistorius auch auf die Corona-Pandemie zurückführte - weil viele Menschen von zuhause aus arbeiteten, wurden viele beginnende Brände sofort erkannt und oft selbst gelöscht.

Der größte Teil der Feuerwehreinsätze waren so genannte "Technische Hilfeleistungen". Hier wurden fast 54.000 Einsätze registriert, über 3.700 weniger als 2019. Bei den Bränden sank die Zahl um rund 2.200 auf fast 21.700. Die Zahl der Fehlalarme sank um rund 710 auf rund 13.900, wobei allerdings die Zahl so genannter "böswilliger Alarme" - also bewusst ausgelöster falscher Alarme - anstieg.

Die Zahl der Menschen, die sich in Niedersachsen in Freiwilligen Feuerwehren engagieren, stieg um 2.111 auf 128.707 Einsatzkräfte, bei einem Frauenanteil von 13 Prozent. Rückgänge gab es dagegen bei den Kinder- und Jugendfeuerwehren.

Pistorius betonte, die Mitglieder der Feuerwehren seien „ein fester Anker in unserer Gesellschaft“. Das habe sich erst recht unter den besonderen Voraussetzungen der Pandemie gezeigt. Dafür könne man sich nicht oft genug bedanken, denn die Feuerwehrfrauen und -männer täten ihre Arbeit im Wesentlichen in ihrer Freizeit.

fx

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