Klärschlammverbrennungsanlage soll Hildesheimer Fernwärmenetz befeuern – Radio Tonkuhle Hildesheim
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Die am Hafen entstehende Klärschlammverbrennungsanlage soll als Energiequelle an das Hildesheimer Fernwärmenetz angeschlossen werden. Das haben die EVI Energieversorgung Hildesheim und die Kommunale Nährstoffrückgewinnung Niedersachsen GmbH (KNRN) als künftige Anlagenbetreiberin vereinbart - in der KNRN ist die EVI zugleich eine von 22 Gesellschafterinnen. Dafür plane man nun eine etwa vier Kilometer lange Fernwärmeleitung zum Hafen, wo künftig durch die Klärschlammverbrennung bis zu 44.000 MWh Wärme pro Jahr CO2-neutral produziert werden, heißt es in einer Mitteilung.

Der technische Geschäftsführer Wolfgang Birkenbusch sagte, dies sei ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Wärmeversorgung in Hildesheim. Neben einem weiteren Beitrag zur CO2-Reduktion setze man so auf eine lokale Wertschöpfungskette, von der Hildesheim wirtschaftlich profitieren könne, und leiste einen aktiven Beitrag zur Nachhaltigkeit und zur Erhöhung der Versorgungssicherheit. Mit der Nutzung des Klärschlamms verringere sich die Abhängigkeit von Energieimporten aus fossilen Quellen, und die Anlage schaffe auch rund 25 neue und krisensichere Industriearbeitsplätze.

Die Anlage soll der KNRN zufolge Ende nächsten Jahres erstmals in Betrieb gehen und 2028 dann in voller Auslastung laufen.

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