Die Hildesheimer tourist-information am Marktplatz ist erneut mit dem Qualitätssiegel „i-Marke“ ausgezeichnet worden. Diese Marke wird vom Deutschen Tourismusverband vergeben, teilt das Marketing mit. Unabhängige Prüfende hätten dafür die Informationsstelle im Tempelhaus in einem mehrstufigen Verfahren getestet. Dabei übertraf das Ergebnis den Landes- wie auch Bundesdurchschnitt: Das Hildesheimer Besucherzentrum konnte demnach dabei besonders mit seinem umfangreichen Dienstleistungs- und Informationsangebot, dem äußeren Erscheinungsbild sowie einer überzeugenden Beratungsqualität punkten. Zu weiteren Kriterien des Prüfungsverfahrens zählen kostenlose Grundinformationen, ausgebildetes Personal sowie eine übersichtliche Beschilderung.
fx
Die Erziehungsberatungsstelle des Landkreises Hildesheim bietet ab November wieder Kurse für getrennt lebende Eltern an. Der Kurs „Kinder im Blick“ will Eltern Kenntnisse und Fertigkeiten vermitteln, um typische „Fallen“ nach der Trennung zu vermeiden. Auch soll es um Austausch der Teilnehmer gehen.
Der sechswöchige Kurs beginnt am 13 November und findet jeweils mittwochs ab 18 Uhr in der Kreisverwaltung in Alfeld statt. Anmeldefrist ist der 8 November.
sk
Das Land Niedersachsen fördert mit 5,5 Millionen Euro den Aufbau einer Internet-Plattform für den Austausch von freiem Bildungsmaterial an Hochschulen. Auf diese Weise sollen Lehrende dabei unterstützen werden, ihre Lehrveranstaltungen zu verbessern, sagte Wissenschaftsminister Björn Thümler zum Startschuss des Projekts. Die Hochschullehrer könnten das Lehrmaterial sowohl direkt nutzen als auch weiterentwickeln.
Ab 2020 werde das niedersächsische Wissenschaftsministerium weitere zwei Millionen Euro bereitstellen, um die Erstellung von neuen Inhalten zu fördern, hieß es weiter. Die Projektleitung liegt beim Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften in Hannover. Weitere Projektpartner sind unter anderem die Universität Osnabrück, die Hochschule Emden-Leer und der Verein "Stud.IP".
sk
In der Nacht zu Mittwoch haben heftige Gewitter und Regenfälle im Südkreis für zahlreiche Überschwemmungen gesorgt. Die Leitzentrale der Berufsfeuerwehr Hildesheim meldete 40 Einsätze der Wehren in Stadt und Landkreis. Bis in die Mittagsstunden waren die Einsatzkräfte am Mittwoch mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. Garagen liefen voll und Schlamm und Wassermassen machten Straßen unbefahrbar.
Die Landesstraße L482 zwischen Petze und Sibbesse musste wegen Räumungsarbeiten voll gesperrt werden. In Föhrste bei Alfeld hatten Wassermassen lose Erde von den Feldern in den Ort gespült und die Hauptstraße und den Bahnübergang unpassierbar gemacht. Alfelds Bürgermeister Bernd Beushausen kündigte an, mit den Landwirten über die Nutzung der Felder zu sprechen. Diese hatten zuvor das gute Wetter für Hangarbeiten genutzt, wodurch das Wasser leichtes Spiel hatte und die Erde ausschwemmte.
sk
Der promovierte Jurist Franz Rainer Enste wird erster Landesbeauftragter gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens in Niedersachsen. Er wird die ehrenamtliche Aufgabe zum 1. November übernehmen, teilte die Landesregierung mit. Enste soll künftig zentraler Ansprechpartner für die jüdischen Verbände in Niedersachsen und für alle Menschen jüdischen Glaubens im Land sein. Zu seinen Aufgaben gehört es, die Interessen der Verbände zu unterstützen, Empfehlungen zum Umgang mit Antisemitismus zu entwickeln und möglichst viele Bürger dafür zu sensibilisieren.
Nach dem Synagogen-Anschlag von Halle in der vergangenen Woche, der von "dumpfem Hass" geleitet gewesen sei, habe die Einrichtung der Stelle eines Landesbeauftragten eine bittere Aktualität bekommen, hieß es. Sie sei jedoch schon vor dem Anschlag geplant gewesen.
Enste (66) war als Richter in Lüneburg und Stade tätig und später Pressesprecher des Landtags und der Landesregierung in Hannover. Er ist Mitglied im Kuratorium der Siegmund Seligmann-Stiftung zur Förderung der jüdischen Musik, Kunst und Kultur.
sk
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