LINKEN-Politiker Lars Leopold startet eine Petition gegen die Schließung von Dorfschulen in der Region.
Im September letzten Jahres empfahl der niedersächsische Landesrechnungshof die Schließung von 15 von 65 kleinen Grundschulen in zwölf begutachteten Kommunen. Betroffen sind zum Beispiel Schulen in Nordenham, Hattdorf, Gronau und Bodenwerder-Polle. Grund dafür sei die „Unwirtschaftlichkeit“ solcher Schulen. Unbeachtet blieben dabei pädagogische Gesichtspunkte, kritisiert Leopold. Aus diesem Grund fordert er das Land Niedersachsen mit der Petition auf, das Schulgesetz anzupassen. Dabei solle das Wohl der Kinder im Vordergrund stehen, so Leopold weiter. Eine Reduzierung der Klassengröße stelle eine Aufwertung für den Unterricht dar. Die Schließungen von Grundschulen in ländlichen Regionen könne künftig zu Abwanderung und Überalterung führen.
Die Petition benötigt landesweit 24000 Unterstützer und ist im Internet unter www.openpetition.de/petition/online/kleine-dorfschulen-retten zu finden.
pa
Die Lernplattform "Niedersächsische Bildungscloud" ist am Freitag von Kultusministerin Frauke Heiligenstadt gestartet worden. 42 Schulen im ganzen Land wurden dabei zu Projektschulen und so genannten "Projektfollowern" ernannt. Es ist keine Schule aus dem Kreis Hildesheim dabei.
Heiligenstadt sagte, man schaffe ein großes virtuelles Klassenzimmer und bringe das Lernen mit digitalen Medien entscheidend voran. Die 42 ausgewählten Schulen sowie zwei Studienseminare werden in den nächsten drei Jahren an der Entwicklung der Niedersächsischen Bildungscloud arbeiten. So soll sichergestellt werden, dass die Lernplattform auch tatsächlich gut im Schulalltag eingesetzt werden kann. Über die Bildungscloud können Lehrerschaft und Schülerschaft in einem virtuellen Raum zusammenarbeiten - und das auch klassen- oder schulübergreifend, oder auch mit externen Partnern wie etwa Hochschulen. Die erste Phase der Entwicklung läuft bis 2019. Sollte die Cloud danach positiv bewertet werden, soll sie landesweit eingeführt werden.
fx
Die Stadt Hildesheim muss die Stelle des Stadtbaurats erneut ausschreiben. Wie es Freitagabend aus dem Rathaus hieß, hat der Favorit um die Nachfolge von Dr. Kay Brummer aus persönlichen Gründen abgesagt. Eigentlich sollte der neue Stadtbaurat bereits im Rahmen einer Ratssitzung im Dezember der Stadtpolitik vorgestellt werden. Dies fiel jedoch wegen eines Todesfalls in dessen Familie aus.
Der derzeitige Stadtbaurat Dr. Kay Brummer hatte im Mai letzten Jahres im Rat verlauten lassen, dass er keine zweite Amtszeit anstrebt. Damit startete Mitte letzten Jahres die Ausschreibung für seine Nachfolge, die nun wiederholt werden muss. Brummer scheidet im Mai aus, danach ist die Stelle vorübergehend unbesetzt.
fx
2016 hat es in Deutschland 3.533 Angriffe auf Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte gegeben. Das berichtet die "Braunschweiger Zeitung" mit Verweis auf Zahlen des Bundesinnenministeriums. Hinzu kommen demnach noch 217 Angriffe auf Hilfsorganisationen oder freiwillige Asyl-Helfer. Insgesamt wurden dabei 560 Menschen verletzt, darunter 43 Kinder.
Die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Ulla Jelpke, forderte als Reaktion ein "Konzept zur Eindämmung dieser täglichen Bedrohung". Die Bundesregierung müsse rechte Gewalttaten als zentrales Problem der inneren Sicherheit einstufen und damit aufhören, "durch immer neue Gesetzesverschärfungen im Asylbereich den Eindruck zu erwecken, Flüchtlinge seien die Bedrohung".
fx
Bei den Bauarbeiten für das Senioren-Wohnhaus "Argentum" in Elze ist ein Kuhgerippe aus dem 17. Jahrhundert freigelegt worden. Die Kreiswohnbau Hildesheim sprach als Bauherrin von einem historischen Fund. Das Gerippe der trächtigen Kuh sei komplett in sehr gutem Zustand erhalten. An der Stellung der Beine sei zu erkennen, dass die Kuh offensichtlich in die Grube gelegt worden sei. Der Fund wird nun zum Landesamt für Denkmalpflege geschickt.
Der Bau des "Argentum" verzögert sich zunächst um etwa einen Monat - die Kreiswohnbau hofft jedoch, dass der Verzug im Verlauf der weiteren Arbeiten wieder aufgeholt werden kann. Das Haus an der Elzer Hauptstraße soll im Herbst fertiggestellt werden. Es umfasst dann 17 Zwei- und Dreizimmer-Wohnungen mit Angebot der Tagespflege, sowie unter anderem ein Ärztezentrum und einen Friseur.
fx
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