Erneut ist jemand aus dem Raum Hildesheim Opfer des sogenannten "Love-Scamming" geworden. Wie die Polizei in einer Warnung zu diesem Thema mitteilt, fiel in diesem Fall eine Frau auf einen vermeintlichen US-Amerikaner herein, der vor wenigen Jahren über Social Media den Kontakt zu ihr aufgenommen hatte. Er erschlich sich über Monate das Vertrauen der Frau und fing dann an, sie um Geld zu bitten - etwa, um sich beruflich verändern zu können oder für einen Besuch in Deutschland.
So überwies sie immer wieder Geld ins Ausland, geriet in die Verschuldung und hatte am Ende einen Schaden im niedrigen sechsstelligen Bereich - erst dann wurde der Frau klar, dass sie einem Betrüger aufgesessen war.
Hinweise zur Erkennung solcher "Love-Scammer" sowie Verhaltens- und Präventionstipps - auch zu anderen Arten von Betrugsversuchen oder anderen Formen von Kriminalität - gibt es auf der Internetseite www.polizei-beratung.de.
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In der Hildesheimer Stadtpolitik läuft eine Diskussion zur Frage, wie sich das kommende Parkraumkonzept auf Berufspendler auswirken wird. Die CDU schlägt vor, diese in den geplanten Mischparkzonen mit Anwohnern gleichzustellen. Darüber wurde mittlerweile in mehreren Ausschüssen gesprochen, und das Thema kommt am 30. Juni vor den Rat.
Das Parkraumkonzept sieht vor, in Hildesheim Zonen einzuführen, in denen Anwohner mit einem entsprechenden Ausweis für 120 Euro im Jahr parken können, während Nutzer ohne Ausweis deutlich mehr zahlen. Die CDU argumentiert, dass Pendler ihren Arbeitsplatz in der Stadt weiter zu guten Konditionen erreichen können müssen.
Die Mehrheitsgruppe aus SPD, Grünen und PARTEI steht diesem Vorschlag kritisch gegenüber, auch wegen des Verwaltungs- und Kontrollaufwands. Die Stadtverwaltung sieht mögliche rechtliche Hürden.
Die Hildesheimer Gruppe des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) hat unterdessen angeregt, statt Sonderparktickets ein Pendlerportal einzurichten, um kostengünstige Fahrgemeinschaften zu fördern, und will solche Portale nächste Woche der Stadtpolitik in einer Videokonferenz vorstellen.
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In der letzten Nacht sind unbekannte Täter in eine Apotheke in der Heerstraße in Algermissen eingedrungen. Wie die Polizei mitteilt, wurden dabei gegen 1:45 Uhr die vorderen Schiebetüren gewaltsam geöffnet. Im Inneren wurde dann Bargeld im "mittleren dreistelligen Bereich" gestohlen, so der Bericht. Der entstandene Sachschaden konnte zunächst nicht beziffert werden. Wer in der Sache Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit dem Kommissariat in Sarstedt unter 0 50 66 - 98 50 in Verbindung zu setzen.
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Gestern Nachmittag hat eine Kontrolle wegen nicht erlaubten Überholens zur vorübergehenden Stilllegung eines LKW geführt. Laut Bericht hatte eine Streife in Südrichtung bei Derneburg zunächst zwei nicht zulässige Überholvorgänge beobachtet und den LKW daraufhin auf den Parkplatz Jägerturm gelotst.
Hier kamen dann massive Schäden an drei Reifen der Antriebsachse zum Vorschein: Erhebliche Ausbrüche aus dem Reifengummi sowie abgefahrenes Reifenprofil hätten aus dem Fahrzeug eine sprichwörtliche "tickende Zeitbombe" gemacht, so die Polizei. Dem Fahrer wurde die Weiterfahrt untersagt, bis die Reifen erneuert sind, und es laufen nun Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen ihn und auch seinen Chef.
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Die Stadt Hildesheim hat beim ADFC-Fahrradklimatest 2024 etwas besser abgeschnitten als 2022. Sie liegt auf Platz 28 von 42 in der Kategorie der Städte mit zwischen 100 und 200.000 Einwohnern, mit einer Schulnote von 4,1, geht aus den jetzt vorgelegten Zahlen hervor. Vor zwei Jahren lag dieser Wert bei 4,3.
In der Einzelauswertung positiv bewertet wird Hildesheim u.a. in den Bereichen "Erreichbarkeit des Stadtzentrums", "in Gegenrichtung geöffnete Einbahnstraßen" und "zügiges Fahren". In den meisten Kategorien überwiegen aber negative Stimmen, besonders stark etwa bei "Führung in Baustellen", "Falschparkerkontrolle auf Radwegen" und "Fahren im Mischverkehr mit Autos".
Laut ADFC haben rund 213.000 Radfahrende an der neuen Ausgabe des Fahrradklima-Tests teilgenommen, trotz einer erstmals notwendigen Authentifizierung. Insgesamt seien so 1.047 Städte und Gemeinden in die Wertung gekommen. Über 90 % der Teilnehmenden nutzen sowohl Fahrrad als auch Auto und brächten somit beide Perspektiven in die Bewertung ein.
Die besten Ergebnisse in ihren Größenkategorien haben Frankfurt am Main (Städte über 500.000 Einwohner), Münster (200.000 - 500.000), Erlangen (100.000 - 200.000), Tübingen (50.000 - 100.000), Baunatal (20.000 - 50.000) und Wettringen (unter 20.000).
Die kompletten Ergebnisse gibt es im Internet auf der Seite fahrradklima-test.adfc.de.
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