Der Landkreis Hildesheim bietet im Mai für Interessierte die kostenlose Möglichkeit, sich zum Dorfmoderator oder zur Dorfmoderatorin weiterbilden zu lassen. Dieses Angebot des Kulturbüros und des Bereichs "Bürgerschaftliches Engagement" umfasst 20 Plätze, am 14. April ist Anmeldeschluss.
Im Rahmen der Weiterbildung „Dorfmoderation“ lernen Menschen, die sich für und in ihrem Heimatort engagieren möchten, wie dies konkret gelingen könne. Wer Ideen für das eigene Dorf habe, solle lernen, Entwicklungsprozesse anzustoßen, zu entwickeln und zu gestalten. Mitmachen können demnach dabei alle, die in bestehenden Vereinsstrukturen oder auf dörflicher Ebene aktiv tätig sind, oder bzw. mindestens 16 Jahre alt sind und sich in ihrem Dorf oder ihrer Gemeinde z. B. für einen Dorfladen, für Jugendaktionen, Generationen-Projekte oder nachhaltige Konzepte engagieren wollen. Sich als Kleingruppe oder Team anzumelden sei von Vorteil. Eine wichtige Voraussetzung sei, dass sich Interessierte im Vorfeld mit dem Ortsrat und/oder der Gemeinde in Verbindung setzen und sich deren Unterstützung sichern.
Weitere Informationen gibt es im Internet beim Landkreis.
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Gestern Nachmittag sind auf dem Sarstedter Nordring der 18 Jahre alte Fahrer eines Kleinkraftrads sowie seine 19 Jahre alte Beifahrerin bei einem Unfall verletzt worden. Wie die Polizei meldet, bremste ein vor ihnen fahrender Minivan vor einer Ampel stark ab, und der 18-Jährige fuhr von hinten auf. Seine Beifahrerin wurde dabei über ihn hinweg auf das Autodach geschleudert. Beide mussten ins Krankenhaus gebracht werden, es entstand ein Gesamt-Sachschaden von etwa 12.000 Euro.
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Die Diakonie in Niedersachsen hat dazu aufgefordert, für die Ukraine lieber Geld zu spenden als selbst mit Autos voller Hilfsgüter an die polnisch-ukrainische Grenze zu fahren. Die Lage dort sei nach Berichten der Diakonie Katastrophenhilfe „absolut katastrophal“, sagte der Vorstand des Diakonischen Werkes in Niedersachsen, Hans-Joachim Lenke. Zudem wisse man von hier aus nicht, was die Menschen in der Ukraine gerade brauchen. Die Partner von Hilfsorganisationen im Land selbst könnten den unter Umständen täglich wechselnden Bedarf hingegen gut einschätzen und die Hilfe sinnvoll koordinieren. Deshalb seien Geldspenden sinnvoller, damit die Experten kaufen können, was vor Ort gebraucht werde.
Der Diakonie-Chef empfahl außerdem hilfsbereiten Bürgerinnen und Bürgern, die hier ankommenden Geflüchteten aus der Ukraine zu unterstützen. Die Zahl der zu erwartenden Vertriebenen steige fast täglich rasant an. Gebraucht würden etwa ganz dringend Menschen, die Ukrainisch oder Russisch sprächen. Auch in diesem Bereich seien zudem Alleingänge wenig sinnvoll , so Lenke weiter.
Wer privat Menschen aus der Ukraine aufnehme, sollte dafür sorgen, dass sie der Kommune gemeldet würden - Ansprüche wie etwa auf Sozialleistungen oder Krankenversicherung müssten geregelt werden. Auch sollten sich die Gastgeber darüber im Klaren sein, dass viele der Flüchtlinge traumatisiert seien, und sich um diejenigen sorgten, die sie zurücklassen mussten. Professionelle Hilfe werde für den großen Bedarf nicht immer gleich verfügbar sein. Ein sensibler Gesprächspartner sei in mancher Situation aber besser als gar keiner, so der Diakonie-Vorstand.
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Die Bahn beginnt an diesem Samstag mit neuen Bauarbeiten sowohl im Hildesheimer Hauptbahnhof als auch auf der Strecke bis Himmelsthür. Dies sei eine erste Bauphase, die bis zum 18. Mai dauern soll. Die Arbeiten würden vor allem nachts durchgeführt, wobei das Unternehmen bereits jetzt für nicht vermeidbaren Lärm um Verständnis bitte.
Dies führt auch zu Änderungen im Bahnverkehr. So werden bis zum 28. März jeweils sonntags abendliche Züge der S4 zwischen Hildesheim und Messe/Laatzen durch Busse ersetzt, und einzelne andere nächtliche Züge über Lehrte umgeleitet. Ab dem 2. April werde die S4 zwischen Hannover und Hildesheim komplett ausfallen, die Bahn verweist als Ersatz auf den erixx auf der Linie RE 10.
Der erixx kündigte unterdessen an, dass an den Wochenenden 19./20. und 26./27. März jeweils die letzten beiden täglichen Verbindungen der RE10 zwischen Hannover und Hildesheim durch Busse ersetzt werden.
Fahrgäste sollten sich vor Fahrtantritt über die bekannten Portale wie bahn.de informieren.
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Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, hat einen besseren Schutz von Ärztinnen und Ärzten vor Anfeindungen durch Abtreibungsgegner gefordert. Er sagte dem "RedaktionsNetzwerk Deutschland", Fälle von Drohungen und Gewalt gegen Mediziner, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, würden häufiger. Das Spektrum reiche von anonymen Beschimpfungen und Hass-Postings in Sozialen Netzwerken bis hin zu selbsternannten Lebensschützern, die persönlich vor den Praxen auftauchen. Dies führe dazu, dass Frauen diese Praxen nicht mehr in Ruhe aufsuchen könnten und der Praxisablauf gestört werde.
Zwar gebe es keine exakten Zahlen zur Häufigkeit solcher Fälle, aber es entstehe ein Klima der Bedrohung, das nicht hinnehmbar sei, gerade bei einem so hochsensiblen Thema. Reinhardt forderte deshalb gesetzliche Maßnahmen nach dem Vorbild des 2021 beschlossenen Gesetzes zur Bekämpfung von Hasskriminalität.
Das Bundeskabinett hat indes vor kurzem die Abschaffung des Paragrafen 219a beschlossen, in dem "Werbung für den Abbruch der Schwangerschaft" verboten ist. Dieser verhindert Unterstützern dieses Vorhabens wie etwa auch der Ärztekammer zufolge bisher eine sachlich Information darüber, mittels welcher Methoden Schwangerschaftsabbrüche durchgeführt werden und wie dies ablaufe.
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