Ein 39 Jahre alter Mann sitzt jetzt wegen mutmaßlichem Anlagebetrug in Untersuchungshaft. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, hat das Amtsgericht den entsprechenden Haftbefehl nun auf Antrag erlassen, weil es konkrete Hinweise auf eine Fluchtgefahr gab.
Der Mann soll als einer von zwei Geschäftsführern eines Hildesheimer Unternehmens für Vermögensanlagen mit zwei weiteren Tatverdächtigen im letzten Jahr zahlreiche Anleger um zum Teil hohe Geldbeträge gebracht haben. Hierbei sollen ihnen Renditen von mindestens 12 Prozent in Aussicht gestellt worden sein, obwohl die Beschuldigten wussten, dass sich ihr Unternehmen in nicht mehr behebbaren Zahlungsschwierigkeiten befand. So soll ein Schaden in Höhe einer zweistelligen Millionensumme entstanden sein.
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In einem Nachholspiel in der Fußball-Oberliga hat sich der VfV 06 heute Abend 0:0 vom FSV Schöningen getrennt. Dabei hatte der VfV vor der Pause eine gute Chance, und die Gäste bauten vorm Ende starken Druck auf - Tore fielen aber nicht. Am Sonntag geht es regulär im Friedrich-Ebert-Stadion gegen Lupo Martini Wolfsburg, und nächsten Mittwoch steht dann das nächste Nachholspiel bei MTV Eintracht Celle an.
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Bei der Diakonie Himmelsthür gibt es einen Wechsel im Vorstand. Laut Mitteilung liegt die Leitung künftig in den Händen von Florian Moitje und Dennis Berger. Moitje war demnach bereits zuvor Vorstandsmitglied und folge auf die bisherige Vorstandsvorsitzende Ines Trzaska. Berger war zuletzt stellvertretender Geschäftsführer bei der Arbeiterwohlfahrt Niedersachsen und zuvor Leiter der Personalabteilung des Krankenhauses Marienstift in Braunschweig, und bringe eine breite fachliche Qualifizierung und über 15 Jahre Leitungserfahrung mit.
Die Diakonie Himmelsthür mit rund 3.400 Mitarbeitenden bietet in rund 30 Städten und Dörfern Wohnungen und Arbeit für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung, und ist damit nach eigenen Angaben einer der größten Anbieter sogenannter Eingliederungshilfeleistungen in Niedersachsen.
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Die Verbraucherzentrale Niedersachsen warnt vor Abzocke durch bestimmte Online-Dienste. Man erhalte derzeit täglich mehrere Beschwerden über die Internetseiten "post-nachsenden.de" und "dein-rundfunkbeitrag.de", heißt es in einer Mitteilung. Diese Seiten erweckten den Anschein, Angebote der Deutschen Post bzw. des Beitragsservice für ARD, ZDF und Deutschlandradio zu sein, gehörten aber stattdessen einem Anbieter mit Sitz in Dubai.
Der angebotene Service, der nur in der Weiterleitung von Daten an die offiziellen Stellen besteht, sei deutlich überteuert: So koste etwa ein Nachsendeauftrag mit fast 70 Euro mehr als doppelt so viel wie sonst, und auf "dein-rundfunkbeitrag.de" zahle man 40 Euro für die Übermittlung von Änderungen, was auf der offiziellen Seite des Beitragsservice kostenlos ist. Betroffene merkten erst im Nachhinein, dass es sich nicht um die offiziellen Seiten handelt, so der Rechtsexperte Markus Hagge, und darauf lege es der Anbieter aus Sicht der Verbraucherzentrale auch an.
Dieser Fall ähnele einer Beschwerdewelle, die letztes Jahr durch die Seiten "service-nachsendeauftrag.de" und "service-rundfunkbeitrag.de" ausgelöst worden war. Gegen den Anbieter führe der Verbraucherzentrale Bundesverband eine Sammelklage. Diese Seiten seien inzwischen nicht mehr im Netz, die neuen Angebote aber quasi identisch, so Hagge. Der größte Unterschied sei, dass der Anbieter jetzt in Dubai sitzt, was rechtliche Schritte erschwere. Um nicht erst auf die Masche hereinzufallen, sollte man auf das Impressum der jeweiligen Webseite achten, und es könne auch helfen, die als „Anzeige“ markierten Treffer bei einer Online-Suche zu meiden.
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Mit dem heutigen Mittwoch liegen in Hildesheim insgesamt 300 Stolpersteine, die an die Schicksale von im Nationalsozialismus verfolgten, vertriebenen und ermordeten Menschen erinnern. 39 neue Steine werden dabei vorrangig im Innenstadtbereich verlegt, etwa in der Bahnhofsallee, der Bismarckstraße oder der Bergstraße. Ein zentrales Gedenken gab es am Mittag am Hindenburgplatz. Dort wurde ein Stein für Elsbeth Dux gesetzt, die Witwe des 1902 verstorbenen Bankiers August Dux.
Der Historiker Dr. Hartmut Häger erinnerte an die Geschichte ihrer Familie, die in Hildesheim gut etabliert war und sich wohltätig engagierte, in dem sie z.B. Stiftungen für Arme und Bedürftige gründete. Dux selbst sei Vorstehende des jüdischen Frauenvereins gewesen. Ihre gesellschaftliche Stellung habe die Nationalsozialisten aber nicht daran gehindert, sie aus ihrem Haus zu vertreiben, so dass sie die letzten Lebensjahre in einer Einzimmerwohnung verbringen musste. Dass sie am 24. März 1941 offiziell eines natürlichen Todes verstarb, würde er "mit einem Fragezeichen versehen", so Häger, und vermuten, dass ihre Lebensumstände zuletzt daran mitgewirkt haben - heute würde man davon sprechen, an einem gebrochenen Herzen zu sterben.
Weitere Informationen zu den Stolpersteinen in Hildesheim gibt es (noch nicht aktualisiert) u.a. als Karte auf der Internetseite der Stadt und als Liste bei Wikipedia.
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