Ein spanischer Untersuchungsrichter fordert, gegen den früheren Chef des Rockerclubs „Hells Angels" in Hannover, Frank Hanebuth, Anklage zu erheben. In seinem Abschlussbericht wirft der Richter dem 50-Jährigen Zwangsprostitution, Menschenhandel, Erpressung, Betrug, Freiheitsberaubung und Geldwäsche vor. Er soll der Kopf eines spanischen Charters der Hells Angels gewesen sein. Dieser habe sich auf Mallorca vor allem durch die sexuelle Ausbeutung von Frauen finanziert und durch Schutzgelderpressung.
Hanebuth sitzt seit 18 Monaten in Spanien in Untersuchungshaft – er wurde bei einer Razzia im Sommer 2013 festgenommen. Die Staatsanwaltschaft muss jetzt in den kommenden Tagen Anklage erheben.
fx
In der Hildesheimer Nordstadt sollen zwei Männer am Mittwochnachmittag einen dritten Mann bewusstlos geschlagen und zudem gegen den Kopf getreten haben.
Die Staatsanwaltschaft Hildesheim ermittelt gegen die beiden Brüder wegen versuchtem Totschlags. Die drei Männer sollen vor der Tat gemeinsam Alkohol getrunken und sich dann gestritten haben. Das Opfer war von den Tätern bewusstlos zurückgelassen worden. Der 49-Jährige hatte später aus eigener Kraft die Wohnung verlassen und die Polizei informieren können. Die Beschuldigten sitzen in Untersuchungshaft.
cw
Am Landgericht Lüneburg hat am Donnerstag der Prozess um eine Mafia-Bande begonnen, der unter anderem ein Jugendtrainer des VfV Borussia Hildesheim angehören soll.
Slavik S. wird von der Staatsanwaltschaft vorgeworfen, Kassenwart des russischen Geheimbundes „Diebe im Gesetz" zu sein. S. und fünf weitere Männer sollen unter anderem in Hannover, Hamburg und Berlin über Scheinfirmen Leasing- und Kaufverträge etwa für Gabelstapler und Kopierer abgeschlossen haben. Die Bande habe mehrere Hunderttausend Euro erbeutet, hieß es. Zum Prozessauftakt wurden am Landgericht strenge Sicherheitsvorkehrungen getroffen: Vor dem Gebäude standen bewaffnete Polizisten, jeder Besucher musste durch eine Schleuse mit Metalldetektoren und im Gerichtssaal wurde eine schusssichere Glaswand installiert. Für den Prozess sind 84 Verhandlungstage angesetzt, den Angeklagten drohen bis zu zehn Jahre Haft.
cw
Die Staatsanwaltschaft Hildesheim klagt drei Mitglieder einer bundesweit agierenden Bande von Metalldieben an.
Den 22, 23 und 32 Jahre alten Männern wird vorgeworfen, zusammen mit weiteren Komplizen in elf Fällen Buntmetall von metallverarbeitenden Betriebe in Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Niedersachsen entwendet zu haben.
Begonnen habe der Raubzug im Mai 2014 in Delligsen bei Alfeld mit sechs Tonnen Bronze. Weitere Tatorte in Niedersachsen waren Wolfenbüttel und Helmstedt. Zwischen Mai und August letzten Jahres soll die Bande Beute im Gesamtwert von mehr als 200.000 Euro ergaunert haben. Diese verkauften die Männer an einen Schrottverwertungsbetrieb in Leipzig. In Leipzig war auch ihr Hauptquartier gewesen.
bjl
Nach den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen jesidischen Kurden und muslimischen Tschetschenen in Celle, muss sich ein 31-Jähriger von heute an wegen versuchten Totschlags vor dem Landgericht Lüneburg verantworten. Der Mann soll bei den Krawallen im Oktober 2014 einem bereits am Boden Liegenden mit einem Teleskopschlagstock auf den Hinterkopf geschlagen haben. Das Opfer erlitt eine Platzwunde. Neben dem versuchten Totschlag wird dem Angeklagten außerdem gefährliche Körperverletzung vorgeworfen.
Bis zum 24. Februar sind insgesamt sechs Verhandlungstage angesetzt.
bjl
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