Das St. Bernward Krankenhaus (BK) ist vom Magazin Stern als einer der bundesweit besten Arbeitgeber für Pflegekräfte ausgezeichnet worden. In der Kategorie „Große Krankenhäuser ab 400 Betten“ bekam das BK gemeinsam mit acht weiteren Krankenhäusern in allen bewerteten Kriterien die Bestnote „Sehr gut“, heißt es in einer Mitteilung. Bei der Auswertung berücksichtigt wurden die medizinische Qualität, die Arbeitsbedingungen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Vergütung sowie die beruflichen Perspektiven und Weiterbildungsmöglichkeiten.
Die Zufriedenheit der Mitarbeitenden sei ein wesentlicher Faktor, um eine gute Patientenversorgung leisten zu können, stellt Susann Börner, Pflegedirektorin am St. Bernward Krankenhaus, fest. Dementsprechend werde viel Wert darauf, gelegt, den Mitarbeitenden die bestmöglichen Arbeitsbedingungen zu bieten. Das gute Ergebnis der Studie bestätige ihr Engagement für ein gutes Betriebsklima, sagt Börner.
Erstellt wurde die Studie des Stern in Zusammenarbeit mit dem unabhängigen Rechercheunternehmen Munich Inquire Media (MINQ), die Ergebnisse sind in der Printausgabe 41/23 des Stern veröffentlicht worden sowie online unter www.stern.de/arbeitgeberpflege nachzulesen.
231018.sk
Die beiden Absolventinnen den Studiengangs Kreativ Schreiben der Universität Hildesheim stellen ihren Debütroman auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse vor. Nora Haddada und Jenifer Becker lesen am 19., beziehungsweise am 20.Oktober aus ihren Werken vor.
Jenifer Becker befasst sich in ihrem Buch und in ihrer Forschungstätigkeit mit der fortschreitenden Digitalisierung unserer Gegenwart und untersucht dabei unter anderem, welche Auswirkungen Tools wie Chat GPT auf literarische Schaffensprozesse haben.
Nora Haddada lebt derzeit in Paris und schreibt an ihrer Masterarbeit. In ihrem Buch beschreibt sie dem Kampf um Aufmerksamkeit in der Kulturlandschaft.
231018.sk
Die historisch wertvolle Hofbibliothek des Welfenschlosses Marienburg kehrt zurück nach Niedersachsen. Die Sammlung sei von einem Londoner Antiquar vor knapp 25 Jahren gekauft worden, teilte das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur mit. Bei dessen Geschäftsaufgabe seien die Stücke in ein Antiquariat in Boston (USA) gelangt. Durch ein sehr großzügiges Entgegenkommen sei es gelungen, den gesamten Bestand für das Land Niedersachsen zu sichern. Den Kaufpreis bezifferte das Ministerium mit rund 100.000 Euro, von dem etwa die Hälfte die Kulturstiftung der Länder trägt, 24.000 Euro übernimmt die Stiftung Niedersachsen, der Rest stamme aus Museums- und Bibliotheksmitteln des Ministeriums.
Laut Kulturminister Falko Mohrs (SPD) sind die Handschriften und historischen Drucke „als Kollektion ein wichtiger Bestandteil des nationalen kulturellen Erbes“. Auch der Generalsekretär der Kulturstiftung der Länder, Markus Hilgert, betonte die Bedeutung der Bibliothek für die Forschung zur niedersächsischen Landesgeschichte. Die Dokumente sollten künftig auch digital der Öffentlichkeit und Wissenschaft zur Verfügung stehen.
231018.sk
Das Dommuseum Hildesheim bietet in den Herbstferien für Kinder eine Druckwerkstatt an. Am kommenden Donnerstag können sich Kinder zwischen acht und zwölf Jahren bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung von fantastische Wesen und spannende Motive inspirieren lassen. Danach können sie in der Druckwerkstatt kreativ werden. Mit Stempeln und Schablonen kann dann eine Stofftasche gestaltet und mit nach Hause genommen werden. Der Workshop dauert etwa 90 Minuten und beginnt um 14 Uhr. Der Kostenbeitrag pro Kind beträgt vier Euro. Da mit Farbe gearbeitet wird, sollte die Kleidung der Kinder entsprechend gewählt werden.
Die Anmeldung für die Druckwerkstatt kann per Telefon unter 307 770 oder per E-Mail an
231017.sk
Anlässlich des „Internationalen Tags zur Beseitigung der Armut“, am 17. Oktober fordert der Sozialverband Deutschland ein entschlosseneres Vorgehen der Politik. Die Armut in Niedersachsen habe sich aus Sicht des Sozialverbandes in allen Bevölkerungsgruppen weiter verfestigt. Unter den Minderjährigen gelte im Bundesland jeder Fünfte als armutsgefährdet. Auch im Alter seien Menschen überdurchschnittlich von Armut bedroht, mahnte der niedersächsische Vorstandsvorsitzende des Verbandes, Dirk Swinke. Die Armutsgefährdungsquote bei den über 65-Jährigen liege bei etwa 18 Prozent und damit über dem Bundesdurchschnitt. Der Landesverband beruft sich dabei auf Zahlen des Landesamtes für Statistik aus dem Jahr 2022.
Schritte wie die Grundrente, die Erhöhung des Bürgergelds oder die Kindergrundsicherung seien zwar richtig und wichtig, aber bei weitem nicht ausreichend, sagte Swinke. Vielmehr müsse der Mindestlohn erhöht werden, um der Altersarmut entgegenzuwirken. Der „Internationale Tag für die Beseitigung der Armut“ war 1992 von den Vereinten Nationen ausgerufen worden.
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Im Freibad Gronau geht am Sonntag die Sommersaison zuende. Ab Montag wird das Bad nach letzten Unterhaltungsarbeiten in den Winterschlaf geschickt, teilt die Samtgemeinde Leinebergland mit, die sich...