Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vom Institut für Geographie der Universität Hildesheim laden am kommenden Sonntag interessierte Bürgerinnen und Bürger zu bodengeographischen Exkursion an die Giesener Teiche ein. Dabei gehen die Forscher auch auf die Folgen der menschlichen Eingriffe seit dem Neolithikum ein, teilt die Uni mit.
Anlässlich des „Tags des Geotops“ erläutert der promovierte Geograph Nico Herrmann anhand der Profilschürfe des neuen bodengeographischen Lehrpfades am Giesener Teich verschiedene Bodenzusammensetzungen.
Die Realisierung des Lehrpfads wurde von der Bingo-Umweltstiftung finanziell und von der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Hildesheim sowie der Paul-Feindt-Stiftung durch entsprechende Genehmigungen unterstützt. Die Exkursion startet am Sonntag um 13:30 Uhr am Sportplatz des TSV Giesen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Festes Schuhwerk wird empfohlen.
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Vor dem Landgericht Hildesheim startet heute der Prozess gegen ein Ehepaar aus Gifhorn wegen sexuellen Missbrauchs in einer von ihm geleiteten Wohngruppe der Diakonie. Dem Ehemann w irft die Staatsanwaltschaft den Missbrauch von Kindern in elf Fällen vor. In vier weiteren Fällen soll er Schutzbefohlene misshandelt haben. Der Ehefrau wird die Misshandlung von Schutzbefohlenen in fünf Fällen zur Last gelegt. Das Paar war nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe im Januar vom Dienst suspendiert worden.
Der gelernte Erzieher und die Sozialpädagogin betreuten in Gifhorn seit etwa 25 Jahren eine Wohngruppe für hilfsbedürftige Menschen. Sie sollen die Taten im Zeitraum von 1998 bis 2007 verübt haben. Da beide an einer Tat gemeinschaftlich beteiligt gewesen sein sollen, geht es im Verfahren um insgesamt 19 Fälle. Das Ehepaar wurde Mitte März wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft genommen.
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Das Bistum Hildesheim stellt eine Soforthilfe von 10.000 Euro für das von Waldbränden stark betroffene Partnerland Bolivien zur Verfügung. Mit dem Geld soll die Wiederaufforstung unterstützt werden, sagt Dr. Roswitha Kuhl-Jockel aus der Bolivienkommission des Bistums. Der Verlust der biologischen Vielfalt, der Schaden für die Natur und die Gesundheit der Menschen sei nicht zu kalkulieren und in vielen Fällen sicher unwiderruflich, betonte Dr. Dietmar Müßig, Leiter der Diözesanstelle Weltkirche im Bischöflichen Generalvikariat.
Mit einem Dekret habe die bolivianische Regierung erlaubt, „kontrollierte“ Brände durchzuführen, ohne Bedingungen zu stellen, wie die Kontrolle zu gewährleisten sei, berichten Bischöfe aus der Amazonas-Region zu möglichen Ursachen der Brände. Wie auch im Amazonasgebiet Brasiliens sei die Gewinnung neuer Acker- und Weideflächen zulasten der Amazonaswälder als ein entscheidendes Motiv für die gelegten Brände anzusehen.
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Spenden auf das Konto der Diözese Hildesheim bei der Darlehenskasse Münster eG, IBAN: DE25 4006 0265 0000 0043 00, Verwendungszweck: 442000 Amazonien.
Niedersachsen stellt ab Oktober 2019 die Satellitenpositionierungsdienste der deutschen Landesvermessung unentgeltlich zur Verfügung. Das hat die Landesregierung in ihrer Kabinettssitzung beschlossen. „Geobasisdaten seien in der heutigen Informationsgesellschaft eine Schlüsselressource, sagte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius. Mit ihnen könnten beispielsweise die Lage von Grundstücken durch hochgenaue Koordinaten lokalisiert werden.
Auch die Landwirtschaft in Niedersachsen setzt zunehmend auf den Einsatz von sogenanntem „Smart-Farming“. Diese Technologie bietet die Chance, bestehende Arbeitsabläufe zu vereinfachen. Mit Hilfe dieser Daten ist ein zentimetergenaues Arbeiten auf Acker- und Grünlandflächen möglich.
Bisher war die Nutzung der Geobasisdaten mit Gebühren verbunden und damit für viele landwirtschaftliche Betriebe unattraktiv.
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Die VGH-Stiftung zeichnet die innovative museumspädagogische Arbeit des Schulmuseums der Universität Hildesheim mit dem „Förderpreis Museumspädagogik“ aus. Mit dem Preisgeld will der Historiker und Kurator Mario Müller eine Ausstellung über 100 Jahre Frauenstudium in Deutschland erarbeiten, teilt die Uni mit. In der Sonderausstellung soll in Zusammenarbeit mit dem Museum Bad Salzdetfurth die relativ junge Geschichte des Frauenstudiums dargestellt werden. Die Eröffnung ist für April 2020 geplant.
Die VGH-Stiftung verleiht ihren Förderpreis Museumspädagogik für beispielhafte museumspädagogische Projekte, die neue Wege in der Vermittlung gehen. Vier Museen erhalten den mit jeweils 3.500 Euro dotierten Preis, darunter das Schulmuseum der Stiftung Universität Hildesheim. Der Preis wird in Anwesenheit des Stiftungsdirektors der VGH-Stiftung Dr. Johannes Janssen sowie des Regionaldirektors der Stiftung Frank Weinreich im Frühjahr 2020 verliehen.
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