Die Drittliga-Handballer von Eintracht Hildesheim haben gestern das Derby gegen den TSV Burgdorf mit 20:32 verloren.
Nach einem starken Auftakt mit zeitweiliger Führung verlor das Team von Trainer Gerald Oberbeck in Burgdorf ab der 20. Spielminute zunehmend die Kontrolle. Es war das fünfte Spiel der Saison für die Hildesheimer. Aktuell belegt der Zweitliga-Absteiger den 13. von 16 Tabellenplätzen. Nächstes Spiel ist am kommenden Sonntag das Heimspiel gegen den TSV Altenholz.
cw
Der Abgasskandal bei Volkswagen weitet sich immer noch aus:
Offenbar hat auch die VW-Tochter Audi die Abgaswerte von Fahrzeugen manipuliert.
Das bestätigte ein Audi-Sprecher der Nachrichtenagentur Reuters. Demnach sollen rund 2,1 Millionen Wagen betroffen sein, davon 577.000 in Deutschland, 1,42 Millionen in Westeuropa und 13.000 in den USA. Weltweit seien elf Millionen Fahrzeuge der Kernmarke Volkswagen mit der verbotenen Software ausgestattet. Am Wochenende hatte die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" berichtet, dass ein VW-Techniker schon vor vier Jahren vor Abgas-Manipulationen gewarnt haben soll. Die Zeitung beruft sich auf Aufsichtsratskreise und einen Prüfbericht der internen Revision des Unternehmens. Warum diese Warnung erfolglos war und wer davon wusste, ist aber unklar.
cw
Mit einer Änderung des Niedersächsischen Gaststättengesetzes will die Landesregierung gegen Diskriminierungen in Diskotheken vorgehen. Konkret wolle man eine staatliche Handhabe gegen Diskriminierungen aus Gründen der ethnischen Herkunft oder Religion schaffen, erklärte Wirtschaftsminister Olaf Lies. Bisher können Betroffene gegen diese Art der Diskriminierung nur zivilrechtlich vorgehen.
Ein neuer Ordnungswidrigkeitentatbestand ermögliche den Behörden wirksam auf diese Form der Benachteiligung zu reagieren, so Lies. Bei einem Verstoß können dann Geldbußen bis zu 10.000 Euro verhängt werden. Das Kabinett hat dem Gesetzentwurf laut Angaben der Staatskanzlei bereits zugestimmt. Nun werde der niedersächsische Landtag beraten.
bjl
Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler hat vor falsch verstandener Toleranz bei der Integration von Einwanderern und Flüchtlingen gewarnt. Man müsse den Menschen klar machen, dass sie sich an die deutschen Regeln halten müssten, sagte er der "Neuen Presse". Dies gelte insbesondere bei Fragen etwa der Gleichberechtigung oder der Religion, die in Deutschland Privatsache sei. Die Suche nach Identität im Religiösen habe deshalb eindeutige Grenzen – und wer dies nicht akzeptieren könne, müsse zurück in sein Herkunftsland.
Politik und Gesellschaft sollten möglichst schnell mit der Integration der Flüchtlinge beginnen, so Münkler weiter. Diese dürfe dabei nicht auf den Arbeitsplatz beschränkt bleiben. Deutschland als überalterte Gesellschaft könne von den Zuwanderern enorm profitieren. Die Frage sei, ob das Land in der Lage ist, etwas daraus zu machen.
fx
Die Alfelder Polizei hat in der Nacht auf Sonntag einen Betrunkenen gestoppt. Laut Bericht fuhr der 39-Jährige gegen 2:45 Uhr auf seinem Aufsitz-Rasenmäher den Gehweg der Göttinger Straße entlang in Richtung Ortsausgang. Die Atemkontrolle ergab einen Alkoholwert von knapp über zwei Promille, was die Entnahme einer Blutprobe zur Folge hatte. Der Mann durfte seine Fahrt nicht fortsetzen.
fx
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Für die Aufführung des Stückes „Judith und das Wunder der Schöpfung“ im kommenden Jahr werden noch Mitwirkende aus der Region gesucht, teilt die Stiftung Creative Kirche mit. Die Sängerinnen und...