Das seit Oktober 2022 als Unterkunft für Geflüchtete genutzte ehemalige Relexa-Hotel in Bad Salzdetfurth wird in dieser Funktion Ende des Jahres geschlossen. Darüber habe Landrat Bernd Lynack nun die Kreispolitik und Bürgermeister Björn Gryschka informiert, heißt es in einer Mitteilung des Landkreises.
Da die Zuweisungszahlen derzeit auf einem sehr niedrigen Niveau stagnieren, habe der Kreis seine Pläne für eine weitere Nutzung geändert. Das Relexa sei ein "sehr kostenintensives Objekt", und man hätte sonst perspektivisch in die Infrastruktur des Hauses investieren müssen. Der Kreis sei auch vorbereitet, sollten die wöchentlichen Zuweisungen, die derzeit bei maximal zehn Personen pro Woche liegen, wieder deutlich steigen - so liefen die Planungen für einen flexibel belegbaren Containerstandort.
Aktuell seien im Relexa noch 76 Personen untergebracht, 54 davon aus der Ukraine - bei einer Gesamtkapazität von 286 Plätzen. Diese würden in andere Unterkünfte des Landkreises umziehen.
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Das Dezernat für Tiefbau, Verkehr und Grün der Stadt Hildesheim hat Pläne für einen Um- oder Neubau der Dammstraßen-Brücke erarbeitet. Stadtbaurätin Andrea Döring und Bereichsleiterin Carola Rex sagten bei der Vorstellung, die Politik habe Anfang 2023 Planungen für einen Um- oder Neubau eingefordert, um die Verkehrssituation vor Ort zu verbessern. Man habe nun fünf Varianten erarbeitet, die von einem Belassen des Ist-Zustandes bis hin zum kompletten Neubau reichen.
Döring betonte jedoch, dass mit einer Baumaßnahme eher langfristig zu rechnen sei - zunächst stehe der Umbau der Kardinal-Bertram-Straße an. Auch solle die Bevölkerung in die Pläne für die Brücke einbezogen und eine Bedarfsanalyse gemacht werden. Die jetzt erarbeiteten Pläne werden demnächst dem Stadtentwicklungsausschuss und dem Ortsrat Stadtmitte vorgestellt.
Der derzeitige Zustand der Dammstraßenbrücke sei bei turnusmäßigen Untersuchungen mit der Note 2,5 bewertet worden. Somit bestünden zwar Mängel an der 1933 gebauten Brücke, eine akute Verkehrsgefährdung liege jedoch nicht vor.
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Heute Mittag hat ein Unfall am Bahnübergang in Schellerten den Zugverkehr zwischen Hildesheim und Braunschweig zwischenzeitlich zum Stillstand gebracht. Wie die Polizei meldet, war ein BMW am Ortsausgang Richtung Garbolzum auf nasser Fahrbahn von der Straße abgekommen. Der Wagen schleuderte über ein Lichtsignal des Bahnübergangs, durchbrach eine Lärmschutzwand, überschlug sich im Gleisbett und blieb dort auf dem Dach liegen.
Die beiden Insassen befreiten sich selbstständig und sprachen noch mit Ersthelfern, bevor sie flüchteten - und dann senkten sich die Schranken. Über die Bundespolizei wurde sofort der gesamte Bahnverkehr gestoppt, und ein nahender ICE konnte rechtzeitig anhalten.
Die Bahnstrecke blieb bis etwa 13:45 Uhr gesperrt, und auch im Straßenverkehr gab es starke Behinderungen. Der Schaden an den Bahnanlagen wird auf etwa 15.000 Euro geschätzt, und am BMW entstand Totalschaden in Höhe von etwa 10.000 Euro.
Im Einsatz waren sowohl die Polizei, die Autobahnpolizei und auch die Bundespolizei, die auch einen Hubschrauber einsetzte. Während der Unfallaufnahme erschien darüber hinaus ein Mann, der vorgab, der Fahrzeugführer gewesen zu sein - dies erscheint aber zweifelhaft, die Ermittlungen in der Sache laufen.
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Fußball-Oberligist VfV 06 Hildesheim hat sein heutiges Spiel gegen den Zweitligisten SV Elversberg 0:7 verloren und ist damit in der 1. Runde aus dem DFB-Pokal ausgeschieden. 5.186 Menschen sahen im Friedrich-Ebert-Stadion eine Partie, in der die Gastgeber zunächst gut mithielten, dann aber von den Gästen aus dem Saarland überrollt wurden. Die ersten beiden Tore fielen in der 17. und 33. Minute, und ein unglückliches Eigentor von Yannick Schulze nach einem Elversberger Eckstoß verlängerte kurz vor der Pause zum 0:3. In der zweiten Hälfte fielen dann die weiteren Tore in der 52., 62., 77. und 78. Minute.
Für den VfV war es der erste Auftritt im bundesweiten Fußball seit 1977 - möglich gemacht durch den Gewinn des Niedersachsenpokals im Mai.
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In der letzten Nacht ist die Polizei in die Triftstraße am Moritzberg gerufen worden. Laut Bericht stand dort nahe der Kreuzung zur Himmelsthürer Straße ein leicht beschädigtes Wohnmobil schräg auf der Fahrbahn. Offenbar war das Fahrzeug beim Rückwärtsfahren mit dem dortigen Zaun kollidiert, der ebenfalls beschädigt war. Es war nicht verschlossen, und vom Fahrer oder der Fahrerin fehlte jede Spur.
Da das Wohnmobil die Triftstraße komplett blockierte, musste es abgeschleppt werden, zuvor wurden vor Ort noch Spuren gesichert. Warum das Fahrzeug dort stehen gelassen wurde, ist noch unklar - wer den Unfall beobachtet hat, wird gebeten, sich mit der Polizei unter 0 51 21 - 939 115 in Verbindung zu setzen.
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Am Sonntag wird in der Andreaskirche der Hildesheimer Friedenstag begangen. Damit wird der Zerstörung der Stadt am 22. März 1945 gedacht. Die Veranstaltung beginnt um 13:10 Uhr, der Uhrzeit des...
In der Soltaustraße auf der Marienburger Höhe ist es auf Höhe der Einmündung Rostocker Straße zu einer Absackung der Fahrbahn gekommen. Laut Angaben der Stadtentwässerung Hildesheim (SeHi) habe eine...
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