Bei der Hildesheimer Polizei sind neue Hinweise auf einen noch unbekannten Mann eingegangen, der für mehrere Restaurant-Einbrüche in der Innenstadt verantwortlich sein soll. Laut Mitteilung waren zwischenzeitlich Bilder von Überwachungskameras veröffentlicht worden, die mittlerweile wieder gelöscht wurden - die Ermittlungen liefen auf der Basis der neuen Erkenntnisse weiter.
Die Einbrüche geschahen zwischen März und Juni dieses Jahres. Ein Restaurant in der Scheelenstraße war in den Nächten auf den 18. März wie auch den 3. Juni das Ziel, ein weiteres Restaurant in der Andreas-Passage in der Nacht zum 16. April. In allen Fällen wurde Bargeld gestohlen.
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Der Freundeskreis Ägyptisches Museum Wilhelm Pelizaeus e.V. hat einen neuen Vorstandsvorsitzenden. Wie das Roemer- und Pelizaeusmuseum mitteilt, folgt auf den Historiker Prof. Dr. Ludolf Pelizaeus nun der Bankmanager Julian P. Eller. Der in Frankreich lebende Pelizaeus, der das Amt 2019 nach dem überraschenden Tod seines Vorgängers übernommen hatte, könne die herausfordernde Arbeit nicht mehr aus der Ferne leisten, bleibe als Vertreter der Gründerfamilie dem Museum aber weiterhin verbunden.
Der in Hildesheim lebende gebürtige Engländer Julian P. Eller war fast vierzig Jahre im In- und Ausland für die Commerzbank tätig. Er sagte, er wolle die neue Geschäftsführung des RPM bei der Umsetzung ihrer Vision für die Zukunft tatkräftig unterstützen und freue sich sehr auf diese Aufgabe. Der Freundeskreis wurde 1977 durch den damaligen Museumsdirektor Arne Eggebrecht gegründet. Durch seine Arbeit habe er wesentlich dazu beigetragen, den Weltruf des RPM zu begründen, so die Museumsdirektorin Dr. Lara Weiss.
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Der Landesschülerrat fordert für die Klausurenphase Entlastungen an den Schulen. In einer Mitteilung schreibt die kommissarische Vorsitzende Louisa Basner, das aktuelle, sehr kurze Schuljahr und der vielerorts durch den Lehrermangel ausgefallene Unterricht verschärften die ohnehin sehr anstrengende Situation für die Schüler*innen erheblich. Vielen gehe es, auch bedingt durch die aktuelle politische Weltlage, mental nicht gut, oder sie würden sogar krank.
Um dem entgegenzuwirken, hat der Rat vier zentrale Forderungen: Die Fokussierung auf allgemein wissenswichtige Themen, die Streckung der Klausurenphase durch nur maximal zwei Klausuren in einer Woche, mehr Hilfe durch Schulpsychologen und die Abschaffung von Hausaufgaben in Ganztagsschulen.
Kultusministerin Julia Willie Hamburg erklärte dazu, sie habe grundsätzlich großes Verständnis für die Sorgen der Schülerinnen und Schüler. Es ist absolut in Ordnung und gewollt, wenn Lehrer*innen alle hier erlasslichen Möglichkeiten nutzen, um den Druck zu verringern - die entsprechenden Erlasse zu Lehrplänen oder Leistungsprüfungen gäben dafür durchaus Spielräume und Freiräume. Die Stärkung psychologischer Hilfsangebote sei angestrebt, und an den Schulen mit Ganztagsangebot sei die Zeit für die Anfertigung von Hausaufgaben in den Tagesablauf zu integrieren, so dass diese nicht zu Hause gemacht werden müssten.
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Der Verkehr in Hildesheim steht weiter im Mittelpunkt teils kontroverser Diskussionen. Nachdem zuletzt aus der Wirtschaft ein zumindest vorläufiger Stopp der Umbaupläne für drei weitere Ampelkreuzungen gefordert wurde, ist die Stadt dem mittlerweile Berichten nach gefolgt. Das Thema soll heute abend auch in Form einer Aktuellen Stunde im Rat diskutiert werden - Radio Tonkuhle überträgt die Sitzung ab 18 Uhr als Audiostream über seinen YouTube-Kanal.
Eingebracht hat dies die Gruppe von CDU, FDP und Unabhängigen, die bereits im Vorfeld die Pläne für diese Umbauten kritisiert hatte. Dies wiederum wird jetzt u.a. auch von der Hildesheimer Fridays For Future-Gruppe kritisiert: Die drei Fraktionen hätten bereits in einer anderen "hoch populistischen" Aktuellen Stunde klar gemacht, dass sie jede Maßnahme zur Reduktion des Hildesheimer Autoverkehrs ablehnen, bevor nicht der Bus- und Radverkehr massiv gestärkt wurde - halte sich allerdings weitgehend in Schweigen dazu, wie das funktionieren solle, und verweise nur gelegentlich auf ihre Initiativen zu einzelnen Fahrradrouten auf Nebenstraßen.
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Eine Jugendliche hat am Samstagabend in Cuxhaven ein Portemonnaie gefunden, dass ein Mann aus dem Raum Hildesheim dort zuvor verloren hatte - mit fast 7.400 Euro darin. Sie meldete den Fund umgehend der Polizei, die den Besitzer informierte. Dieser reiste daraufhin an und hinterließ für die 16-Jährige einen "angemessenen Finderlohn", so der Bericht.
Gesetzlich festgelegt sei der Finderlohn auf fünf Prozent bei einem Wert bis 500 Euro bzw. drei Prozent bei einer höheren Summe - so geregelt im Bürgerlichen Gesetzbuch. Demnach müsse alles, was den Wert von zehn Euro übersteigt, bei der Polizei oder dem Fundbüro abgegeben werden, oder beim jeweiligen Verkehrsunternehmen, sollte der Gegenstand in einem öffentlichen Verkehrsmittel gefunden werden.
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