Hildesheim hat als eine von 14 deutschen Kommunen das Label "StadtGrün naturnah" erhalten. Damit werden Bemühungen um Themen wie Artenschutz und natürliche Vielfalt ausgezeichnet.
In der Begründung für die Auszeichnung heißt es unter anderem, die Stadt würde bei vielen alten Bäumen Maßnahmen in den Kronen durchführen, damit sie nicht vorzeitig gefällt werden müssten. Solche Gehölze würden auch extra gekennzeichnet. Auch gebe es hier die einzige wild blühende Tulpenart Deutschlands - wo sie vorkomme, würden Grünflächen besonders vorsichtig gepflegt - und eines der letzten niedersächsischen Vorkommen der Feldlerche. Die Stadt ist in Kontakt mit den Besitzern der Gewerbeflächen, auf denen sie brütet, wirbt für Schutzmaßnahmen und legt in der Nähe Wiesenflächen an.
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Schon zum zweiten Mal wird die Hildesheimer Fahrrad-Aktivistin Tinka Dittrich im Oktober an einer "Schokofahrt" teilnehmen. Dabei fahren Lastenräder aus ganz Deutschland und darüber hinaus nach Amsterdam, um fair gehandelte Schokolade einzuladen und nach Hause zu bringen. Da die Rohstoffe dafür per Segelschiff aus der Karibik kommen, entstehen durch den Transport so keine Emissionen. Für Hildesheim werden 160 Tafeln geholt, die nach der Rückkehr in der "Knolle" verkauft werden. Weitere Infos dazu gibt es auf schokofahrt.de.
In diesem Rahmen hat Dittrich jetzt dazu aufgerufen, ihr Briefe für Freunde oder Verwandte in Detmold und Münster mitzugeben. Da sie auf ihrer Fahrt dort übernachten wird, bietet sie kostenlos den Transport und nach Möglichkeit auch die Zustellung an. Sollte dies zeitlich nicht möglich sein, werden die Briefe in den Unverpackt-Läden „StückweiseUnverpackt Detmold” und „natürlich unverpackt“ in Münster abgegeben. Sie können in Hildesheim bis Montag 20 Uhr in den Briefkasten des ADFC-Büros am Ratsbauhof eingeworfen werden.
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Bereits zum zehnten Mal lädt die Volksbank Hildesheim-Lehrte-Pattensen Schulabgänger am Freitag zur „Nacht der Bewerber“ in die Halle 39. Rund 60 Ausbildungsbetriebe stellen dann insgesamt ca. 500 Ausbildungs- und Studienberufe vor, hieß es. Das Angebot reiche quer durch alle Berufssparten, und auch die Agentur für Arbeit und die Handwerkskammer stehe Rede und Antwort.
Neu in diesem Jahr sei die Ausweitung der Veranstaltung auf das benachbarte Gelände der DEULA am Lerchenkamp 2. Dort präsentieren sich Berufe mit industriellem und technischem Schwerpunkt. Als Rahmenprogramm soll es dazu erstmals einen E-Sports-Wettbewerb geben. Beim sogenannten eSport Cup treten 64 2er-Teams an einer Spielkonsole im Fußballspiel "FIFA 20" gegeneinander an.
Die Nacht der Bewerber findet an diesem Freitag von 17 bis 22 Uhr statt.
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Für Interessierte gibt es die Möglichkeit, Mitte November die Hildesheimer Partnerstadt Minia in Ägypten zu besuchen. Wie die Stadt mitteilt, organisiert das Reisebüro Travel Point gemeinsam mit der Tourismusbehörde des dortigen Gouvernorats eine Reise dorthin. In diesem Rahmen wird auch eine Delegation der Stadt mit OB Dr. Ingo Meyer nach Minia fliegen und dort ein umfangreiches Besuchsprogramm absolvieren. Die Stadt liegt am Ufer des Nils, inmitten zahlreicher altägyptischer Ausgrabungsstätten.
Die Gesamtkosten werden für die Teilnehmenden nicht wesentlich über 1.000 Euro liegen, so die Stadt - sie ließen aber noch nicht detailliert mitteilen. Die Fahrt beginnt am 19. November und endet am 24. Auf Wunsch könne auch eine anschließende Badeverlängerung bis zum 01. Dezember dazugebucht werden.
Weitere Informationen zur Reise gibt es an diesem Freitag um 18 Uhr im Roemer- und Pelizaeus-Museum. Die Anmeldung für die Fahrt läuft bis Montag bei Oliver Rösner von der Stadt Hildesheim unter
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Ein Forschungskonsortium zum Thema Künstliche Intelligenz (KI), an dem auch die Uni Hildesheim beteiligt ist, hat den Innovationswettbewerb „Künstliche Intelligenz als Treiber für volkswirtschaftlich relevante Ökosysteme“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gewonnen. Wie die Uni mitteilt, ist das Ziel der Forschung ein neuartiges Ökosystem rund ums Thema KI, von dem dann vor allem mittelständische Unternehmen profitieren sollen.
Für die intelligente Produktion unter dem Überbegriff "Industrie 4.0" gelte künstliche Intelligenz als Schlüsseltechnologie, um die Produktivität zu steigern. Besonders kleinen und mittelständischen Unternehmen fehlten für den Einsatz künstlicher Intelligenz allerdings oft die technischen Voraussetzungen, das Know-how und die passenden Geschäftsmodelle. Dazu werde auch an der Uni Hildesheim geforscht - angeführt von den Professoren Klaus Schmid und Lars Schmidt-Thieme vom Institut für Informatik.
Das Konsortium unter Leitung der Leibniz Universität Hannover besteht insgesamt aus 19 Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft, darunter neben anderen Unis auch Unternehmen wie Volkswagen, Siemens und Sennheiser. Durch den Gewinn des Wettbewerbs erhält es nun die Möglichkeit, ihr Projekt in einer dreijährigen Förderphase umzusetzen.
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