Als Begleitung für die morgen beginnende Sonderausstellung „Die Wurzeln der Rose" im Roemer- und Pelizaeus-Museum sind in Hildesheim 15 so genannte „RosenOrte" ausgewählt worden. An 13 von ihnen wurden jetzt rote Infostelen aufgebaut. Durch eine Öffnung in den Stelen sind die RosenOrte zu sehen – unter anderem die St. Andreaskirche, das frühere jüdische Viertel, der Moritzberg oder der Markplatz. So soll die Stadt selbst zu einem Ausstellungsstück werden.
Die Ausstellung „Hildesheim im Mittelalter – Die Wurzeln der Rose" ist ab morgen für die Öffentlichkeit zugänglich und läuft bis zum 4. Oktober. Ein Flyer über die 15 Stationen ist in der tourist-information und im Roemer- und Pelizaeus-Museum erhältlich – ebenso wie ein Begleitband zur Ausstellung, der 20 Euro kostet.
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Der niedersächsische Flüchtlingsrat mit Sitz in Hildesheim, hat vom Land einen offiziellen Stopp von Abschiebungen nach Afghanistan verlangt. Dies würde den betroffenen Menschen eine Integration und eine Perspektive ermöglichen, sagte der Geschäftsführer des Flüchtlingsrats, Kai Weber.
Zwar würden in der Praxis seit Jahren keine Menschen mehr nach Afghanistan abgeschoben, es gebe dafür aber keine formelle Weisung. Die derzeit nur geduldeten Flüchtlinge würden von vielen Ausländerbehörden unter Druck gesetzt, etwa durch nur kurzfristige Verlängerungen ihrer Duldung oder Arbeitsverbote.
Weber verwies auf Rheinland-Pfalz: Dort gebe es seit letztem Jahr einen offiziellen Abschiebestopp und eine behördliche Feststellung, dass eine Rückkehr nach Afghanistan derzeit unzumutbar sei.
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Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) ist zuversichtlich, dass ein Verbotsverfahren gegen die NPD erfolgreich sein wird. Das sagte er dem WDR. Die Innenminister würden Beweise vorlegen, dass die so genannten V-Leuten in der NPD ihre Tätigkeit als Informanten aufgeben, sagte der Minister. Das Bundesverfassungsgericht hatte diese Beweise eingefordert.
Pistorius habe keine Zweifel daran, dass man das Gericht mit all seinen Fragen zufriedenstellen könne - die Informationen der Länder seien nicht vom Einfluss von V-Leuten belastet. Die Länder hatten 2013 erneut einen Antrag auf Verbot der NPD beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Ein erster Versuch in dieser Richtung war 2003 gescheitert, weil viele V-Leute in die Führungsebenen der Partei verstrickt waren.
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Im Abstiegskampf in der zweiten Handball-Bundesliga hat Eintracht Hildesheim gestern abend eine weitere Niederlage kassiert. Das Auswärtsspiel gegen den TV Hüttenberg endete 30:25. Dadurch tauschten die Teams ihre Positionen in der Tabelle: Eintracht liegt jetzt auf dem 19. und damit vorletzten Platz, Hüttenberg auf Platz 18. Die anderen zwei Teams in der Abstiegszone, Dormagen und Baunatal, verloren ihre Spiele ebenfalls.
In der Sporthalle Hüttenberg lieferten sich beide Teams zunächst ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem allerdings Hüttenberg meist leicht vorne lag. Zur Halbzeit stand es dennoch 15:15. Danach konnte Hüttenberg zweimal einen etwas größeren Vorsprung erreichen, bis die Eintracht ausglich - in den letzten zehn Minuten gelang dies aber kein drittes Mal und Hüttenberg gewann mit fünf Toren Differenz.
Für die Hildesheimer sind die Chancen auf den Klassenerhalt so erneut gesunken. Nächster Heimgegner ist am Donnerstag der TV Bittenfeld, derzeit auf Platz Zwei der Tabelle und damit Aufstiegskandidat in die erste Liga.
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Mit einer Party unter freiem Himmel und Feuerwerk ist gestern abend das gemeinsame Jubiäumsjahr von Stadt und Bistum Hildesheim gestartet. Bei einem Festakt im Theater waren zahlreiche Gäste anwesend, darunter auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und Besucher aus Partnerstädten Hildesheims. Weil sagte bei der Eröffnung, eine Stadt könne bei mehr als tausend Jahren Geschichte "einfach mal stolz sein".
Bischof Norbert Trelle rief dazu auf, die Zukunft aktiv zu gestalten. Wenn er einen Wunsch freihätte, wäre das ein Erlass der hohen städtischen Schulden. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer kündigte an, das Jubiläumsjahr werde mit seiner Fülle von Veranstaltungen und Aktionen dauerhaft sichtbare Spuren in der Stadt hinterlassen. Herausragend dabei seien der etwa dreitägige "Tag der Niedersachsen" vom 26. bis 28. Juni, die neue RPM-Sonderausstellung ab Dienstag - "Hildesheim im Mittelalter - Die Wurzeln der Rose" - und die Wiedereröffnung des Dommuseums mit seinem Neubau in etwa zwei Wochen.
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