Die Direktorin des Roemer- und Pelizaeusmuseums, Dr. Lara Weiss, hat die Ende Januar startende neue Dauerausstellung als einen "Aufschrei" des Museums bezeichnet. Sie sagte, die Ausstellung mit dem Thema "Essen und Trinken" sei nur noch unter großen Einschränkungen machbar. Hintergrund dazu sei der Diebstahl einiger Stücke aus dem RPM im Oktober.
Es sei klar, dass dieser Diebstahl von hochprofessionellen Auftragstätern verübt worden sei, und noch immer fehle jede Spur von ihnen. Es stelle sich aber nun die Frage, wie das finanzschwache RPM künftig vor solchen Taten geschützt werden kann. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen kosteten Geld und die politische Debatte, wieviel Kultur sich die Gesellschaft in schwierigen Zeiten leisten wolle und könne, sei nicht nur ein Hildesheimer Problem. Für die neue Dauerausstellung bedeute der erhöhte Aufwand bei den Sicherheitsmaßnahmen eine Reduzierung der Objekte - so bleibe etwa das fürstbischöfliche Tafelsilber in Sicherheitsverwahrung, und viele Vitrinen würden nur mit Fotos bestückt.
Insgesamt sei dennoch erfreulich, dass in der Ausstellung die ganze Vielfalt der Objekte aus der ethnologischen und stadtgeschichtlichen Sammlung des RPM endlich wieder sichtbar werde, so Weiss. Gezeigt würden Rituale, Geräte, Gespräche und viele andere Perspektiven auf die Tafelkultur. Das Spektrum der ausgestellten Objekte reiche von einer Haifischfalle bis zum Hildesheimer Silberfund, der als Replik zu sehen sei. Die Eröffnung ist am 31. Januar.
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Das Team „Hilfe zur Pflege“ des Landkreises Hildesheim ist in der nächsten Woche von Dienstag bis Donnerstag nicht erreichbar. Der Landkreis gab hierfür organisatorische Gründe an. In dringenden Fälle könne man sich an Jeannette Hesse per Email oder telefonisch wenden. Den Kontakt finden Sie auf tonkuhle.de
240105.sk
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Mit Aktionen in der kommenden Woche wollen Landwirtinnen und Landwirte gegen die Sparpläne der Bundesregierung demonstrieren. Vom 8. Januar an werde es bundesweit unter dem Motto "Agrardiesel" verschiedene Aktionen geben, kündigt. Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies an. Eine Abschlusskundgebung ist für den 15. Januar in Berlin geplant. Obwohl die Bundesregierung bereits ein Abrücken von den Sparplänen signalisiert hat, will das Landvolk an den Protestplänen festhalten.
An vielen Orten wird bereits mit umgedrehten Ortsschildern und daran angebrachten Gummistiefel auf den Protest aufmerksam gemacht. In den Kreisen Gifhorn-Wolfsburg und Braunschweiger Land wird es am 8. Januar eine Sternfahrt zu einer Großkundgebung nach Braunschweig geben. Eine weitere Kundgebung ist für den 11. Januar in Hannover geplant.
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Der Naturschutzbund NABU und der Landesbund für Vogel- und Naturschutz rufen auch in diesem Jahr wieder zu ihrer Zählaktion „Stunde der Wintervögel“ auf. Vom heute bis Sonntag sei jeder und jede dazu eingeladen, eine Stunde lang Vögle zu zählen und zu melden, erklärt Gina Briehl vom NABU Niedersachsen.
Der Dauerregen könne dazuführen, dass sich mehr Vögel an den Futterstellen einfinden, da sie wegen des Wetters schneller auskühlen und so mehr Energie benötigen. Es lohne sich daher, die Tiere mit hochwertigem Futter, wie Samenmischungen oder Fettfutter zu unterstützen.
Die mit der Aktionen gewonnen Daten helfen dem NABU, mehr über die Situation der Vögel in Städten und Dörfern zu erfahren und auch Erkenntnisse über die Wintergäste, die aus den kälteren Regionen Nord- und Osteuropoas zu uns kommen, zu sammeln.
Die Stunde der Wintervögel ist Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmachaktion. Im vergangenen Jahr beteiligten sich knapp 100.000 Menschen in ganz Deutschland.
240105.sk
Die Stadt Hildesheim hat eine Belohnung für sachdienliche Hinweise ausgesetzt, die zur Aufklärung des Vandalismus an der mobilen Hochwasserschutzanlage beitragen. Am Neujahrsmorgen hatten Anwohner die Beschädigung von sechs Wassersperren festgestellt und die Feuerwehr alarmiert. Die sogenannten Floodtubes waren im Bereich Große Venedig in die Innerste gestürzt waren. Bei der Bergung stellte die Ortsfeuerwehr Ochtersum fest, dass zwei Elemente seien so stark beschädigt waren, dass sie unbrauchbar geworden seien. Durch das schnelle Eingreifen der Ortsfeuerwehr konnten die restlichen Röhren wieder befüllt und in Betrieb genommen werden.
Zeugen hatten am Silvesterabend eine Gruppe von ca. 30 Personen beobachtet, deren Kinder auf den später beschädigten Floodtubes herum gelaufen seien.
Die Stadt Hildesheim hat bei der Polizei Anzeige erstattet und eine Belohnung von 2.500 Euro für Hinweise zur Ermittlung der beteiligten Personen ausgesetzt.
240105.sk
Die IG Metall organisiert am Montag einen bundesweiten Automobil-Aktionstag. An zahlreichen Standorten - darunter auch Hildesheim - sind dann Beschäftigte von Herstellern und Zulieferern aufgerufen, ein Zeichen...
Angesichts der „Woche der Demenz“ vom 21. bis 27. September hat der Malteser Hilfsdienst auf die Demenzerkrankung von Jüngeren hingewiesen. Zwar betreffe Demenz überwiegend ältere Menschen, doch...
Am kommenden Sonntag lädt das Hildesheimer Herbstvergnügen wieder zu einer Meile mit kreativem Handwerk und regionalen Produkten in die Hildesheimer Innenstadt. Rund um den Marktplatz und den Platz...
Im Freibad Gronau geht am Sonntag die Sommersaison zuende. Ab Montag wird das Bad nach letzten Unterhaltungsarbeiten in den Winterschlaf geschickt, teilt die Samtgemeinde Leinebergland mit, die sich...
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Nach einem Unfall gestern am späten Abend muss heute bei Banteln ein Sattelzug von der B 3 geborgen werden. Wie die Polizei mitteilt, war gegen 22:30 Uhr ein 55 Jahre alter Autofahrer in Südrichtung fahrend von...