Der Caritasverband für die Diözese Hildesheim hat Projekte gegen Einsamkeit mit seinem mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Elisabethpreis gewürdigt. Wie der Verband mitteilt, wurden die „Kopfwerkstatt“ aus Rotenburg/Wümme, der „Urlaub ohne Koffer“ des Familienzentrums der Caritas Südniedersachsen und die Seniorenarbeit der Caritas in Wolfsburg ausgezeichnet. Der Elisabethpreis wurde damit zum siebten Mal vergeben.
In der „Kopfwerkstatt“ betreuen Caritas-Mitarbeiterinnen eine Selbsthilfegruppe für Jugendliche mit Angst- oder Essstörungen. Die jungen Menschen können sich dort mit Gleichgesinnten austauschen, und parallel werden Eltern und Geschwister betreut. Den „Urlaub ohne Koffer“ können Kinder aus finanzschwachen Familien antreten, oft mit alleinerziehenden Eltern oder Migrationshintergrund. So können die Kinder etwa den Zoo Hannover besuchen und oder an die Ostseeküste fahren. Den dritten Platz belegte die Seniorenarbeit Wolfsburg für ihr Angebot - von Fahrten über Spielnachmittage bis zu Vorträgen etwa zum Thema „Enkeltrick“.
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Der in einer Meldung von vorhin mit Bild gesuchte Mann hat sich bei der Polizei gemeldet. Das wurde soeben bekannt. Die Fahndung ist damit zurückgenommen, die Ermittlungen gegen ihn wegen des Verdachts, einen Jungen geschlagen zu haben, laufen weiter. Wir haben die ursprüngliche Meldung gelöscht.
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Die Stadt Hildesheim hat in diesem Jahr bisher 354 Menschen neu eingebürgert. Etwa 40 von ihnen waren vor kurzem zu einer Feier im Rathaus, wo sie von Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer und Mohammed Nouali vom Beirat für Migration begrüßt wurden. Dabei nahm die aus Brasilien stammende Aline De Azevedo Réa stellvertretend für alle Neubürgerinnen und Neubürger die Einbürgerungsurkunde entgegen - sie ist seit März 2023 festes Chormitglied im Theater für Niedersachsen. Meyer verwies in der Feier auf die Vorteile der Einbürgerung und auch die damit einhergehenden Pflichten. Die 354 eingebürgerten Menschen hätten sich nicht nur für ein Leben in Deutschland entschieden, sondern ganz bewusst auch für ein Leben in Hildesheim, und Meyer forderte sie auf, sich "ganz bewusst" in die Stadtgesellschaft einzubringen.
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Gestern Nachmittag ist in Hildesheim ein 22 Jahre alter Mann festgenommen worden, der einem 30-Jährigen eine gefälschte Markenjacke verkauft haben soll. Wie die Polizei meldet, hatte der Ältere die Jacke in einer Internet-Annonce entdeckt und mit dem Verkäufer Kontakt aufgenommen. Beide trafen sich gestern auf einem Parkplatz am Römerring und die Jacke wechselte für einen dreistelligen Betrag den Besitzer. Zuhause aber stellte der Käufer fest, dass es statt der erhofften Markenware ein Plagiat war, und erstattete Anzeige.
Ein Bekannter des Geschädigten leitete dann einen weiteren Jackenkauf ein, der wiederum auf dem Nordstadt-Parkplatz stattfand - dieses Mal aber waren auch Polizeibeamte dabei, die während des Gesprächs an den jungen Mann herantraten und ihn vorläufig festnahmen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung noch am gleichen Abend wurden zehn weitere Jacken sichergestellt, die wahrscheinlich ebenfalls Fälschungen von bekannten Markenjacken sind. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurde der Beschuldige entlassen, gegen ihn wird nun wegen einer Straftat nach dem Markengesetz sowie Betrug ermittelt.
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Viele Hildesheimer Geschäftsleute, Unternehmen und Verbände haben in einem offenen Brief an die Stadtverwaltung gefordert, die Arbeiten zum Umbau einiger Ampelkreuzungen auszusetzen. Sie befürchten durch die Umstellungen an vier großen Kreuzungen - darunter der bereits abgeschlossene Hindenburgplatz - mehr Staus und einen insgesamt schlechteren Verkehrsfluss, mit Folgen für den Innenstadthandel. Die Verkehrspolitik der Stadt sei deshalb nicht mehr hinnehmbar. Die weiteren Arbeiten - derzeit an der Kreuzung Kaiserstraße / Kardinal-Bertram-Straße - sollten ausgesetzt werden, zumindest bis das Dammtor wieder als Ein- und Ausfahrt ins Stadtzentrum zur Verfügung stehe. Initiiert wurde der Brief von der Gemeinschaft "Die freundlichen Hildesheimer", unterzeichnet haben ihn u.a. auch die IHK und die Kreishandwerkerschaft, der Verein Unternehmer Hildesheim und Taxibetriebe.
Die Umbauten der vier Kreuzungen gehen auf die so genannte "Integrierte Verkehrsentwicklungsplanung" aus dem Jahr 2010 zurück. Ziel ist, den Durchfahrtsverkehr um die Innenstadt herumzuleiten. Neben dem PvH und Kaiserstraße/Kardinal-Bertram-Straße geht es um das Dammtor und die Kreuzung Hohnsen/Struckmannstraße.
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