Anträge auf Kulturförderung fürs kommende Jahr können beim Landkreis Hildesheim noch bis zum 31. Dezember eingereicht werden. Wie dessen Kulturbüro mitteilt, wolle man zusätzliche Impulse setzen, um Kulturschaffende zu motivieren und finanziell zu unterstützen. So solle das künstlerisch-kulturelle Profil des Landkreises gestärkt und die Kulturarbeit in der öffentlichen Wahrnehmung weiter gefestigt werden, und vielen Menschen werde der Zugang zu Kultur ermöglicht.
Gefördert werden sollen insbesondere solche Kulturangebote, die von überörtlicher Bedeutung sind. Sie sollen Kriterien wie Vielfalt und Qualität, Teilhabe und Zugänglichkeit oder auch Attraktivitätssteigerung entsprechen. Genaueres dazu sei in der Kulturförderrichtlinie beschrieben, die dieses Jahr zuletzt überarbeitet wurde. Diese Richtlinie und die entsprechenden Antragsformulare stünden im Internet auf www.kulturium.de bereit, und Fragen dazu beantworte die Leiterin des Kulturbüros, Birgit Krauß, unter Telefon 0 51 21 - 309 6010 oder Mail
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Die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul hat das Richtfest für das neue Michaelis Hospiz nahe des Guts Steuerwald gefeiert. Die Generaloberin Sr. M. Teresa Slaby sagte, der Rohbau stehe und das Dach sei gerichtet, und der zügige Baufortschritt keine Selbstverständlichkeit bei den besonderen Herausforderungen des Geländes sowie durch den Fachkräftemangel und Lieferengpässe. Nach dem Aufhängen der Richtkrone und dem Richtspruch durch Zimmermann Oliver Schach schlug Slaby zusammen mit Generalvikarin Schwester M. Hanna Schmaus und Generalrätin Schwester M. Canisia Corleis die symbolischen letzten Nägel auf dem Dach ein.
Besonders schwierig war den Angaben nach bisher vor allem die Vorbereitung des Fundaments: Um den Bau standsicher zu machen, mussten 40 rund 14 Meter lange Betonpfähle in den Boden getrieben werden. Nächstes Jahr soll der Innenausbau beginnen, bis Ende 2024 soll das Hospiz fertiggestellt sein. Dann soll es auf rund 1.100 Quadratmetern Nutzfläche Raum für zehn Patient*innen bieten, so die Vinzentinerinnen. Für deren Angehörige stünden Gästezimmer zur Verfügung, und zentraler Anlaufpunkt solle ein Gemeinschaftsraum mit einer offenen Küche werden. 30 Beschäftigte sollen vor Ort arbeiten, von Palliativfachkräften über Verwaltungsmitarbeiter*innen bis hin zu hauswirtschaftlichem Personal.
Betreiber des Hospizes werde die eigens dafür gegründete Michaelis Hospiz gGmbH sein. Die Einrichtung sei, wie andere dieser Art, auf Spenden angewiesen. Die gGmbH bittet die Hildesheimer Wirtschafts- und Geschäftswelt ebenso wie die Bevölkerung um Spenden und Unterstützung und hat dafür ein IBAN-Konto bei der Sparkasse Hildesheim Goslar Peine eingerichtet: DE04 2595 0130 0056 3593 65, Verwendungszweck: Michaelis Hospiz.
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Eine unbekannte Person hat in den letzten Tagen junge Bäume im Park rund um den Hohnsensee gefällt oder mit einer Säge beschädigt. So musste am Samstag die Feuerwehr einen angesägten Baum kontrolliert fällen. Die Polizei ermittelt deshalb nun wegen mehreren Fällen von Sachbeschädigung. Wer in der Sache Hinweise geben kann, sollte sich unter 0 51 21 - 939 112 an die Inspektion Hildesheim wenden.
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Die für nächstes Jahr geplanten bundesweiten Kürzungen bei den Freiwilligendiensten (Radio Tonkuhle berichtete letzte Woche in den Magazinen) sind vom Tisch. Wie die Landesvereinigung kulturelle Jugendbildung (LKJ) mitteilt, ist dies ein Ergebnis der letzten Sitzung des Haushaltsausschusses des Bundestags. Zwar müsse der Ausschuss diese Woche noch zustimmen und der Bundestag darüber abstimmen, man erwarte aber keine Änderungen mehr. Diese Neuigkeiten seien ein großer Erfolg, so die LKJ. Allerdings sei damit nur der Zeitraum bis Ende Dezember '24 abgedeckt - wie es 2025 aussehen wird, sei noch ungewiss.
Für das Land Niedersachsen sagte ein Sprecher des Sozialministeriums, man habe sich in Niedersachsen sehr für diese Gelder eingesetzt, weil man um den hohen Wert der freiwilligen Dienste wisse. Diese Dienste seien für junge Menschen Einstiegsmöglichkeiten in Mangelberufe, vor allem bei der Pflege, aber auch in Erziehungsberufen. Insofern sei es gut, dass augenscheinlich geplant ist, diese Stellen beizubehalten. Das Land würde es sehr begrüßen, wenn es so käme und in die Realität umgesetzt würde.
Nachträglich ergänzt: Absatz mit Stellungnahme des Sozialministeriums
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Die Polizei sucht möglichen Augenzeuginnen oder - zeugen einer Schlägerei zwischen sechs Personen vom frühen Sonntagnachmittag. Laut Bericht sollen sie an der Ecke Kardinal-Bertram-Straße / Kurzer Hagen aneinandergeraten sein, die Hintergründe dazu sind völlig unklar. Vor Ort hatte die Polizei drei Männer im Alter von 37, 40 und 43 Jahren angetroffen, die nichts zur Klärung beitrugen. Sie standen unter Alkoholeinfluss, und zwei von ihnen waren im Gesicht verletzt. Wer in der Sache Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter 0 51 21 - 939 115 bei der Inspektion Hildesheim zu melden.
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