Durch Aggressivität aufgefallene Hunde sollen in Niedersachsen künftig die Möglichkeit einer "Rehabilitation" bekommen. Das teilt heute die Landesregierung mit: Ein entsprechender Gesetzesentwurf sei nun zur Beteiligung durch die entsprechenden Verbände freigegeben worden, wobei es auch schon bisher eine breite Beteiligung gegeben habe.
Kern der Änderungen im Niedersächsischen Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG) ist eine Überarbeitung von 2011 eingeführten Regelungen. Denen zufolge können Hunde, deren Gefährlichkeit amtlich festgestellt worden ist, nur mit Erlaubnis gehalten werden. Dies soll nun so verändert werden, dass dies frühestens zweieinhalb Jahre, nach dem es unanfechtbar festgestellt wurde, auf Antrag rückgängig gemacht werden kann - wenn sich das Verhalten des Hundes grundsätzlich geändert hat, insbesondere durch ein langfristig wirksames Training.
Eine weitere Änderung ist, dass künftig bei Hinweisen auf eine gesteigerte Aggressivität eines Hundes eine Amtstierärztin oder -arzt hinzugezogen werden muss. Zudem sollen die bestehenden Regelungen für Hunde, die weiterhin nur mit Erlaubnis gehalten werden dürfen,
angepasst werden, etwa bei einem Wechsel der Halterinnen und Halter. Künftig sollen neben Daten über sie und den Hund auch Erkenntnisse über eine gesteigerte Aggressivität vermerkt werden, damit kein Hund durch das Raster der örtlichen Behörden fällt.
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Die Kreditkartenfirma Mastercard stellt zum 1. Juli ihr System "Maestro" ein, so dass keine neuen Karten damit ausgegeben werden. Mit "Maestro" oder seinem Pendant "V-Pay" des Konkurrenten Visa sind bisher Zahlungen mit entsprechend ausgestatteten EC-Karten möglich. Die Karten behalten zwar bis zu ihrem Ablauf ihre Gültigkeit, es ist aber möglich, dass im Ausland Händler schon früher aus "Maestro" aussteigen und diese Karten dann nicht mehr akzeptieren, teilt jetzt die Sparkasse Hildesheim-Goslar-Peine mit.
Für ihre Kundinnen und Kunden bestehe aber kein Handlungsbedarf, heißt es in der Mitteilung weiter. Von Sparkassen ausgegebene Karten würden im regulären Folgekartentausch in die neue Sparkassen-Card mit Visa Debit getauscht, womit diese neue Karte dann im stationären Handel oder am Geldautomaten im In- und Ausland und zusätzlich beim Bezahlen im Internet eingesetzt werden könne. Bei Bezahlvorgängen in Deutschland werde es durch das Ende von "Maestro" praktisch keine Veränderungen geben, weil nahezu alle Bezahlvorgänge über das girocard-System abgewickelt werden.
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Die Erweiterung des Familienzentrums Maluki in der Hildesheimer Nordstadt ist fertig. Bei der offiziellen Einweihung sagte OB Dr. Ingo Meyer, das Zentrum leiste seit Jahrzehnten einen überaus wichtigen Beitrag insbesondere für die Integration von Kindern mit Migrationshintergrund. Mit der Verbesserung der baulichen Qualität und dem Einsatz eines Integrationsmanagements werde nun ein weiterer Beitrag zur Entwicklung der Nordstadt geleistet.
Das Maluki hat jetzt einen neuen eingeschossigen Anbau mit Gruppen- und Aufenthaltsräumen sowie einem Büro für die Mitarbeitenden der Stadteil- und Integrationsarbeit. Außerdem wurde eine Verbindung zum Kitabereich geschaffen, um die Nutzungen miteinander verknüpfen zu können, und die Küche deutlich erweitert und modernisiert. Für den Gesamtumbau erhält das Familienzentrum knapp 1,65 Millionen Euro Fördermittel aus dem Programm "Investitionspakt Soziale Integration im Quartier" vom Land Niedersachsen und dem Bund. Die Baukosten belaufen sich auf rund 2,1 Millionen Euro. In Planung ist außerdem noch der Umbau der angrenzenden Justus-Jonas-Straße, bei dem auch ein neuer Vorplatz für das Maluki entstehen soll.
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Wegen des angekündigten Protesttags sind heute die meisten Apotheken geschlossen. Einen Notdienst in der Region übernehmen in die Salzer-Apotheke in der Hildesheimer Bahnhofsallee, die Apotheke Sibbesse und die Rats-Apotheke in Gronau.
Die Apothekerinnen und Apotheker wollen mit dem heutigen Protesttag Forderungen nach mehr Geld und mehr Flexibilität untermauern. Über die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände wurde ein Zehn-Punkte-Plan aufgestellt, auch um Problemen wie Lieferengpässen bei vielen Medikamenten, der Personalnot und bürokratischen Hürden zu begegnen.
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Nach dem Vorfall in der Osterstraße vom frühen Sonntagmorgen gibt es erste Informationen über die laufenden Ermittlungen. Inzwischen habe es erste Vernehmungen von Opfern und Zeugen gegeben, heißt es heute in einer gemeinsamen Stellungnahme von Polizei und Staatsanwaltschaft. Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen habe es am sehr frühen Sonntagmorgen in der Osterstraße eine körperliche Auseinandersetzung gegeben - die Zahl der Beteiligten wird als "niedrig zweistellig" angegeben. Der größte Teil von ihnen habe die Flucht ergriffen, bevor die Polizei vor Ort eintraf.
Im Verlauf der Auseinandersetzung soll eine Person eine Schusswaffe eingesetzt haben, wodurch ein 23-jähriger und ein 26-jähriger Hildesheimer verletzt wurden. Ihren Aussagen sowie ihren Verletzungen nach zu urteilen wurden sie offenbar nicht gezielt angeschossen. Ein dritter, 25 Jahre alter Mann, wurde mutmaßlich im Rahmen der körperlichen Auseinandersetzung verletzt. Keine der festgestellten Verletzungen war lebensgefährlich. Das 23-jährige Schussopfer wurde per Rettungswagen in die Notaufnahme eines Hildesheimer Krankenhauses gebracht, die beiden anderen begaben sich selbstständig dorthin.
Die Ermittlungen dauern an.
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Fußball-Oberligist VfV 06 Hildesheim hat heute sein Spiel gegen den BSV Rehden gewonnen. Die Partie im Friedrich-Ebert-Stadion endete 2:1. Die beiden Hildesheimer Tore fielen dabei früh: In der 14....
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