Die Landeshauptstadt Hannover und die Deutsche Messe AG haben jetzt einen „Runden Tisch“ ins Leben gerufen, um die Stadt als Messestandort zu sichern. In einer Mitteilung heißt es, die Messe- und Kongresswirtschaft befinde sich derzeit in einer Krise ungeahnten Ausmaßes. Alle Dienstleister in ihrem Umfeld seien betroffen, von Standbauern über Hoteliers bis zu Taxiunternehmen. Deshalb sollen im Wochenrhythmus Vertreter solch messenaher Dienstleister zusammenkommen – zunächst nur per Videokonferenz. Der Runde Tisch soll ein stets aktuelles Lagebild zu den Herausforderungen in den einzelnen Messebranchen sicherstellen: Wo Hilfe am Dringendsten nötig sei, müsse sie zuerst ankommen. Im zweiten Schritt sollen Maßnahmen abgesprochen werden, so dass zum Neustart des Messebetriebs sofort mit allen Stärken und Kompetenzen losgelegt werden könne.
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Die Volksbank Hildesheim-Lehrte-Pattensen verschenkt in diesem Jahr erneut sechs so genannte „Kinderbusse" an Betreuungseinrichtungen. Die Gefährte, die wie große Kinderwagen aussehen, bieten Platz für je sechs Kinder und haben einen Wert von je rund 3.000 Euro. Damit können z.B. KiTas mit Kindern einkaufen fahren oder Ausflüge machen.
Interessierte Kindertagesstätten, Kindergärten oder andere Einrichtungen können sich bis zum 5. Juni bewerben - weitere Informationen gibt es im Internet unter www.vb-eg.de/kinderbus.
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Im Bereich des Polizeikommissariats Elze hat es letztes Jahr mehr Verkehrsunfälle gegeben als in den zehn Jahren zuvor. Das geht aus einer neuen Statistik hervor. Mit 531 registrierten Verkehrsunfällen gab es 2019 einen Anstieg zum Vorjahr um etwa 21 Prozent. Die Zahl der schweren Verkehrsunfälle stieg demnach von 13 auf 18, drei Menschen wurden dabei getötet. Die Zahl der Verletzten lag letztes Jahr bei 102, ein Anstieg um 33 Fälle. Die Hauptursachen für die Unfälle lagen weiterhin beim Nichtbeachten der Vorfahrt, nicht angepasster Geschwindigkeit, ungenügendem Sicherheitsabstand (Ablenkung) und Beeinflussung durch Alkohol oder andere Drogen.
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In Niedersachsen mehren sich die Forderungen nach einer allgemeinen Maskenpflicht im Kampf gegen das Coronavirus. Grüne und FDP sprachen sich am Dienstag für eine einheitliche Regelung zur Bedeckung von Mund und Nase aus. Es gehe um einfache Schutzmasken, die könne jeder mit einem Tuch, einem Schal, aber auch selbst genäht herstellen, sagte die Grünen-Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz gegenüber dem NDR.
Wenn eine bundesweite Regelung zu lange dauere, solle Niedersachsen zunächst auf Landesebene umgehend eine Maskenpflicht einführen, forderte die Gesundheitspolitikerin. Zurzeit gebe es in dieser Frage einen Flickenteppich, und das sei fatal. Die FDP-Landtagsfraktion verlangte eine Maskenpflicht für öffentliche Bereiche.
In Sachsen gilt bereits seit Montag eine Maskenpflicht. In Bayern, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern soll es eine solche Pflicht ab der kommenden Woche geben. Wolfsburg hat als erste Niedersächsischen Stadt bereits eine Maskenpflicht eingeführt. Braunschweig will am Sonnabend nachziehen.
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Der laufende Missbrauchsprozess gegen ein Pädagogen-Ehepaar aus Gifhorn vor dem Landgericht Hildesheim wird wegen der Corona-Epidemie länger dauern als geplant. Man mache von der neuen Möglichkeit Gebrauch, eine Hauptverhandlung auch längerfristig zu unterbrechen, teilte das Gericht mit. Die fünf für den April angesetzten Verhandlungstage wurden aufgehoben, es geht erst im Mai weiter. Die Angeklagten hatten eine Wohngruppe geleitet, die sich zur Tatzeit in Trägerschaft der Diakonischen Heime Kästorf in Gifhorn befand. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 57-jährigen Ehemann sexuellen Missbrauch in zwölf Fällen sowie Misshandlung Schutzbefohlener in vier Fällen vor. Seine Ehefrau soll davon gewusst haben. Die Taten sollen sich zwischen Mai 1998 und Juli 2007 ereignet haben.
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