Die Kulturfabrik Löseke sucht für ein neues Projekt am Marienfriedhof Künstlerinnen und Künstler, sowie entsprechende Kollektive. Unter dem Namen „BABEL im Park - Kunst. Experiment. Kommunikation.“ soll der Marienfriedhof Mitte Mai zum Kreativzentrum werden.
Vom 8. bis 12. Mai sollen Konzepte zum Thema „Kommunikation und Missverständnis“ umgesetzt werden, und im Anschluss findet über drei Tage ein Festival dort statt. Vorgaben gibt es dabei kaum. Weitere Informationen finden sich im Internet unter kufa.info – Bewerbungen werden bis zum 1. März angenommen.
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Die Sorsumer Hauptstraße bleibt länger gesperrt als ursprünglich geplant. Die Bauarbeiten dort sollen nun voraussichtlich bis zum 3. März anhalten, teilt die Stadt Hildesheim mit. Dies habe witterungsbedingte als auch logistische Gründe. Der Straßenverkehr wird weiterhin über die Straße Am Nordfeld beziehungsweise den Stadtweg umgeleitet. Die Umleitung ist entsprechend ausgeschildert.
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Unbekannte haben die komplette Sicherheitsverglasung der Straßenbahn-Haltestelle Boksberg in Sarstedt zerstört. Wie die Polizei meldet, kann die Tatzeit durch die Aussagen von Straßenbahnfahrern genau eingegrenzt werden: Sie lag am Samstagmorgen zwischen 5:24 Uhr und 5:36 Uhr. Die Polizei Sarstedt ermittelt und nimmt unter der Telefonnummer 0 50 66 / 98 50 Hinweise entgegen.
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Die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Editha Lorberg, hat Innenminister Boris Pistorius (SPD) einen verharmlosenden Umgang mit Sozialbetrugsfällen in der Landesaufnahmebehörde in Braunschweig vorgeworfen. In einer Mitteilung hieß es, der Minister habe offenbar mangelndes Interesse an deren Aufklärung. Im Zusammenhang mit erschlichenen Sozialleistungen in Höhe von mehr als vier Millionen Euro von ‚vergossener Milch‘ zu sprechen sei unglaublich. Die Landesregierung habe mit ihrer Flüchtlings- und Asylpolitik ein Klima geschaffen, in dem die Mitarbeiter der Behörde offenbar Angst hatten, die Betrugsfälle zur Anzeige zu bringen. Der Umgang mit der Mitarbeiterin, die den Stein schließlich ins Rollen gebracht habe, sei ein Skandal im Skandal – sie war vorzeitig freigestellt worden.
Gegen den Leiter der Braunschweiger Behörde und die Behörde selbst laufen jetzt Ermittlungsverfahren. In 300 Fällen sollen sich Asylbewerber durch mehrfache Registrierung Sozialleistungen erschlichen, und die Leitung nicht oder zu spät darauf reagiert haben.
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Superintendent Mirko Peisert ist neuer Vorsitzender der Hildesheimer Stiftung "Familien in Not". Der Superintendent des evangelischen Kirchenkreises Hildesheim-Sarstedt übernahm das Amt damit von seinem Amtsvorgänger Helmut Aßmann.
Die Stiftung des Kirchenkreises habe im vergangenen Jahr mit Beratung und finanzieller Hilfe 41 Familien begleitet, so die Koordinatorin Gisela Sowa. Insbesondere manche Kosten für den Schulbedarf seien für die Familien oft nicht allein zu bewältigen, und gerade Alleinerziehende häufig auf Unterstützung angewiesen.
Die Stiftung „Familien in Not“ wurde 2011 aus dem Nachlass von Gertrud Zscheile gegründet. Seitdem hat sie eigenen Angaben nach rund 500.000 Euro für Familien in der Region Hildesheim eingesetzt.
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