Am morgigen Donnerstagnachmittag bieten Studierende der Hildesheimer HAWK eine kostenlose Begutachtung alter Bücher an. Zwei Stunden lang können Hildesheimer Bürgerinnen und Bürger die Bücher vorbeibringen und sich beraten lassen, wie die Werke am besten zu erhalten sind.
Diese Begutachtung ist Teil der Ausstellung „Bücher erhalten – Hildesheimer Studierende erproben Strategie“ im Roemer- und Pelizaeusmuseum. Sie findet von 16 bis 18 Uhr im Stadtarchiv, Am Steine 7, statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sollten sich zuvor telefonisch unter der Nummer 05121 / 301-4100 anmelden.
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Ein 23 Jahre alter Autofahrer aus Brüggen ist beim Versuch, einem kreuzenden Wildtier auszuweichen, verunglückt. Laut Polizeibericht fuhr er mit seinem VW Polo die Straße von Banteln nach Eime, als er auf nasser Fahrbahn in einer Rechtskurve das Tier sah. Beim Ausweichen geriet sein Wagen ins Schleudern, stieß mit der rechten Seite gegen einen Baum und kam schließlich auf einem angrenzenden Feld zum Stehen.
Der 23-Jährige wurde dabei an der Hand verletzt und nach einer ersten Versorgung nach Hildesheim ins Krankenhaus gebracht. Am Wagen entstand Totalschaden in Höhe von etwa 3.500 Euro, am Baum entstand Schaden in Höhe von rund 2.000 Euro. Die freiwillige Feuerwehr Eime war mit sieben Mann vor Ort, der Verkehr wurde zwischenzeitlich wechselweise an der Unfallstelle vorbeigeführt.
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Die in Hildesheim ansässige Anlasser-Sparte des Bosch-Konzerns wird nach China verkauft. Die Firma teilte gestern mit, dass ein entsprechender Vertrag mit dem Konsortium aus dem Zulieferer ZMJ und der Investmentfirma China Renaissance Capital unterzeichnet worden sei. Der Kaufpreis soll 545 Millionen Euro betragen. Bosch begründet den Verkauf mit der Aussage, man sei zu klein, um in der Sparte Anlasser langfristig bestehen zu können.
Heute sollen Vertreter des Konsortiums nach Hildesheim kommen. Sie haben angekündigt, alle Mitarbeiter übernehmen zu wollen. ZMJ-Chef Chengyao Jiao sagte, man freue sich darauf, das Geschäft mit dem bestehenden Managementteam in den schnell wachsenden, aufstrebenden Märkten auszubauen.
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Am Center for World Music der Universität Hildesheim hat diese Woche ein Projekt begonnen, mit dem aus ihrer Heimat geflüchtete Musikerinnen und Musiker unterstützt werden sollen. Sie sollen in den nächsten Monaten an Kursen teilnehmen, die bei der Vorbereitung auf ein Studium helfen.
Hintergrund des Projektes ist, dass viele professionelle Musiker in ihrer Heimat Abschlüsse gemacht haben, die in Deutschland nicht anerkannt werden. Sie werden in ganz Niedersachsen gezielt angesprochen und erhalten dann auch Hilfe etwa für Fahrten nach Hildesheim. Das so genannte INTEGRA-Programm wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst gefördert und vom „Welcome Board“ vom Musikland Niedersachsen unterstützt.
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Angesichts zu hoher Abgaswerte in der Hildesheimer Innenstadt ist nun eine Diskussion über eine mögliche Sperrung oder Teilsperrung der Schuhstraße in Gang gekommen. Die Ratsherren Hans-Uwe Bringmann (Unabhängige) und Ulrich Räbiger (Grüne) haben vorgeschlagen, die Schuhstraße zur Einbahnstraße zu machen. Dies solle sowohl die Schadstoffkonzentration als auch den Verkehrslärm reduzieren. Der Stadtentwicklungsausschuss soll sich Ende Mai mit dieser Frage beschäftigen.
Von der CDU kam dagegen Kritik: Der Vorsitzende des Ortsverbands Stadtmitte, Dirk Bettels, sagte, die Schuhstraße sei eine von nur drei größeren Ost-West-Achsen in der Stadt. Man müsse darauf achten, was solche Änderungen im Straßenverkehr für Auswirkungen hätten, und bestehende Verkehrskonzepte umsetzen.
Für die parteieigene Mittelstandsvereinigung MIT sagte deren Bezirksvorsitzender Mirco Weiß, man halte den Vorstoß einer Einbahnstraße für einen Schnellschuss, der lange Umwege schaffe. Solange es keine Grüne Welle auf der Kaiserstraße gebe, sollte diese Straße nicht noch durch umgeleiteten Verkehr belastet werden.
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