Gestern Mittag ist eine Seniorin in Bockenem Opfer eines Betrugs geworden. Laut Polizeibericht stand gegen 12:30 Uhr ein Mann vor ihrer Wohnungstür in der Bergstraße und gab an, als Wasserwerker die Leitungen prüfen zu müssen - in der Nähe habe es einen Rohrbruch gegeben. In der Wohnung lenkte er die Seniorin ab, und als der Mann gegangen war, fehlten aus einem der Zimmer Geld und Schmuck.
Der "Wasserwerker" ist um die 25 Jahre alt, etwa 1,75 Meter groß und schlank sein. Er trug blaue Arbeitskleidung und sprach mit einem leichten Akzent. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, die Polizei Bad Salzdetfurth unter 0 50 63 - 90 10 zu kontaktieren.
Da der "Wasserwerker-Trick" immer wieder erfolgreich gegen ältere Menschen angewendet wird, mahnt die Polizei, dass unaufgefordert erscheinende Fremde in Haus oder Wohnung nichts zu suchen haben. Im Zweifel könne die Polizei informiert werden, und Angehörige und Bekannte von älteren Menschen werden gebeten, mit diesen über solche Betrugsmaschen zu sprechen.
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Das Land Niedersachsen vergibt im kommenden Jahr vier Literatur-Stipendien und ein Übersetzungs-Stipendium im Wert von insgesamt 48.000 Euro. Wissenschaftsminister Falko Mohrs (SPD) sagte, so würden Freiräume geschaffen und ein wichtiger Beitrag zu einem vielfältigen kulturellen Leben in Niedersachsen geleistet - Literatur eröffne neue Perspektiven und fordere die Gesellschaft zum Dialog heraus.
Bewerben können sich demnach Autorinnen und Autoren, deren Texte oder Biografien einen Bezug zu Niedersachsen haben, hieß es. Von den vier Stipendien sei eines für Kinder- und Jugendliteratur. Auf Wunsch könnten die Stipendiaten auch bis zu zwei Monate in den Martin-Kausche-Ateliers in Worpswede bei Bremen verbringen.
Bewerbungen sind bis zum 15. Januar möglich, weitere Informationen gibt es beim Ministerium.
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Volleyball-Bundesligist Helios Grizzlys Giesen hat auch das zweite Spiel seiner Berlin-Reise 3:0 gewonnen: Das Team schlug heute Abend den VCO Berlin (25:16, 25:19, 25:14 aus Giesener Sicht), nachdem gestern das Spiel bei den Netzhoppers Königs Wusterhausen mit dem gleichen Ergebnis endete.
Damit haben die Grizzlys in ihren bisher vier Spielen der neuen Saison die maximale Punktzahl geholt und stehen an der Tabellenspitze. Auch im nächsten Spiel geht es um Berlin: Am Samstagabend kommt der Deutsche Meister und Gewinner des letzten Ligacups, die Berlin Recycling Volleys, in die Sparkassen-Arena. Die Volleys haben ihre beiden bisherigen Spiele verloren und spielen heute abend in eigener Halle gegen den SV Warnemünde.
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Gestern hat es am Kennedydamm auf Höhe der Autobahnmeisterei einen Auffahrunfall mit insgesamt sieben beteiligten Autos gegeben. Wie die Polizei mitteilt, gab es dabei keine Verletzten und zwei der sieben Fahrzeuge blieben unbeschädigt.
Dem Bericht nach hatte gegen 13:15 Uhr ein 40 Jahre alter Fahrer auf dem Weg Richtung Harsum einen VW Touran vor sich einscheren lassen, der dann umgehend vor einer für den Geradeausverkehr grünen Ampel abbremste - weil er offensichtlich nach links abbiegen wollte, obwohl er nicht in der richtigen Spur dafür stand. Der 40-Jährige konnte per Vollbremsung noch eine Kollision verhindern, und auch eine hinter ihm fahrende Frau kam rechtzeitig zum Stillstand - die vier Autos dahinter aber fuhren aufeinander auf.
Der VW Touran fuhr indes in Richtung Harsum weiter. Die Polizei hat das Kennzeichen, die Ermittlungen dauern an.
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Die Diakonie Himmelsthür hat heute ihre neue Konzernzentrale an der Bördestraße im Gewerbegebiet gegenüber des Ostends eingeweiht. Man sei im Bau sogar knapp unterhalb des geplanten Kostenrahmens geblieben, hieß es bei der Zeremonie, auch wenn die Pläne für die neue Zentrale wegen der allgemeinen Kostensteigerungen anfangs noch einmal verkleinert worden seien - so habe man z.B. ursprünglich geplant, im Inneren eine Caféteria auch für die umgebenden Betriebe einzurichten.
Diakonie-Geschäftsführer Karsten Baufeld sagte im Tonkuhle-Gespräch, der Neubau habe etwas mehr als 12 Millionen Euro gekostet und sei zum größten Teil eigen- und bankenfinanziert. Das Haus sei komplett barrierefrei und biete an insgesamt 104 Arbeitsplätzen gute Bedingungen auch für Menschen mit Einschränkungen.
Die Diakonie hatte ihre Zentrale bisher in Sorsum. Dieses Gelände wird aufgegeben und soll nun für eine neue Wohnbebauung genutzt werden - bis dafür konkrete Pläne vorliegen, werde es aber noch dauern, so Baufeld. Aus Sorsum ist u.a. auch eine Glocke mit umgezogen, die nun vor der neuen Zentrale steht und jeden Tag um 8, 12 und 18 Uhr läutet.
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