Übernächste Woche Freitag, also am 23. September, ist der nächste von Fridays For Future (FFF) weltweit organisierte Klimastreik. Wie die Hildesheimer Gruppe mitteilt, ist hier eine Demonstration geplant, zu der alle Menschen eingeladen seien. Diese Demo starte um 14 Uhr am Hauptbahnhof und ziehe dann durch die Innenstadt zu einer Abschlusskundgebung auf der Lilie. FFF bemühe sich dabei, die Vielfalt an Themen und Positionen, die es in der Klimagerechtigkeitsbewegung gebe, möglichst gut abzubilden.
Der Protest richte sich an die gesamte Politik. So könne es nicht sein, dass auf der ganzen Welt die Wälder verbrennen, Ernten ausfallen und Menschen an der Hitze sterben, während Deutschland versuche, Unabhängigkeit von Russland zu erlangen, indem Strukturen für den Gasimport aus anderen Autokratien aufgebaut werden, hieß es. Und im Nahbereich habe zwar der neue Hildesheimer Stadtrat viele kleine Maßnahmen für den Klimaschutz auf den Weg gebracht, aber es fehle immer noch das klare Bekenntnis zu einem 1,5 Grad-konformen Emissionspfad für Hildesheim und ein entsprechendes Klimaschutzkonzept.
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Das von der Hanseatic Group und der AWO geplante Bauprojekt am Hildesheimer Hindenburgplatz wird noch einmal auf den Prüfstand gestellt. Dies geschieht als Reaktion auf Proteste insbesondere gegen die Fällung einer großen, alten Buche, die auf dem Gelände steht. Es werde geprüft, ob man den Baum mit einer Umplanung erhalten könnte, hieß es.
Von Seiten der AWO wurde bestätigt, dass man intern nun überlege, wie weiter zu verfahren ist. Der derzeitige Pavillon auf dem Gelände sei sanierungsbedürftig, so dass in jedem Fall etwas passieren müsse. Hinter dem geplanten Neubau stand die Idee, die verschiedenen Standorte der AWO zu vereinen. Das Thema steht auf der Tagesordnung für die nächste Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses, bis dahin werde jedoch noch keine Neuplanung vorliegen.
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Der Landesschülerrat Niedersachsen hat sich angesichts des nahenden Herbsts gegen den Einsatz von Luftfilteranlagen an Schulen ausgesprochen. Man brauche darüber keine Debatte, sagte Yannik Möller vom Vorstand. Gerade angesichts der Erfahrungen mit diesen Anlagen an einigen Schulen aus dem letzten Jahr sei klar: Diese Filter seien laut, brauchten viel Platz und ihr Preis stehe in keinem Verhältnis zu ihrem Nutzen. Durch die Anschaffung würde Geld "verbrannt", dass in anderen Bereichen des Schulbetriebs bitter nötig wäre.
Stattdessen plädiert der Landesschülerrat für CO2-Ampeln. Diese seien kostengünstiger, leicht zu bedienen und platzsparend. Wenn diese Ampeln dies anzeigten, könne gezielt und effizient gelüftet werden - auch das Umweltbundesamt empfehle ihren Einsatz.
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Die Autobahnpolizei hat in der Nacht auf Sonntag einen 40 Jahre alten Autofahrer von der A7 geholt. Der Mann fiel mit seinem VW Multivan auf, als er gegen 4 Uhr deutlich zu schnell mehrere Wagen überholte und dabei zu wenig Sicherheitsabstand bestand - sein Wagen war für den linken Fahrstreifen zu breit. Als der Streifenwagen mit gleicher Geschwindigkeit hinter dem VW herfuhr, zeigte der Tacho 150 km/h, erlaubt waren an der Stelle 80 km/h.
An der Tank- und Rastanlage Hannover-Wülferode wurde der Fahrer kontrolliert, und ein Alkotest ergab 1,28 Promille. Der Fahrer musste eine Blutprobe und den Führerschein abgeben, es läuft ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr und außerdem eine Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige wegen Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit und Befahrens des linken Fahrstreifens trotz Überbreite.
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Ein am Samstag am Brocken ausgebrochenes Feuer ist für die Nationalparkverwaltung Harz eine große Naturkatastrophe. Deren Sprecher Martin Baumgartner sagte heute, das hiesige Ökosystem sei nicht darauf ausgerichtet, sich regelmäßig durch Feuer zu erneuern, wie etwa in Teilen Australiens. Für die heimischen Tiere und Pflanzen sei das Feuer schlicht tödlich.
Am Sonnabend war an einem schwer zugänglichen Berghang des Brockens ein Großfeuer ausgebrochen. Nach Behördenangaben brennen dort auf bis zu 150 Hektar Fläche vor allem abgestorbene Fichten. Diese seien ein wertvolles Ökosystem, in das der Mensch nicht eingreifen dürfe, weil umgestürzte Bäume und Totholz neuer Lebensraum und Unterschlupf für Tiere und Pflanzen sei. Wie das Feuer ausgebrochen ist, ist noch unklar. Die Nationalparkverwaltung geht von menschlichem Handeln aus - der Wald entzünde sich definitiv nie von allein. Vor Ort sind neben Hubschraubern seit heute auch Löschflugzeuge im Einsatz.
Nach dem Feuer werde die verbrannte Region sich selbst überlassen, hieß es weiter. In der sogenannten naturdynamischen Zone, also der Kernzone des geschützten Nationalparks, sei jeder menschliche Eingriff streng untersagt. Wie sich das Leben dann dort wieder zurückkämpfe, könne für die Wissenschaft interessant sein - und wann dort wieder Bäume wachsen, bleibe abzuwarten.
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