Unbekannte haben im Laufe der letzten Woche im Stadtteil Hildesheimer Wald mehrere Autos zerkratzt. Wie die Polizei mitteilt, haben sich nach einer ersten Meldung zum Wochenende mit acht Fällen mittlerweile elf weitere Geschädigte gemeldet. Die betroffenen Wagen standen im Feuerbacher Weg, Hainbuchenweg, Kaninchenbrink, Uhlandweg, in der
Robert-Bosch-Straße sowie der Marienroder Straße. Wer in der Sache Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 0 51 21 - 939 115 bei der Polizei Hildesheim zu melden.
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Eine Initiative lädt am diesem Sonntag zu einem Flohmarkt auf dem Hildesheimer Domhof ein. Wie das Bistum mitteilt, hat ihr Gründer Jens Windel mit Generalvikar Martin Wilk gewettet, dass mindestens 50 Stände dabei zusammenkommen - der Wetteinsatz von 250 Euro werde für ukrainische Waisenkinder gespendet, so wie auch die Standgebühren. Empfänger werde die Stiftung Hof Schlüter in Lüneburg.
Der Flohmarkt solle von 13 Uhr bis 17.30 Uhr laufen, gegen eine Spende werde es auch Kaffee und Kuchen geben. Anmeldungen für den Flohmarkt oder Kuchenspenden werden per Mail unter
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In der Corona-Pandemie ist die Zahl der Minijobs im Landkreis Hildesheim deutlich zurückgegangen. Das meldet die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten unter Berufung auf Zahlen der Arbeitsagentur. Mitte vergangenen Jahres habe es hier rund 22.500 Stellen auf 450-Euro-Basis gegeben, rund 2.000 weniger als zwei Jahre zuvor. Besonders betroffen sei das Gastgewerbe, wo in dieser Zeit 720 Minijobs verloren gegangen seien, ein Einbruch von 23 Prozent. Viele Minijobber lebten in ständiger Angst vor der Kündigung, so die NGG-Regionalgeschäftsführerin Lena Melcher. Sie hätten weder Anspruch auf das Arbeitslosen- noch auf das Kurzarbeitergeld.
Mit Blick auf Pläne der Bundesregierung, die Verdienstgrenze bei Minijobs anzuheben, befürchtet die Gewerkschaft, das dann viele reguläre Arbeitsplätze verdrängt werden. Für die Betroffenen, zum Großteil Frauen, werde das zur Karrierefalle, und spätestens im Alter sei Armut vorprogrammiert. Im Koalitionsvertrag hätten SPD, Grüne und FDP vereinbart, es müsse verhindert werden, „dass Minijobs als Ersatz für reguläre Arbeitsverhältnisse missbraucht oder zur Teilzeitfalle werden“. Die Gewerkschaft rufe deshalb die heimischen Bundestagsabgeordneten der Ampel-Koalition dazu auf, sich an dieses Versprechen zu halten und „das Gesetz auf solide Füße zu stellen“. Abhilfe könne langfristig allerdings nur eine grundlegende Reform schaffen: Für Minijobs müsse bereits ab dem ersten Euro die Sozialversicherungspflicht gelten. Erst wenn Sozialabgaben, Kranken-, Pflege- und Rentenversicherungsbeiträge gezahlt würden, könnten Beschäftigte wirksam geschützt werden.
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Neuhofer Bürgerinnen und Bürger haben am Wochenende eine Verkehrsinsel am Ortseingang mit rund 2.800 blau-gelben Stiefmütterchen im Form des Friedenszeichens bepflanzt. Dies sei eine Vorab-Aktion, bevor im Sommer ein Ideenwettbewerb eine neue Gestaltung der Fläche bringen soll, heißt es in einer Mitteilung des Ortsrats.
Man habe über die neue Facebook-Seite „Neuhof / HildesheimerWald / Marienrode“ und durch Mund-zu-Mund-Propaganda zur Beteiligung an den Kosten aufgerufen und hatte innerhalb nur weniger Stunden die erforderliche Summe zusammen. Über sechs Stunden wurde dann die Fläche bepflanzt, die die Stadt bereits einige Tage zuvor umgepflügt hatte - dabei beteiligten sich auch ukrainische Flüchtlinge. Angespornt von der positiven Resonanz plane man bereits weitere Bürgeraktionen, so der Ortsrat weiter.
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Der Hildesheimer Stadtrat schickt einen Brief an die Mitglieder des Stadtrats in der russischen Partnerstadt Gelendzhik. Darin wird die Anwesenheit der russischen Armee auf dem Staatsgebiet der Ukraine aufs Schärfste verurteilt und die Bitte formuliert, sich engagiert dafür einzusetzen, dass der Einmarsch beendet wird. Zugleich wird betont, dass Hildesheim die Städtepartnerschaft sehr gerne fortführen möchte und man die freundschaftlichen Gefühle gegenüber den Menschen in Gelendzhik bewahren werde.
Der Rat stellte sich einstimmig mit einer Enthaltung hinter den Brief, der nun ins Russische übersetzt wird. Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer sagte, dies sei eine Möglichkeit, seine Meinung zum Ausdruck zu bringen - wohl wissend, dass eine Positionierung, wie im Brief angesprochen, die russische Seite auch in Schwierigkeiten bringen könnte. Er rechne deshalb auch nicht mit einer Reaktion auf diesen Brief.
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