Der frühere SS-Mann Karl M. aus Nordstemmen ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Das wurde jetzt offiziell bestätigt. Damit werde das laufende Verfahren gegen ihn eingestellt, hieß es vom Hildesheimer Landgericht. Dies werde beschlossen, sobald die Sterbekunde vorliege.
Die Staatsanwaltschaft Hildesheim hatte M. wegen Volksverhetzung und der Verunglimpfung des Andenkens Verstorbener angeklagt - ob diese Anklage zugelassen wird, war aber noch nicht entschieden. M. hatte im ARD-Magazin "Panorama" unter anderem den Holocaust relativiert und bezweifelt, dass die Nationalsozialisten tatsächlich sechs Millionen Juden getötet hätten. Außerdem gab er den Opfern eines SS-Massakers in Nordfrankreich die Schuld an ihrem Schicksal, da sie trotz Arrestierung geflüchtet seien.
Er hatte dabei nach eigenen Angaben mitgeholfen, Leute aus ihren Häusern zu holen, habe aber nicht geschossen. Er kehrte nach dem Krieg nach Deutschland zurück - in Frankreich wurde er 1949 in Abwesenheit zum Tode verurteilt.
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Im Stadtgebiet von Hildesheim sind seit heute 130 E-Scooter des Berliner Verleih-Unternehmens TIER Mobility abgestellt. Nach Hannover sei Hildesheim damit die zweite Stadt in Niedersachsen, in der man vertreten ist. Die Zahl der Roller sei vorläufig und werde später noch angepasst. Sie stehen an verschiedenen Orten in der Stadt und können über eine Smartphone-App gebucht werden. Die Stadt hat dabei verschiedenen Zonen ausgewiesen, in denen die Roller nicht stehen dürfen.
Die Aktivierung kostet 1 Euro, jede angefangene Fahrminute 15 Cent. Die Roller werden abends eingesammelt und an ihre Standorte zurückgebracht. TIER Mobility betont dabei die Themen Nachhaltigkeit und Sicherheit: Die Roller hätten die längste Lebensdauer am Markt und seien mit drei Bremsen und doppelter Federung besonders sicher und komfortabel. Wer sie nutze, sei über eine Haftpflichtversicherung abgesichert.
Das Unternehmen wurde im Mai 2018 gegründet und startete fünf Monate später mit 300 E-Scootern in Wien. Es wird von Investoren getragen und ist mittlerweile in 11 Ländern und über 40 Städten aktiv.
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An der neuen Mensa der Uni Hildesheim ist heute das Richtfest gefeiert worden. Der 2.000 Quadratmeter große Neubau soll 2021 in Betrieb gehen, er kostet rund 20 Millionen Euro - die Uni beteiligt sich daran mit 4,4 Millionen. Auf deutlich mehr Platz stehen dann 500 Sitzplätze zur Verfügung, rund 170 mehr als bisher. Im 1. Stock wird es einen großen Speisesaal geben, im Erdgeschoss wird eine Cafeteria eingerichtet. Vom Studentenwerk OstNiedersachsen hieß es, man wolle im neuen Gebäude ein vielfältigeres Angebot einrichten und plane auch Aktionen wie etwa Live-Cooking.
Wissenschaftsminister Björn Thümler sagte, man könne schon jetzt erkennen, dass die Mensa ein beeindruckendes Gebäude werde. Sie erfülle damit auch den Zweck, künftig BesucherInnen auf den Campus zu lenken. Hildesheim sei ein "Hot Spot", was den Hochschulbau in Niedersachsen angehe - das liege auch an der Hartnäckigkeit ihres Präsidenten Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich.
Dieser sagte, die Mensa sei ein weiteres Beispiel dafür, dass eine Universität auch eine Bauherrin sein könne. Er bedauere allerdings, dass nicht alle von ihm angeschobenen Bauprojekte in seiner Amtszeit fertig werden: Ende nächsten Jahres gehe er in Ruhestand.
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Die Orleansstraße in der Oststadt wird ab heute auf Höhe der Hausnummer 65 - nahe der Kreuzung zur Goethestraße - voll gesperrt. Grund dafür sind Kanalbauarbeiten der Stadtentwässerung Hildesheim. Sie dauern bis voraussichtlich 2. Oktober, die Sperrung betrifft sowohl die Fahrbahn als auch den Gehweg. Die SEHi bittet um Beachtung der aufgestellten Verkehrszeichen.
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In der dritten Handball-Liga hat Eintracht Hildesheim ihr Spiel gegen den TSV Altenholz mit 28:24 gewonnen. Es war ein meist ausgeglichenes Spiel, zur Halbzeit führten die Hildesheimer nur knapp mit 14:13. In der Tabelle liegt Eintracht damit nun auf Platz vier und nur drei Punkte hinter dem Spitzentrio aus dem HC Empor Rostock, dem Dessau-Roßlauer HV und dem TuS Vinnhorst.
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