Der niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Olaf Lies, hat gestern den Gewerbepark Nord am Hildesheimer Flugplatz besucht. Wie die Stadt mitteilt, hatte Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer den Minister eingeladen. Lies besichtigte nach einer kurzen Rundfahrt das neue Lidl-Logistikzentrum und informierte sich über den aktuellen Planungs- und Vermarktungsstand des Gewerbegebiets. Dabei sicherte er Meyer auch zukünftig die Unterstützung des Landes für den Ausbau des Gewerbeparks, den dritten Autobahnanschluss und den Stichkanalausbau zu.
Wie die Stadt weiter mitteilt, geht die Vermarktung des Gewerbeparks mit großen Schritten voran. Die bisher verfügbaren Flächen seien entweder bereits veräußert oder Gegenstand konkreter Verhandlungen. Diese gute Nachfrage unterstreiche die Qualität des Standorts, so Meyer. Sie sei derzeit für den gesamten Erweiterten Wirtschaftsraum Hannover beispielhaft. Die Stadtverwaltung bereitet derzeit einen neuen Bebauungsplan vor, der ab 2018 die Ansiedlung von Unternehmen auf weiteren 20 Hektar möglich machen soll.
fx
Ein Gottesdienst in der St. Norbert-Kirche in Friedland ist heute nachmittag der Auftakt für die bundesweite Interkulturelle Woche der Kirchen. Bei der Feier wirken der Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland, Johann Hinrich Claussen, der griechisch-orthodoxe Archimandrit Gerasimos Frangoulakis und der Hildesheimer Bischof Norbert Trelle mit - Trelle ist Vorsitzender der Migrationskonferenz der katholischen Deutschen Bischofskonferenz.
Im Anschluss werden Vertreter verschiedener Religionen einen Friedensgruß sprechen. Die Interkulturelle Woche ist eine Initiative der Evangelischen, Katholischen und Griechisch-Orthodoxen Kirchen in Deutschland. Unter dem Motto "Vielfalt. Das Beste gegen Einfalt" sind in mehr als 500 Städten und Gemeinden in den kommenden Wochen rund 5.000 Veranstaltungen geplant.
fx
In der Nacht auf Samstag sind zwei Männer in Bad Salzdetfurth in die Wohnung eines 47-Jährigen eingedrungen und haben ihn mit dem Tode bedroht. Laut Polizeibericht sollen sie am Tatort in der Elsa-Brandström-Straße zunächst die Wohnungstür eingetreten und dann mit dem im Bett liegenden Mann gesprochen haben. Als ein Nachbar die Situation bemerkte, verschwanden die beiden Eindringlinge. Dabei ließen sie eine Kettensäge (ohne angelegte Kette) zurück, offenbar um ihr Opfer weiter einzuschüchtern.
Die Polizei traf einen der Männer kurz danach in der Nähe an - der polizeilich bekannte Mann gab eine Tatbeteiligung zu, sagte aber nichts zu den Gründen. Auch zu seinem Mittäter machte er keine Angaben. Die Polizei sucht deshalb unter Tel. 05063-901-0 weitere Zeugen, die rund um die Elsa-Brandström-Straße verdächtige Bewegungen beobachtet haben.
fx
Niedersachsens rot-grüne Landesregierung drängt auf ein bundesweites Einwanderungsgesetz für qualifizierte Fachkräfte.
Eine entsprechende Gesetzesinitiative hat das Land gemeinsam mit Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein und Thüringen heute in den Bundesrat eingebracht. Man wolle damit erreichen, dass die Neuzuwanderung von Arbeitskräften aus dem nichteuropäischen Ausland in einem Gesetz mit realistischen und realisierbaren Anforderungen geregelt werde, so Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) in Berlin. Der Neuen Osnabrücker Zeitung sagte der SPD-Politiker, es gäbe viele Menschen, die man in Deutschland wegen ihrer Qualifikation etwa als Pflegekraft, Bäcker oder Elektriker gut brauchen könnte. Daher müssten für die Menschen, die hier als Arbeitskräfte dringen gebraucht würden praktikiabele Zugangswege jenseits des Asylsystems geschaffen werden, so der Minister.
bjl
Das Institut für Physik der Universität Hildesheim lädt am Samstag zu einem öffentlichen Vortrag zur ersten direkten Messung von Gravitationswellen ein.
Ein internationales Forscherteam hat diese lange gesuchten Signale mit speziellen Detektoren empfangen. An den Ergebnissen war auch die Forschungseinrichtung „Geo600“ in Sarstedt beteiligt. Mit der Entdeckung von Gravitationswellen bestätigt sich eine Theorie Albert Einsteins, dass sich Gravitation in Wellen ausbreitet. Die jetzt gemessenen Wellen sind vor 1,3 Milliarden Jahren durch eine Kollision zweier schwarzer Löcher entstanden.
Der Vortrag beginnt am Samstag um 10 Uhr im Musiksaal der Uni Hildesheim.
pa
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