Wie die St. Nicolai-Kirche in Alfeld (siehe Meldung von gestern) ist auch die Marktkirche Hannover am Wochenende mit Graffiti beschmiert worden, und hier wurde außerdem ein Fenster mit einem Stein eingeworfen. An beide Kirchen wurden die gleichen Sprüche gesprüht: "Bigotterie" und "Lean Religion", und in beiden Fällen entstand ähnlich hoher Sachschaden in Höhe von bis zu 5.000 Euro. Die Polizei schließt einen Zusammenhang nicht aus. Pastor Marc Blessing von der Marktkirchengemeinde vermutet, dass die Tat eine Reaktion auf den am Sonntag zu Ende gegangenen Kirchentag sein könnte.
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Am kommenden Wochenende ist in Bad Salzdetfurth das Garten- und Wellnessfest im Kurpark. Wie die Organisatoren mitteilen, findet es zum mittlerweile 13. Mal statt. Wie in den Vorjahren werden demnach mehr als 70 Aussteller der Bereiche Garten, Wellness und Kunsthandwerk anreisen und ihre Angebote vorstellen - etwa Zierpflanzen oder Gemüsesorten für Garten und Terrasse, Schmuck, Gesundheitsprodukte oder Alltagsgegenstände. Zum Auftakt der Gartensaison werden auf einer 300 Quadratmeter großen Fläche über 1.000 Dekoelemente gezeigt. Das Garten- und Wellnessfest im Kurpark ist Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr, bei freiem Eintritt.
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Das Theater für Niedersachsen startet am 25. August in seine neue Spielzeit. Unter dem Motto "Für eine neue Offenheit!" stehen dann 16 Premieren und drei Wiederaufnahmen an, hieß es bei der Vorstellung des Spielplans. Intendant Oliver Graf sagte dabei auch, dass sich mittlerweile die Besuchszahlen des Hauses wieder auf dem Niveau von vor Corona eingepegelt haben.
Ein spartenübergreifender Schwerpunkt werde in der neuen Spielzeit Till Eulenspiegel sein - zu ihm seien ein Schauspiel, eine Oper und als Abschluss ab Mitte April ein partizipatives Tanzstück im Programm. Dafür kooperiert das TfN mit der Schule der Tanzkünste SALTAZIO. Er freue sich immer über die Zusammenarbeit mit regionalen Institutionen, und mit Till Eulenspiegel sei auch der Stoff regional verortet, so Graf. Weitere Premieren sind u.a. das Musical "Der geschenkte Gaul" über das Leben von Hildegard Knef, die Operette "Die Göttin der Vernunft" von Johann Strauss und das Schauspiel "Der zerbrochene Krug" von Heinrich von Kleist.
Das komplette Programm finden Sie auf der Internetseite des TfN.
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Die Stadt Hildesheim steht vor der Frage, ob und wie sie sich finanziell an der Sanierung des Gymnasiums Andreanum beteiligt. Dazu kommen diesen Donnerstag der Finanz- und Stadtentwicklungsausschuss sowie der Ortsrat Stadtmitte/Neustadt zu einer Sondersitzung zusammen.
Hintergrund ist, dass die vor kurzem 800 Jahre alt gewordene Schule mit dem Jahresbeginn 1978 in die Trägerschaft der evangelischen Landeskirche übergegangen ist. Diese hat bereits 2019 erste Untersuchungen durch ein Architekturbüro veranlasst, und in Folge sei "ein enormer Sanierungsbedarf zu Tage gekommen", heißt es in der Vorlage der Sitzung am Donnerstag. Die Landeskirche habe danach nachdrücklich daraufhin gewiesen, dass sie nicht in der Lage ist, sowohl den anstehenden Neubau für den naturwissenschaftlichen Unterricht als auch die Grundsanierung des weiterhin der Stadt gehörenden und unter Denkmalschutz stehenden "Oesterlen-Baus" zu finanzieren.
Voraussetzung für beides sei deshalb die "umfängliche finanzielle und auch operative Beteiligung der Stadt Hildesheim" - ohne diese drohe perspektivisch das Ende des Schulbetriebs, so die Landeskirche.
Am Andreanum werden derzeit rund 750 Schülerinnen und Schüler beschult, von denen etwa 400 aus dem Stadtgebiet kommen. Die Stadt hält es mit Blick auf die Schulentwicklungsplanung für notwendig, die Schule als vierzügiges Gymnasium weiterhin zu erhalten, zumal durch die Zusammenlegung von Marienschule und Josephinum im Jahr 2022 die Zahl der verfügbaren Plätze deutlich zurückgegangen ist. In einem Beschlussvorschlag heißt es jetzt, dass zunächst die weiteren notwendigen Verhandlungen zu führen sind, und am Ende dem Rat ein Entscheidungsvorschlag vorgelegt werden soll.
Die Ausschuss-Sondersitzung beginnt am Donnerstag um 16:30 Uhr im Großen Saal des Rathauses.
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Derzeit laufen polizeiliche Ermittlungen gegen einen 31 Jahre alten Mann aus dem Kreisgebiet, der letzte Woche mehrfach als Exhibitionist im Bereich um die Tonkuhle auf der Marienburger Höhe aufgefallen sein soll. Laut Bericht soll er am Dienstag-, Mittwoch- und Freitagnachmittag jeweils vor anderen an seinem Geschlechtsteil manipuliert haben.
Dabei war er bereits am Mittwoch gemeldet und von der Polizei angesprochen worden: Er erhielt dabei einen Platzverweis, tauchte aber wenig später wieder in der Nähe auf und wurde daraufhin bis zum Abend in Gewahrsam genommen.
Am Freitag soll er dann gegen Mittag zwei 12 Jahre alte Kinder auch angesprochen haben und ihnen sogar ins Wasser gefolgt sein. Ihre Eltern verständigten wiederum die Polizei, und der Mann erhielt erneut einen Platzverweis.
Für einen längerfristigen Freiheitsentzug liegen derzeit nicht die nötigen Voraussetzungen vor, so der Bericht abschließend. Weitere Zeugen der Vorfälle an der Tonkuhle, die noch nicht dazu befragt wurden, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0 51 21 - 939 115 zu melden.
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