Das Deutsche Rote Kreuz bittet Arbeitgeber, Mitarbeiter für die Flüchtlingshilfe auch weiterhin freizustellen.
Die Unterbringung und Betreuung der Flüchtlinge sei bisher nur durch die Mithilfe der ehrenamtlichen Helfer möglich gewesen, heißt es in einem Schreiben. Dafür sei man dankbar – und bitte weiter um Unterstützung. Das DRK ist neben anderen Hilfsdiensten vom Land beauftragt worden, Notunterkünfte zu betreuen. Die Organisation reagierte mit dem Schreiben auf die Aussage vom Chef der Unternehmerverbände (UVN), Volker Müller. Er hatte gesagt, die Bereitschaft der Arbeitgeber, den Mitarbeitern für die Flüchtlingshilfe frei zu geben, sei groß. Jetzt aber kämen auch die Unternehmen an ihre Grenzen.
cw
Im VW-Stammwerk in Wolfsburg kommen heute die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einer Betriebsversammlung zusammen.
Bei der nicht öffentlichen Veranstaltung soll laut der Deutschen Presseagentur der neue VW-Chef Matthias Müller erstmals das Wort an die Angestellten richten. Gestern gab der Konzern bekannt, dass weltweit elf Millionen Autos vom Abgas-Skandal betroffen betroffen sind. Seit vor zweieinhalb Wochen bekannt wurde, dass Volkswagen mit einer speziellen Software die Abgas-Werte bei mehreren Modellen im Testbetrieb manipuliert hat, steckt das Unternehmen in der Krise. Weltweit drohen Millionenklagen, die VW-Aktie sank an der Frankfurter Börse zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren ab.
cw
In der dritten Handball-Bundesliga hat Eintracht Hildesheim dieses Wochenende zum ersten Mal gewonnen. Das Spiel gegen den TSV Altenholz endete 30:27.
Beide Mannschaften lieferten sich eine enge Partie, in der Hildesheim meist knapp vorne lag – zur Halbzeit stand es 11:10. Mit diesem Sieg hat Eintracht nun eine ausgeglichene Bilanz mit je zwei Siegen, Unentschieden und Niederlagen, und liegt auf Platz 10 der Tabelle. Am Freitag spielt das Team gegen den VfL Potsdam, der derzeit auf Platz vier liegt.
fx
Die Kommunen in Niedersachsen sollen künftig Erstaufnahme-Einrichtungen für Flüchtlinge auch selbst betreiben können. Das schlägt das Land Niedersachsen vor.
Die Kommunen würden dann einen entsprechenden Auftrag erhalten und die Kosten voll erstattet bekommen, heißt es aus dem Innenministerium in Hannover. Man habe diesen Vorschlag jetzt an die kommunalen Spitzenverbände geschickt. Die gesetzlichen Aufgaben und die Zuständigkeit für die Erstaufnahmen blieben beim Land - in Nordrhein-Westfalen werde bereits ähnlich verfahren.
Derzeit kämen täglich bis zu 1.000 Flüchtlinge nach Niedersachsen, und diese Zahlen würden kurzfristig nicht zurückgehen, so Staatssekretär Stephan Manke. Das neue Modell hätte für die Kommunen Vorteile: So sollten bei der späteren Verteilung bevorzugt diejenigen in einer Stadt oder einen Kreis bleiben, die dort schon in einer Erstaufnahme oder Notunterkunft gelebt hätten. Dies erleichtere die Integration, und es würde auch auf die Aufnahmequoten angerechnet.
fx
Im Atomkraftwerk Grohnde beginnt morgen der Austausch von Brennelementen. Wie der Betreiber e.on mitteilt, würden 20 neue Elemente in den Reaktorkern eingesetzt.
Es ist bereits der zweite Tausch in diesem Jahr. Umweltschützer befürchten, dass dabei eine größere Menge an Radioaktivität frei wird. Beim Öffnen des Reaktordeckels würden schlagartig Gase freigesetzt, die sich dort über Monate angesammelt haben. Die Strahlenbelastung könne dadurch stark ansteigen. Dies könne eine Ursache für häufigere Fälle von Leukämie in der Nähe von Atomkraftwerken sein.
E.on erklärte dazu, dass staatliche Atomaufsicht die Arbeiten begleite. Es werde überwacht, dass auch während der Arbeiten die Werte für Radioaktivität deutlich unterhalb der genehmigten Tagesgrenzwerte liegen.
fx
Am Mittwoch kam es in verschiedenen Supermärkten in Hildesheim zu mehreren Tachendiebstählen. Laut Polizei waren vor allem die Einkaufsmärkte in der Heerstraße und der Straße In der Schratwanne...
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