Der Hildesheimer Stadtrat hat auf seiner letzten Sitzung beschlossen, die Musikschule bis 2027 finanziell zu fördern - sofern der Kreistag einen vergleichbaren Beschluss fasst. Damit setzte die Mehrheitsgruppe aus SPD, Grünen und PARTEI einen eigenen Antrag durch. Er sieht vor, dieses Jahr maximal 100.000 Euro zur Verfügung zu stellen, und für die Jahre 2025 bis 2027 einen jährlichen Gesamtzuschuss durch Stadt, Landkreis und Gemeinden auf maximal 660.000 Euro zu deckeln. Zur Begründung heißt es im Antrag u.a., die Musikschule Hildesheim spiele eine entscheidende Rolle in der kulturellen Landschaft von Stadt und Landkreis, und ermögliche auch finanziell benachteiligten Bevölkerungsgruppen Zugang zu musikalischer Bildung.
Kritik an der Entscheidung kam von der Gruppe CDU/FDP/Unabhängige, die einen eigenen Antrag eingebracht hatte. Dieser sah vor, die Unterstützung zunächst auf maximal 100.000 Euro für dieses Jahr zu begrenzen und künftige Förderungen über ein neues Gremium abzuwickeln, die "Bildungsregion" von Stadt und Landkreis. CDU-Fraktionschef Dennis Münter warf dem anwesenden Musikschul-Chef Detlef Hartmann vor, an den Finanzproblemen der Schule eine Mitschuld zu tragen, und zudem die Gruppe nicht ausreichend in die Gespräche zum Thema mit einbezogen zu haben. Hartmann weist dies zurück.
Die aktuellen Probleme der Schule gehen vor allem auf eine Gerichtsentscheidung zurück, nach der bisherige Honorarkräfte fest angestellt werden mussten, was deutlich höhere Kosten verursacht - gerade auch angesichts weiterer Tarifsteigerungen.
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Der Sarstedter Geschichtskreis hat einen neuen Newsletter veröffentlicht, in dem die Geschichte der Malzfeldt-Mühle am Südrand der Innenstadt nachgezeichnet wird. Anlass ist dabei ein Jahrestag, heißt es darin: Vor 170 Jahren kaufte Ernst Mahlfeldt am 1. Mai vom Königreich Hannover die herrschaftliche Wassermühle, deren Geschichte bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Einige Jahre später wurden darin dann die Wasserräder durch Turbinen ersetzt, und die "Goldenen Jahre" der Mühle begannen. Stillgelegt wurde sie im Jahr 1965, und der heutige Betrieb „Ernst Malzfeldt GmbH & Co. KG“ ist ein Unternehmen mit den Bereichen Wasserkraft, Vermietung und Verpachtung von Wohn- und gewerblichen Räumen.
Sie finden den achtseitigen Newsletter als PDF-Datei zum Herunterladen auf www.sarstedt.de.
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Der Vorstand des hiesigen Caritasverbands ist ab Juli wieder komplett besetzt. In einer Mitteilung heißt es, dass zur seit April im Amt befindlichen geschäftsführenden Caritasdirektorin Dr. Marie Kajewski noch Georgy Palathunkal und Lars Kohlenberg als ihre Stellvertreter dazustoßen. Zuvor war der Caritasverband für die Diözese kommissarisch von Sabine Lessel-Dickschat und Reinhard Kühn geleitet worden.
Palathunkal leitete als Fachmann für Finanzen bisher die Regionalrendantur Hannover, die kirchliche Behörde für Finanz-, Personal- und Vermögensverwaltung. Der Diplom-Informatiker Kohlenberg war zuvor Geschäftsführer der Wolkenmacher GmbH, einem 24 Mitarbeitende starken Unternehmen für agiles Management und Softwareentwicklung. Sein Schwerpunkt solle die digitale Transformation sein.
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Für Schülerinnen und Schüler, aber auch Eltern und andere Ratssuchende, gibt es am morgigen Freitag in Niedersachsen wieder die Zeugnistelefone des Landesamts für Schule und Bildung. Von 10 bis 16 Uhr stünden Schulpsychologinnen und -psychologen bereit, um Hilfe bei psychologischen Fragen und Anliegen anzubieten, heißt es in einer Mitteilung des Amts. Sie seien unter der Nummer 0 41 31 - 6 03 42-35 oder per Mail an
Zum letzten Schultag gibt es am Freitag in der Region auch einige Parties. So lädt etwa die Stadt Sarstedt um 14 Uhr alle Schülerinnen und Schüler zur "School's out"-Party ins Innerstebad ein - bei freiem Eintritt zwischen 14 und 15 Uhr -, und in Hildesheim beginnt um 15 Uhr auf dem Marktplatz ein Sommerfest zum Ferienstart u.a. mit einem Poetry Slam und Spielmöglichkeiten. Eine weitere "School's out"-Party ab 18 Uhr im Alfelder Rock Café ist auf 200 Personen begrenzt, und setzt eine Anmeldung über das Internet voraus.
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Ein Polizeieinsatz wegen nächtlicher Ruhestörung hat in der letzten Nacht dazu geführt, dass ein 31 Jahre alter Mann aus Elze die Nacht in Hildesheim in einer Zelle verbracht hat. Laut Bericht waren vor Mitternacht mehrere Beschwerden über Lärm aus dem Bereich Miegelstieg eingegangen. Vor Ort trafen die Beamten dann auf die Wohnung des 31-Jährigen, der offenbar stark betrunken war, im Inneren laut schrie und auch seinen Fernseher extrem laut gestellt hatte.
Der Mann reagierte jedoch nicht auf Ansprache, weshalb schließlich die Polizei mit Verstärkung die Wohnung betrat. Der Elzer beleidigte die Beamten und ging laut Bericht bedrohlich auf sie zu, so dass er zunächst zu Boden gebracht wurde, dort aber weiter um sich trat und eine 26-jährige Polizistin leicht am Bein verletzte. So wurde er schließlich zur Ausnüchterung nach Hildesheim gebracht. Gegen ihn läuft ein Verfahren wegen Ruhestörung und eines wegen tätlichen Angriffs und Beleidigung.
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Die reguläre Spielzeit der 1. Volleyball-Bundesliga Helios Grizzlys Giesen ist gestern mit einem Auswärts-Sieg bei den Barock Volleys MTV Ludwigsburg zuende gegangen. Die Partie endete 1:3, mit den...
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