Die IG Metall hat heute Mittag in Hildesheim und auch an anderen Standorten bundesweit einen "Bosch-Aktionstag" abgehalten. Mit einer Demonstration auf dem Werks-Parkplatz im Hildesheimer Wald, an dem rund 1.600 Beschäftigte teilnahmen, sollte ein Zeichen gegen den geplanten Personalabbau und für eine zukunftsorientierte, sozial verantwortliche Unternehmenspolitik gesetzt werden, so die Gewerkschaft.
Hintergrund seien Pläne der Bosch-Gruppe, in Deutschland massiv Arbeitsplätze in der Mobility-Sparte zu streichen - zusätzlich zu den Stellen, die in den Bereichen Powertools und BSH Hausgeräte wegfallen sollen. Diese Entscheidungen träfen nicht nur die betroffenen Mitarbeitenden, sondern seien auch ein Bruch mit der bisherigen Unternehmenskultur, die auf soziales Miteinander und langfristige Innovation statt kurzfristiger Gewinnoptimierung setzte. Dabei schreibe Bosch keine roten Zahlen, sondern präsentiere starke Umsätze und gute Gewinne - die Rendite werde zulasten der Beschäftigten weiter optimiert, und der Kahlschlag der Politik in die Schuhe geschoben. Dieser kurzsichtigen "Shareholder-Value-Ideologie" und als alternativlos bezeichneten massiven Sparprogrammen werde sich die IG Metall entschieden entgegensetzen, so der hiesige Bezirksleiter Thorsten Gröger.
Im Rahmen des Aktionstags waren bundesweit über 25.000 Bosch-Beschäftigte auf der Straße, 10.000 davon auf der Schillerhöhe in Gerlingen bei Stuttgart, dem Bosch-Hauptsitz, sagte Karoline Kleinschmidt von der IG Metall. Es könne gut sein, dass dieser Tag nur der Auftakt für noch weitreichendere Aktionen sei.
Aktualisiert 13:30 Uhr.
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Im Nordzucker Werk in Nordstemmen hat diese Woche die Dicksaftkampagne 2024 begonnen. Wie das Unternehmen mit Sitz in Braunschweig mitteilt, wird ein verbliebener Teil der Rüben aus der letzten Rübenkampagne weiterverarbeitet: Er war nicht zu Kristallzucker verarbeitet worden, sondern zunächst als so genannter Dicksaft in großen Tanks zwischengelagert. In der zwei bis drei Monate dauernden Dicksaftkampagne werde nun der Zucker im Dicksaft kristallisiert - dies ermöglicht, spezielle Kundenwünsche gezielt zu bedienen, heißt es weiter.
Dabei kommt in Nordstemmen erstmals die neue, so genannte Brüdenkompression zum Einsatz, heißt es weiter. Dabei werde Dampf in speziellen Kompressoren noch einmal energetisch aufgeladen, um erneut als Heizdampf eingesetzt zu werden. Dies spare Energie und verringere den CO2-Ausstoß, und sei Teil der Bemühungen des Konzerns, spätestens 2050 klimaneutral zu produzieren.
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Der Hildesheimer Domchor wird demnächst in Projektphasen verschiedene Messkompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart erarbeiten und ist dabei auch für neue Sängerinnen und Sänger offen. Die erarbeiteten Stücke sollen dann in Gottesdiensten im Dom aufgeführt werden, heißt es in der Ankündigung. Als erstes Projekt stehe dabei die Missa brevis in G-Dur aus dem Jahr 1773 auf dem Programm, mit einer Aufführung am Pfingstsonntag. Im Vorfeld seien acht Proben geplant mit Start am 4. April. Interessierte bräuchten dafür Notenkenntnisse und Chorerfahrungen seien von Vorteil, aber nicht notwendig.
Weitere Informationen und Anmeldungen gibt es im Büro der Dommusik bei Sanita Buß unter Telefon 0 51 21 - 30 73 54 oder per Mail an
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Ein 52 Jahre alter Mann ist heute vom Amtsgericht Hildesheim wegen Drohungen gegen den Harsumer Bürgermeister Marcel Litfin und andere zu einer Geldstrafe von 1.200 Euro verurteilt worden. Die Richterin sagte laut einem Bericht der dpa, der Mann sei wegen eines Alkoholproblems vermindert schuldfähig, wie es ein Gutachter festgestellt habe, das Urteil sei aber eine "Rote Karte". Sie habe die Hoffnung, dass die Verhandlung eine Verhaltensänderung bewirke.
Dem 52-Jährigen wurden Bedrohung in acht Fällen vorgeworfen, in zwei Fällen in Tateinheit mit Beleidigung, sowie eine weitere Beleidigung. Litfin erhielt dabei mehrfach Schreiben, in denen ihm der Tod angedroht wurde. Als Grund für das Handeln des Verurteilten wurde vor Gericht dargestellt, wie er nach dem Verlust seiner Arbeit und seiner Wohnung in eine Abwärtsspirale geraten sei, mit zunehmender Verbitterung gegenüber den Behörden.
Dies war die erste Verhandlung um Drohungen gegen Litfin. Ein zweiter Prozess gegen einen anderen Mann beginnt Mitte Juni.
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Der Harz ist auch dieses Jahr ein Schwerpunkt bei der Pflanzsaison der Niedersächsischen Landesforsten. Dort seien bereits rund 2,2 Millionen Setzlinge von Buche, Ahorn, Lärche, Douglasie und anderen Baumarten gepflanzt worden, heißt es in einer Mitteilung zum "Internationalen Tag des Waldes" an diesem Donnerstag. Landesweit sollen dieses Jahr mehr als 5,5 Millionen Setzlinge in die Erde gebracht werden. Man wolle damit sowohl bestehende Wälder besser gegen den Klimawandel wappnen als auch neue Forste begründen.
Derzeit seien für die Planzaktionen ideale Witterungsbedingungen und Bodenverhältnisse, so der Landesforsten-Präsident Klaus Merker. Frost und Schnee seien weitgehend ausgeblieben und die vielen Niederschläge hätten den Boden gut durchfeuchtet. Neben dem von Borkenkäfer, Sturm und Dürre besonders gezeichneten Harz würden auch in noch intakteren Wäldern verschiedenen Mischbaumarten gepflanzt. Wo der Wald augenscheinlich noch intakt ist, könne die nächste Generation im Schutz der Kronen alter Kiefern aufwachsen und damit den Wandel frühzeitig und ökologisch behutsam einleiten.
Mitglieder der Umweltorganisation "Robin Wood" haben unterdessen mit einer Aktion bei Osterode auf das anhaltende Waldsterben hingewiesen und ein starkes Bundeswaldgesetz gefordert. Auf einer abgestorbenen Waldfläche entrollten die Aktivisten dazu nach eigenen Angaben ein rund 20 Meter langes Banner. Das Bundeslandwirtschaftsministerium arbeite zurzeit daran, das Bundeswaldgesetz zu novellieren, so die Aktivisten - man verlange, darin dem Naturschutz Vorrang vor der Maximierung von Erträgen aus der Holzproduktion zu geben. Schätzungen nach sind in Deutschland in den Dürrejahren 2018 bis 2022 mehr als 600.000 Hektar Wald abgestorben, und der Harz gehört dabei zu dein am meisten betroffenen Regionen.
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