Die Hildesheimer Polizei hat gestern erneut schwerpunktmäßige Verkehrskontrollen durchgeführt. Dabei ging es um die Themen Fahrtüchtigkeit, Ablenkung durch Mobiltelefone sowie die Geschwindigkeit, heißt es in der Bilanz. Es sei erfreulich, dass niemand alkoholisiert oder unter Drogeneinfluss am Steuer ertappt wurde, dafür aber sein auf der B1 stadtauswärts auf Höhe Bockfeld und an der B6 bei Hasede 32 Menschen zu schnell unterwegs gewesen. Spitzenreiter war demnach ein mit Fahrgästen besetztes Taxi, das in einer Tempo 70-Zone mit 127 km/h gemessen wurde. Den Fahrer erwarten nun 480 Euro Bußgeld, zwei Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot.
Außerdem wurde in vier Fällen geahndet, dass Menschen während der Fahrt telefonierten, und in einem weiteren Fall wurde einem Autofahrer die Weiterfahrt wegen ungenügender Sicherung seiner Ladung untersagt. Darüber hinaus wurden 16 weitere Verkehrsordnungswidrigkeiten verschiedener Art geahndet.
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13 Schülerinnen und Schüler aus der Region haben beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ einen ersten Platz mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb erhalten. Das teilt die Musikschule mit, die am Wochenende der Austragungsort für die Teilnehmenden aus den Landkreisen Hildesheim, Peine sowie aus Baddeckenstedt war. Die Ergebnisse des Entscheids seien beeindruckend – neben den 13 ersten Plätzen mit Weiterleitung habe es noch 7 weitere erste Plätze gegeben, darunter die Altersgruppe I, bei der es noch keine Weiterleitung gibt.
Der Landeswettbewerb ist vom 7. bis zum 10. März in Hannover. Zuvor wird es in Hildesheim am 11. Februar ein Preisträgerkonzert zum Regionalwettbewerb geben – es beginnt um 11 Uhr im Konzertsaal der Musikschule Hildesheim.
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Das derzeit stürmische Wetter wird in der Region länger andauern als ursprünglich erwartet. Der Deutsche Wetterdienst hat seine Warnung vor Sturmböen bis zur Windstärke 9 (entsprechend 80 km/h) bis heute Abend 20 Uhr verlängert, in exponierten Lagen könnte die Stärke 10 erwartet werden (100 km/h). Für den Brocken wurden erneut extreme Orkanböen mit Geschwindigkeiten zwischen 130 und 160 km/h vorhergesagt. Der Regen soll jedoch mit dem Vormittag zunächst aufhören. Ob es am Nachmittag weitere leichte Schauer gibt, ist noch unklar.
Aufgrund des Wetters sollte man im Freien besonders vorsichtig sein, besonders in der Nähe von Bäumen.
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Mit der letzten Nacht hat der angekündigte Bahnstreik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) begonnen. Wie angekündigt, sind erneut alle Verbindungen direkt betroffen, die von der Deutschen Bahn oder ihren Tochterunternehmen bedient werden, also in Hildesheim der Fernverkehr und die Lammetal- und Weserbahn. Der Fernverkehr über Hildesheim mit dem ICE ist bereits seit Dezember durch Bauarbeiten unterbrochen, so dass es hier keine Änderung gibt. Ansonsten gilt im Fernverkehr ein Notfahrplan. Auf der Weserbahn gibt es einen Ersatz-Busverkehr bis Elze (PDF-Datei), ebenso auf der Lammetal-Bahn nach Bodenburg (PDF). Eine Übersicht über sonstige Änderungen gibt es auf der Internetseite der Bahn.
Die anderen regionalen Anbieter enno, erixx und Metronom rechnen mit erhöhtem Fahrgastaufkommen und empfehlen, sich vor Fahrtantritt gesondert zu informieren. Sollte es zu Einschränkungen des Verkehrs kommen, wolle man darüber schnellstmöglich informieren.
Auch die S-Bahn Hannover fährt. Hier gab es heute morgen auf der S3 einen vorübergehenden Stillstand wegen eines Oberleitungsschadens bei Harsum, der jedoch inzwischen repariert wurde. Wegen Bauarbeiten kann die S3 derzeit bis Lehrte nur eines der zwei Gleise benutzen, was den Betrieb beeinträchtigt.
Die GDL will diesen Streik bis Montag 18 Uhr fortsetzen. Gestern Abend wurde bekannt, dass die Gewerkschaft zuletzt ein neues Angebot vorgelegt hat. Dies wurde laut NDR von der Bahn umgehend zurückgewiesen mit dem Kommentar, es enthalte nur Maximalforderungen, die so nicht umsetzbar seien.
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Die Freiwilligen Feuerwehren Bad Salzdetfurth und Wehrstedt haben gestern Mittag einen Brand in einem Einfamilienhaus in der Birkenstraße in Bad Salzdetfurth gelöscht. Wie die Polizei meldet, hatte ein dort wohnender Mann starken Rauch bemerkt, der aus dem Keller kam, das Haus sofort mit seiner Familie verlassen und die Feuerwehr alarmiert.
Insgesamt 37 Einsatzkräfte konnten das Feuer im Keller löschen und verhindern, dass es auf den Rest des Hauses übergriff. Verletzte gab es nicht, der Sachschaden wird auf 4.000 Euro geschätzt. Als Ursache des Brandes erscheint möglich, dass der im Keller befindliche Herd/Ofen durch die Kinder der Familie beim Spielen eingeschaltet wurde, die Ermittlungen laufen aber noch.
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