Die Hildesheimer Berufsfeuerwehr ist gestern Nachmittag erneut zu dem am Sonntag in Brand geratenen Wohnhaus nahe der Goslarschen Landstraße gerufen worden. Laut Bericht hatten Anwohner dort eine neue Rauchentwicklung bemerkt. Dort hatten sich offenbar erneut Feuer gebildet, die Feuerwehr spricht dabei von so genannten "Entstehungsbränden". Zwei Trupps unter Atemschutz erkundeten daraufhin die Lage vor Ort, und anschließend wurde das Feuer mit Schaum gelöscht. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet.
Bei dem Feuer am Sonntag war eine Person ums Leben gekommen - vermutlich eine 78 Jahre alte Frau, dies muss aber noch von der Polizei bestätigt werden. Der andere Bewohner, ein 83-Jähriger, hatte sich mit schweren Verletzungen ins Freie gerettet.
Korrektur 10:45 Uhr: Goslarsche Landstraße statt Goslarsche Straße
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Nach langer Verzögerung wird nun im Hildesheimer Hauptbahnhof auch am Personentunnel unter den Gleisen gearbeitet. Wie die Bahn mitteilt, hatten sich diese Umbauten wiederholt aus verschiedenen Gründen verzögert - die Stadt hatte gehofft, dass dies schon im Zuge des größeren Umbaus zwischen 2013 und 2016 passieren würde. Nun werde zunächst das Entwässerungssystem verbessert, um künftig zu verhindern, dass sich nach Regenfällen teils auch große Pfützen im Tunnel bilden. Die Planungen dafür stünden kurz vor dem Abschluss. Danach erhalte der Tunnel neue Vorsatzschalen aus Glas sowie eine neue Beleuchtung, darüberhinaus würden jetzt Hohlräume an den Treppenaufgängen verfüllt.
Bei gutem Fortgang der Arbeiten solle dies bis Ende des Sommers umgesetzt sein, so die Bahn. Der gleiche Zeitraum wird auch für die bereits seit langem in Arbeit befindlichen zentralen Bahnsteige 2,3 sowie die Stumpfgleise 14 und 15 genannt. Schon im Frühjahr soll der erneuerte Aufzug an den Gleisen 6 und 7 in Betrieb gehen. Was all diese Maßnahmen kosten, könne erst nach Abschluss des Gesamtprojekts benannt werden, so eine Bahnsprecherin.
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Gestern Mittag ist ein mit Stroh beladenes LKW-Gespann auf der B65 nahe Mehrum verunglückt. Laut Bericht verlor der Fahrer auf dem Weg in Richtung Hannover offenbar durch den starken Seitenwind die Kontrolle über sein Fahrzeug, so dass das Gespann in den Straßengraben rutschte. Der Fahrer blieb dabei unverletzt. Die Bergung des mit rund 15 Tonnen Stroh beladenen Gefährts erwies sich allerdings als sehr aufwändig, so dass die B65 für mehrere Stunden gesperrt werden musste.
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Das Schulbiologiezentrum am Wildgatter in Ochtersum hat neue Angebote für Kindertagesstätten entwickelt. Diese könnten zum Teil im Zentrum selbst, und zum Teil auch in den Kitas vor Ort wahrgenommen werden, heißt es in einer Mitteilung.
Die Angebote reichten von einer „Naturforscherwerkstatt“ in der etwa kleine Tiere und große Pflanzen im Wald erforscht werden, über „Tiere im Winter“ und „Woher kommt eigentlich das Obst?“ bis zum Thema Wasser oder auch der Frage, wie ein Tag mit Robin Hood im Wald aussähe. Diese Angebote werden demnach von der Landschaftsarchitektin / Landschaftsplanerin und Naturpädagogin Theresia Hoffmann durchgeführt, die Kosten liegen bei 20 Euro pro Gruppe mit bis zu 25 Kindern. Anfragen werden unter der Mail-Adresse
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Die Ausländerbehörden der Städte und Gemeinden sind nach Angaben der Komba-Gewerkschaft extrem überlastet. Diese vertritt Beamte und Beschäftigte der Kommunen, ihrer privatisierten Dienstleistungsunternehmen und der entsprechend im Landesdienst Tätigen. Seit der Flüchtlingssituation des Jahres 2015 sei die Arbeitsbelastung durchgehend exorbitant hoch, sagte der Vorsitzende Andreas Hemsing der „Neuen Osnabrücker Zeitung”. Dieser hohe Druck führe dazu, dass vielfach Anträge weder in der nötigen Tiefe noch angemessener Geschwindigkeit überprüft und bearbeitet werden könnten.
Dabei seien nicht nur mangelhafte Technik und fehlendes Personal problematisch - auch seien die Prüfungen selbst komplexer geworden, weil viele Asylbewerber und -bewerberinnen ohne Papiere kämen, sage Hemsing. Auch die Staatsanwaltschaften seien überlastet. Deshalb dauere es oft viel zu lange, bis die Ausländerbehörden Rückmeldung bekämen, ob Ermittlungen gegen eine Person liefen. Die Bearbeitungszeit bei Anträgen nach dem Fachkräfteeinwanderungsgesetz liege in einigen Behörden mittlerweile bei einem Jahr und länger.
Hemsing rief deshalb Bund und Länder dazu auf, bei Gesetzesvorhaben die kommunale Ebene im Blick zu behalten und frühzeitig einzubinden - denn diese müsse schließlich in Sachen Ausländerrecht alles umsetzen, was beschlossen wird. Allein das Aufenthaltsgesetz sei seit 2005 insgesamt 109-mal reformiert worden. Operative Hektik bei Gesetzgebungsverfahren führe in der Regel zu Problemen bei der praktischen Umsetzung, so Hemsing abschließend.
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