Polizei und Feuerwehr sind in der letzten Nacht zu einem Brand in der Braunschweiger Straße in Mahlum gerufen worden. Laut Bericht rückten umgehend mehrere Ortswehren, der Rettungsdienst sowie zwei Funkstreifen an. Sie fanden die beiden Bewohner des Hauses auf der Straße vor - eine 71-Jährige wurde mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht.
Die Freiwilligen Feuerwehren aus Mahlum, Ortshausen und Jerze, Bockenem, Bornum am Harz, Volkersheim sowie Schlewecke konnten anschließend den Zimmerbrand schnell
löschen und so eine weitere Ausbreitung verhindern. Das Feuer war offenbar durch eine brennende Kerze im Wohnzimmer ausgelöst worden. Der Sachschaden wird auf etwa 20.000 Euro geschätzt, die polizeilichen Ermittlungen laufen.
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Gestern Abend kurz nach 18 Uhr sind nahe Bültum zwei Männer in einem Kleintransporter schwer verunglückt. Wie die Polizei meldet, kamen ihr Citroen Nemo aus ungeklärter Ursache in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab, prallte frontal gegen einen Baum, überschlug sich und fiel auf die Seite. Einer der Männer konnte sich noch selbst befreien, der andere wurde von Ersthelfern gerade noch rechtzeitig aus dem Wagen geholt, bevor dieser Feuer fing und vollständig ausbrannte.
Beide wurden mit schwer- bis lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, die Strecke war für etwa zwei Stunden voll gesperrt. Die Polizei bittet Zeugen, die bisher noch nicht dazu befragt wurden und sachdienliche Hinweise geben können, sich bitte beim Kommissariat Bad Salzdetfurth unter 0 50 63 - 90 10 zu melden.
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Die Sportfreunde Söhre haben heute ihr Auswärtsspiel beim GSV Eintracht Baunatal 30:24 gewonnen und so ihren Platz im Mittelfeld der dritten Handball-Bundesliga weiter gefestigt. In der Partie lagen die Sportfreunde fast immer leicht vorn, kurz vor der Halbzeitpause konnten die Gastgeber jedoch einmal zwischenzeitlich zum 12:12 ausgleichen, und in der zweiten Hälfte kamen sie einmal bis auf einen Punkt an die Söhrer heran. Diese mussten ohne ihren Torjäger Artjom Antonevitch auskommen, der sich im Testspiel gegen Lübbecke am Fuß verletzt hatte.
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Heute sind in mehreren Städten in Niedersachsen mehrere zehntausend Menschen gegen Rechtsextremismus auf die Straße gegangen. So sollen es nach Polizeischätzungen etwa auf dem Opernplatz in Hannover 35.000, und auf dem Braunschweiger Schlosssplatz rund 15.000 Menschen gewesen sein. Zu den Demos hatte ein Bündnis aus Gewerkschaften, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden und Parteien aufgerufen.
Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) nahm heute in Hannover teil. Er sagte gegenüber den Anwesenden, was hier gezeigt werde, sei "gelebter Verfassungsschutz". Rechtsextreme verschöben die Grenzen des Sag- und Denkbaren nach rechts, wenn sie etwa von „Remigration“ sprächen. Migrantinnen und Migranten, ob kurz hier oder schon in der vierten Generation, seien Teil der Gesellschaft. Der ehemalige Bundespräsident Christian Wulff (CDU) sagte mit Blick auf die Wannsee-Konferenz vom 20. Januar des Jahres 1942, es dürfe nie wieder zugelassen werden, dass in Deutschland über die Selektion von Menschen nach Herkunft, Aussehen, Religion, Handicap oder irgendeines anderen Kriteriums beraten wird. Der evangelische Landesbischof Ralf Meister betonte, dass Demokratie viel verlange. Weil es Menschen gibt, die diese beste Staatsform der Welt nutzten, um sie zu missbrauchen, sei es wichtig, sie zu verteidigen und sich für sie einzusetzen. Wer dagegen anderen Menschen Rechte abspreche, von völkischem Mythos fasele und das Parlament zur „Pöbelstube“ mache, sei ein „demokratischer Verräter“.
Für morgen sind weitere Demos geplant, etwa in Göttingen. In Hildesheim ist eine für den nächsten Samstag angemeldet, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Sie soll dann um 15:30 Uhr auf dem Marktplatz beginnen.
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Auf der S-Bahn-Linie 3 gibt es ab Montag erneut Behinderungen. Wie der Betreiber Transdev mitteilt, wird zwischen Hildesheim und Lehrte an der Oberleitung gearbeitet, so dass nur eines der zwei Gleise zur Verfügung steht. Deshalb werden grundsätzlich alle Verstärkerfahrten bis voraussichtlich dem 20. Februar entfallen, und auch im restlichen Verkehr seien Verspätungen und Ausfälle möglich. Reisende sollten sich vor Fahrtantritt auf der Internetseite www.sbahn-hannover.de informieren.
Eine weitere, wenn auch kurze Änderung gibt es auf der S4 in der Nacht auf Montag. Diese wird zwischen Hildesheim und Hannover Messe/Laatzen durch Busse ersetzt, weil in der Nacht Arbeiten an der Sicherungstechnik der Strecke durchgeführt werden.
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