Die Peiner Polizei ermittelt nach zwei Todesfällen, die wahrscheinlich in Zusammenhang stehen - die Verstorbenen waren verwandt. Laut Mitteilung war gestern zunächst gegen 3 Uhr nachts ein zwischen Bettmar und Sierße fahrender Pkw von der Fahrbahn ab- und in einem angrenzenden Feld zum Stehen gekommen. Im Auto fand die Polizei den Leichnam eines 55-jährigen Mannes. Ermittlungen ergaben, dass in dem Fahrzeug eine Brandentwicklung stattgefunden haben muss, und außerdem hatte der Mann Verletzungen, die offenbar nicht durch den Unfall entstanden waren. Die Polizei sperrte die Straße für mehrere Stunden ab und setzte auch eine Drohne ein, um den Unfallhergang zu rekonstruieren.
Noch in der gleichen Nacht suchte die Polizei die Halterin des Autos in Bettmar auf und fand in dem Wohnhaus in der Ostpreußenstraße die Leiche einer 83-jährigen Frau. Sie war offenbar durch eine massive Gewaltanwendung zu Tode gekommen, und auch Brandspuren wurden gefunden. Beide Toten standen in einem verwandtschaftlichen Verhältnis, ein Gerichtsmediziner soll nun die Todesursache feststellen. Die Polizei geht eigenen Angaben nach aktuell davon aus, dass der 55-jährige Mann die Seniorin offensichtlich vorsätzlich getötet und sich anschließend selbst das Leben genommen hat. Die Ermittlungen dauern an.
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Die Bundespolizei hat für den morgigen Donnerstag und die Folgenacht eine Allgemeinverfügung für den Hauptbahnhof Hannover erlassen, nach der das Mitführen von gefährlichen Werkzeugen, Schusswaffen, Schreckschusswaffen, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sowie Messern aller Art verboten ist. Im Falle eines Verstoßes könne ein Hausverbot oder auch ein Beförderungsausschluss ausgesprochen werden, heißt es in einer Mitteilung. Auch ein mögliches Zwangsgeld könne gegen uneinsichtige Personen verhängt werden.
Das Verbot umfasst den gesamten Gebäudeteil des Hannoveraner Hauptbahnhofs ausschließlich der Niki-de-Saint-Phalle-Promenade von Donnerstag 12 Uhr bis Freitag morgen 4 Uhr. Die Bundespolizei hatte bereits in der Vergangenheit solche Verbote verhängt. Sie reagiert damit auf gestiegene Fallzahlen bei Körperverletzungsdelikten vor allen in den Abend- und Nachtstunden an Wochenenden.
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Der ZAH verschiebt wegen Christi Himmelfahrt seine Abfuhrtermine. Die Fahrten, die eigentlich für Donnerstag und Freitag angesetzt sind, finden stattdessen jeweils einen Tag später statt. Das Gleiche wird nach Angaben des Unternehmens auch in der Woche nach Pfingsten passieren.
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Das Hildesheimer Bündnis "AG Nordstadt" hat den Deutschen Kita-Preis in der Kategorie "Lokales Bündnis für frühe Bildung des Jahres" gewonnen. Die Auszeichnung wurde gestern Nachmittag in Berlin vergeben - mit dem ersten Platz sind 25.000 Euro und eine Trophäe verbunden. Die Jury begründete ihre Auszeichnung damit, dass die AG eine "beispielhafte partizipatorische Haltung" praktiziere, bei der die Bedürfnisse und Wünsche von Kindern und Familien Ausgangspunkt für die Angebote und Projekte seien. Weitere Infos zur AG Nordstadt gibt es auf der Seite des Kita-Preises. In der zweiten Preis-Kategorie "Kita des Jahres" gewann die Kita Heide-Süd aus Halle, die "Campuskinder" der MHH aus Hannover belegte in der gleichen Kategorie einen zweiten Platz.
Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg sagte, sie freue sich außerordentlich über die zwei Auszeichnungen. Kindertageseinrichtungen seien als erste Stufe des Bildungssystems von größter Bedeutung für die gesamte Bildungsbiografie eines Kindes. Mit Blick auf einen stetig steigenden Betreuungsbedarf bei gleichzeitigem Fachkräftemangel stünden sie dabei tagtäglich vor großen Herausforderungen. Umso beeindruckender sei es, dass immer wieder Einrichtungen und Träger neue Konzepte entwickeln, erproben und erfolgreich umsetzen. Der Deutsche Kita-Preis hebe dies gebührend hervor und wirke so auch als Multiplikator innovativer Konzepte. Sie schließe sich der Würdigung der „Campuskinder“ und des Bündnisses „AG Nordstadt“ ausdrücklich an und freue sich schon jetzt auf einen Besuch vor Ort, so die Ministerin.
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Mit dem Projekt „Danco Esperanto“ will der Förderverein Peru der Vinzentinerinnen Hildesheim Jugendliche aus Ghana, Peru und Deutschland zum gemeinsamen Tanzen einladen. Eine Kooperation mit Ars Saltandi und HibeKi mache dies möglich, erklärt Pressesprecher Max Balzer. Der Tanz solle als Universalsprache die rund 50 teilnehmenden Jugendlichen von drei Kontinenten miteinander verbinden. Noch bis Juni fänden via Zoom die Trainingseinheiten statt, bei denen sich die Jugendlichen gegenseitig Choreographien beibringen. Diese Arbeit werd filmisch begleitet und solle im November im Mutterhaus der Vinzentinerinnen in Hildesheim feierlich präsentiert werden.
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