Am morgigen Sonntag, dem 10. Januar, treten in Niedersachsen neue Regeln zum Umgang mit der Corona-Pandemie in Kraft. Dabei geht es unter anderem um die Beschränkung persönlicher Kontakte und Regeln für die Kinderbetreuung in Schulen und Kitas. Erstmals werden - im Falle von Inzidenzwerten von über 200 - auch allgemeine Bewegungseinschränkungen um den Wohnort definiert. Im Kreis lag der Wert die letzten Tage um 150. Sie finden die Änderungen im Wortlaut zum Nachlesen hier auf tonkuhle.de.
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Der Landkreis hat am Donnerstag mitgeteilt, dass noch keine telefonische Vergabe von Impf-Terminen gegen Corona möglich ist. Es gebe viele Nachfragen danach, auch weil seit Anfang der Woche mobile Teams im Kreisgebiet unterwegs sind, um die Bewohner von Alten- und Pflegeheimen zu impfen. Derzeit würden nur besonders gefährdete Personen - auch etwa Klinikpersonal - geimpft, so der Kreis.
Alle anderen Personen, die 80 Jahre alt oder älter sind, könnten erst dann telefonisch oder online einen Impftermin vereinbaren, wenn ausreichend und verlässlich Impfstoff zur Verfügung stehe und die Impfzentren eröffnet sind. Das werde voraussichtlich nicht vor Februar geschehen. Das Land werde darüber rechtzeitig öffentlich informieren und auch konkret zur Terminanmeldung einladen. Der Kreis appelliert deshalb, bis dahin nicht die Telefonleitungen des Gesundheitsamtes oder der Hilfsorganisationen nicht mit Nachfragen zu überbelasten.
Aktualisiert 13:10 Uhr: Die "Nordwest-Zeitung" berichtet am heutigen Samstag, dass laut Sozialministerium die Terminvergabe am 28. Januar starten soll - über die Hotline oder das Internet. Die Hotline ist unter der Nummer 0800 / 9988665 montags bis samstags von 8 bis 20 Uhr erreichbar und derzeit für allgemeine Informationen zur Covid-19-Impfung geschaltet.
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Auch in der ersten Woche nach Neujahr bleibt die Zahl der Corona-Fälle im Landkreis hoch. An diesem Mittwoch meldet die Kreisverwaltung 489 labortechnisch nachgewiesene aktive Fälle, mit 146 Neuinfektionen - davon zusammen rund 50 in den Seniorenwohnheimen Lambertinum in Hildesheim und Wülfingen bei Elze. Die 7-Tage-Inzidenz erreicht damit den Wert 157,1, die Zahl der stationären Krankenhausbehandlungen liegt bei 77.
Zugleich weist der Kreis darauf hin, dass nur positive PCR-Testergebnisse in seine Statistik eingehen, und dies auch nur einmal. Wenn Antigen-Schnelltests positiv ausfielen, die derzeit u.a. in Heimen Pflicht sind, werde dies in der Statistik nicht erfasst - sondern erst, wenn daraufhin ein PCR-Test ebenfalls positiv ausfalle. Aussagen in den sozialen Medien, nach denen Schnelltests für die derzeit hohen Zahlen verantwortlich wären, seien eindeutig falsch.
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Aktualisiert 02. Januar:
Heute meldet der Kreis 53 Neuinfektionen und 432 aktive Fälle. Die Inzidenz ist unverändert, die Zahl der Krankenhausbehandlungen steigt auf 75.
Die ursprüngliche Meldung:
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Landkreis hat zu Neujahr mit 136 einen neuen Höchstwert erreicht. Rund die Hälfte dieser Fälle sind laut Statistik auf weitere Nachweise in den Seniorenresidenzen Nordstemmen und dem Lambertinum in Hildesheim zurückzuführen, wo es bereits bekannte Fälle gab.
Die 7-Tage-Inzidenz liegt damit bei 130,2, die Zahl der bekannten infektiösen Fälle bei 459. Die Zahl der stationären Krankenhausbehandlungen erreichte mit 70 ebenfalls einen neuen Höchstwert.
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Die Feuerwehr Hildesheim ist in der letzten Nacht weniger oft ausgerückt als sonst - es sei eine "vergleichsweise einsatzarme Silvesternacht" gewesen, heißt es in einer Mitteilung. Am Abend habe es einen Wohnungsbrand gegeben, aber die sonst üblichen Einsätze bei Container- oder Mülleimerbränden blieben aus. Stattdessen mussten die Einsatzkräfte einige Personen aus einem Aufzug befreien, einen Hund einfangen und eine Ölspur beseitigen.
Im Landkreis Hildesheim kam es zu kleineren Einsätzen in Hotteln und Nettlingen, hier brannte jeweils ein Baum. In Emmerke wurde eine Rauchentwicklung aus einem Gebäude gemeldet, was sich aber als Fehlalarm entpuppte. Ein weiterer Fehlalarm in Harsum war gegen 4 Uhr der letzte Einsatz. Der Rettungsdienst in Stadt und Landkreis Hildesheim wurde im Zeitraum von 18 bis 6 Uhr zu 42 Einsätzen alarmiert, heißt es abschließend.
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