Mit diesem Monat steigen für Beschäftige in Hotels, Pensionen und Restaurants die Löhne. Laut einer Mitteilung der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten soll es ein Plus von drei Prozent geben. Die NGG Hannover rät den Beschäftigten deshalb, den Mai-Lohnzettel zu prüfen. Allein im Kreis Hildesheim betreffe die Erhöhung rund 4.200 Menschen. Für Mai kommenden Jahres soll es dann ein weiteres Lohn-Plus von 2,2 Prozent geben.
Auch für Auszubildende steigt die Vergütung: Im ersten Ausbildungsjahr um 70 Euro, im zweiten Ausbildungsjahr um 50 Euro, und im dritten um 80 Euro.
sk
Die zwei Demonstrationen am Samstag werden in der Hildesheimer Nord- und Innenstadt zu Verkehrsbehinderungen und auch Sperrungen führen. Nach Tonkuhle-Informationen wird in der Nordstadt der Bereich zwischen Hauptbahnhof und Martin-Luther-Straße spätestens ab Mittag für den Verkehr gesperrt - dies ist die Route der Partei "Die Rechte". Die Martin-Luther-Straße und Steuerwalder Straße sind zudem schon ab 11 Uhr der Weg der Gegendemonstration in die Innenstadt und daher abgeriegelt. Auf dem Zug der Gegendemo durch die Innenstadt sind vorübergehende Sperrungen zu erwarten, die Polizei wird die genauen Maßnahmen in Kürze offiziell bekannt geben.
Der Stadtverkehr teilt unterdessen mit, dass es bei den Buslinien 1, 2, 3, 4, 5, 7, 8 und 11 Umleitungen geben wird. Da der ZOB schon ab 7 Uhr morgens nicht mehr angefahren werden könne, würden Stadt- und auch Regionalverkehr ab Betriebsbeginn Teile der Nordstadt und den ZOB weiträumig umfahren. Ab 18:30 Uhr rechnet der Stadtverkehr nur noch mit möglichen Behinderungen auf den Linien 101 und 107, und der Regionalverkehr soll ab 19 Uhr wieder normal fahren.
Genaue Informationen zu allen Änderungen gibt es im Internet unter www.svhi-hildesheim.de oder www.rvhi-hildesheim.de, im Kundencenter an der Schuhstraße oder telefonisch unter der SVHI-Hotline 05121 – 66 666 und der RVHI-Hotline 05121 – 76420.
fx
Angesichts von Diskussionen über Angriffe mit Messern hat der Soziologe Dirk Baier klare Regeln für den Umgang mit ihnen gefordert. Es sei für Jugendliche wichtig zu wissen, was erlaubt sei und was nicht, sagte der Leiter des Instituts für Delinquenz und Kriminalprävention an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in einem Interview auf "Bayern 2". Er reagierte damit auf eine Forderung der Länder Niedersachsen und Bremen, weitere Messerverbote einzuführen.
Baier sagte weiter, dass es derzeit nur Andeutungen für eine Zunahme der Messergewalt in Deutschland gebe, aber keine klaren Beweise. Dass die entsprechenden Fallzahlen stiegen, könne auch daran liegen, dass die Polizei diese Delikte heute stärker verfolge. Es sei aber eindeutig, dass junge Menschen besonders häufig Messer bei sich hätten, man gehe derzeit etwa bei den 15-Jährigen von jedem Dritten aus. Entgegen mancher Mutmaßungen sei diese "Messer-Quote" aber bei jugendlichen Migranten nicht höher.
Weshalb so viele junge Männer Messer mitführten, sei noch nicht erforscht. In der Forschung gibt es dafür laut Baier zwei Annahmen: Einmal, um sich vor Gewalt zu schützen, und zum Anderen, um Stärke und Männlichkeit zu demonstrieren. Über die sozialen Medien seien Jugendliche heute sehr häufig damit konfrontiert, dass Waffen benutzt werden. Dies erzeuge den Eindruck, dass der Jugendalltag gewalttätiger geworden wäre, auch wenn das eigentlich nicht so sei.
fx
Das Theater für Niedersachsen hat das Programm für die kommende Spielzeit vorgestellt. Sie beginnt im September und wird für Intendant Jörg Gade und auch den Musicaldirektor Craig Simmons die letzte Spielzeit in Hildesheim sein. Auf dem Programm stehen sieben Schauspiele, sieben Opern und Operetten, 4 Musicals und 18 Inszenierungen am Jungen Theater. Erstmals werden dabei unter anderem das Satiremusical "The Producers" und die Oper "Tristan und Isolde" gezeigt.
Die neue Spielzeit wird außerdem vom Umbau des Großen Hauses geprägt, dass erst im November wieder zur Verfügung steht. Bis dahin weicht das TfN auf verschiedene andere Spielstätten aus, inbesondere die Halle 39 und das Burgtheater auf der Domäne Marienburg.
fx
Die niedersächsische Industrie musste im März 2019 erneut weniger Auftragseingänge hinnehmen. Wie das Landesamt für Statistik mitteilt, gingen die Bestellungen im Vergleich zum März des Jahres 2018 um vier Prozent zurück. Die Nachfrage nach niedersächsischen Industrieprodukten aus dem Ausland sei um sechs Prozent, und die aus dem Inland um drei Prozent gesunken.
Dieser Abwärtstrend bei den Aufträgen halte sich jetzt bereits seit sieben Monaten, hieß es weiter. Von den Rückgängen seien sowohl die Maschinenbauer, die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, die chemische Industrie und die Metallindustrie betroffen.
sk
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