Betroffene von sexualisierter Gewalt sollen in der evangelischen Landeskirche Hannovers bei kircheninternen Entscheidungen zu diesem Thema künftig stärker beteiligt werden. Die Landessynode, also das Kirchenparlament, habe entsprechende Regelungen auf den Weg gebracht, sagte ein Sprecher. So sollen Betroffene ein öffentliches Rederecht bei den Tagungen der Synode erhalten sowie themenbezogen in Ausschüssen mitarbeiten dürfen. In Planung sei auch eine gewählte Betroffenenvertretung, die bei Kirchengesetzentwürfen zum Thema sexualisierte Gewalt ein Mitbestimmungsrecht bekommen soll.
Parallel dazu wolle die Landeskirche alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden für den Umgang mit sexualisierter Gewalt schulen. Der Präsident des Landeskirchenamtes, Jens Lehmann, sagte als Chef der Kirchenverwaltung, dass alle wissen müssten, was zu tun ist, wenn man sexualisierte Gewalt an anderer Stelle wahrnimmt. Die Landeskirche hat eigenen Angaben nach rund 23.000 hauptamtliche und etwa 100.000 ehrenamtliche Mitarbeitende.
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Der Marienfriedhof soll im Rahmen eines "Smart City"-Projekts aufgewertet werden - in seiner Aufenthaltsqualität wie auch in Sachen Sicherheit. Der Rat entscheidet an diesem Montag abend über die Freigabe von 200.000 Euro aus den zugehörigen Fördermitteln, mit denen als Erstes ein Konzept für eine intelligente Beleuchtung entwickelt werden soll. Den Planungen nach würde der "Smarte Marienfriedhof" im zweiten Quartal nächsten Jahres eröffnet werden können.
Die Ratssitzung beginnt heute um 18 Uhr im Rathaus und wird von Radio Tonkuhle wieder als Audiostream ins Internet übertragen. Weitere Themen sind u.a. ein Nachtragshaushalt, die Fortschreibung des Mietspiegels und das weitere Vorgehen in Sachen Andreanum - und die Linke hat zur Lage von Bosch im Hildesheimer Wald eine Aktuelle Stunde beantragt.
Aktualisiert 21:30 Uhr: Der Rat hat den ursprünglich vorgesehenen Aspekt "Neues Mobiliar" für den Marienfriedhof gestrichen, diese Meldung wurde entsprechend angepasst.
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Ein Mann aus Hildesheim ist Opfer des sogenannten "Love Scamming" geworden. Das meldet die Polizei. Dabei bauen Betrüger eine emotionale Bindung zu ihrem Opfer auf, um es dann um Geld zu bringen. In diesem Fall nahm eine Frau über eine Plattform der sozialen Medien Kontakt zu dem Hildesheimer auf. Sie gab an, in Frankreich zu wohnen, und verlagerte den Austausch schnell auf einen Messengerdienst.
Sie erzählte dem Mann, nach dem Tod ihres Vaters dringend Geld zu brauchen, unter anderem für eine Testamentseröffnung. Auch der angebliche Anwalt der Französin meldete sich per E-Mail und forderte die Begleichung seiner Kosten. Der Hildesheimer überwies in Folge in den letzten Wochen mehrmals Geld auf verschiedene Konten, bis er Unstimmigkeiten feststellte und schließlich Anzeige erstattete.
Die Polizei rät, in solchen Fällen sehr vorsichtig vorzugehen - gerade wenn eine Online-Bekanntschaft sehr schnell intensive Gefühle äußert. Man sollte keine persönlichen Informationen weitergeben und zudem auch die Profilbilder oder Namen der Person recherchieren.
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Die Polizei warnt insbesondere im Raum Alfeld vor sogenannten Schockanrufen. Gestern sind mehrere solcher Anrufe gemeldet worden, heißt es in einer Mitteilung. Dabei geben sich die Anrufenden z.B. als Familienmitglieder in einer Notlage aus, die dringend Geld brauchen - etwa weil sie nach einem angeblichen Unfall eine Kaution zahlen müssen, um einer Inhaftierung zu entgehen. In anderen Fällen rufen angebliche Polizeibeamte an und fragen nach Vermögen und Wertgegenständen, weil angeblich Diebe es darauf abgesehen haben. In Folge kommt dann ein falscher Beamter vorbei, um diese Gegenstände "zur sicheren Verwahrung" abzuholen.
Die Polizei rät ausdrücklich, solche Telefonate unverzüglich zu beenden. Die echte Polizei frage nie nach solchen Dingen. Auch sollten Familienangehörige insbesondere ältere Menschen über die Gefahren solcher Schockanrufe aufklären. In den gestern gemeldeten Fällen hätten die Seniorinnen und Senioren vorbildlich gehandelt, indem sie einfach auflegten und den Anruf meldeten.
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Mit einem Heimsieg über den TV Gelnhausen hat Handball-Drittligist HC Eintracht Hildesheim sich die Teilnahme am Finale um den Aufstieg in die zweite Bundesliga gesichert. Das Team schlug den TV heute Abend in der Volksbank Arena 34:30. Der HC musste das Spiel mit vier oder mehr Toren Vorsprung gewinnen, weil er das Hinspiel in Gelnhausen letztes Wochenende 27:30 verloren hatte.
Die Gäste aus der Nähe von Frankfurt lieferten der Eintracht eine erst sehr knappe Partie - in der ersten Spielhälfte lagen beide Teams zwischenzeitlich vorn, und zur Halbzeitpause stand es 15:14 für Hildesheim. Der für den Sieg wichtige Abstand von vier Toren wurde erst in der 42. Minute zum ersten Mal erreicht, und Gelnhausen verkürzte den schon auf sechs Tore angewachsenen Vorsprung kurz vorm Abpfiff noch einmal auf vier.
Die Eintracht wird nun im Aufstiegsfinale am kommenden Freitag auswärts und dem Samstag der Folgewoche daheim auf den HC Oppenweiler/Backnang treffen, der sich in seinem Halbfinale gegen den HC Empor Rostock durchsetzte. Das zweite Finale bestreiten der MTV Braunschweig und die HSG Krefeld-Niederrhein.
Ergänzt 250526: Austragungsorte der Finalspiele
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