Gestern ist auf der B 243 eine Frau bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Die 57-Jährige fuhr laut Bericht mit zwei weiteren Personen im Wagen in Richtung Groß Düngen und wollte offenbar bei Egenstedt nach links in den Ort abbiegen. Dabei kollidierte ihr Wagen mit dem einer Hildesheimerin, die ebenfalls mit zwei Insassen im Wagen auf der Gegenfahrbahn fuhr. Der Dacia der 57-Jährigen wurde dadurch auf den Geradeausstreifen nach Groß Düngen geschleudert, wo es zu einer weiteren Kollision mit dem Opel einer 60-Jährigen kam.
Polizei und Rettungskräfte waren anschließend mit einem Großaufgebot vor Ort. Alle beteiligten Personen wurden in Krankenhäuser im Kreisgebiet sowie nach Braunschweig und Laatzen gebracht. Die 57-Jährige verstarb dort an ihren schweren Verletzungen.
Da der Hergang des Unfalls nicht klar war, wurde auch ein Unfallsachverständiger zur Einsatzstelle gerufen. Die B 243 war bis 20:40 Uhr voll gesperrt. Zeugen des Unfalls werden gebeten, sich bei der Polizei Hildesheim unter der Rufnummer 0 51 21 - 939 115 zu melden.
fx
Das Dommuseum Hildesheim hat die Fotoinstallation „RESONANZ“ der Hildesheimer Künstlerin Anna Ullrich erworben. Ermöglicht worden sei dies durch eine Förderung der VR-Stiftung der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Norddeutschland und die Volksbank Hildesheimer Börde, teilt das Museum mit.
Sie habe die Installation eigens für den archäologischen Bereich im Untergeschoss des Dommuseums konzipiert, sagte die Künstlerin. Nun freue sie sich, dass sie durch den Ankauf dauerhaft dort zu sehen sein wird. Die Arbeit entstand 2018 für die Sonderausstellung „Genius Loci“ aus Anlass des 40-jährigen Gründungsjubiläums des Dommuseums.
sk
Der niedersächsische Landtag hat Gesetzesänderungen auf den Weg gebracht, um die Situation in der Pflege zu verbessern. Diese Gesetzesnovelle sei ein wichtiger Meilenstein für eine gute Pflege in Niedersachsen, sagte Sozialministerin Daniela Behrens. Das Gesetz hält unter anderem fest, dass in der Pflege tarifgerechte Löhne gezahlt werden sollten. Zudem soll im Büro der Landespatientenschutz-Beauftragen eine Beschwerdestelle für Pflege geschaffen werden. So könnten Missstände früher aufgedeckt und Fehlentwicklungen korrigiert werden.
Die Opposition und Verbände sehen die Novelle als ersten Schritt, fordern aber noch mehr Anstrengungen. So sagte der Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt in Niedersachsen, Marco Brunotte, die Verpflichtung zur tarifgerechten Entlohnung sei grundsätzlich begrüßenswert. Allerdings müssten alle in Pflegeeinrichtungen Beschäftigten tarifgerecht entlohnt werden. Andernfalls bestehe die Gefahr, dass die Verbesserungen zu Lasten der übrigen Berufsgruppen umgesetzt werden. Hier müsse dringend nachgeschärft werden.
sk
An der Hildesheimer Volkshochschule gibt es jetzt ein Angebot, mit dem Arbeitssuchende, die aus anderen Ländern stammen, für die Herausforderungen der Digitalisierung gerüstet werden sollen. Das Projekt "AIDA" sei im Oktober mit zwölf Personen gestartet, heißt es in einer Mitteilung. AIDA stehe für "Aufbau und Intensivierung von Digitalkompetenzen für den Arbeitsmarkt". An fünf Tagen der Woche lerne die Gruppe nicht nur das Erstellen von EMails, Lebensläufen und Präsentationen, sondern festige auch ihre Kenntnisse in Grammatik, Aussprache und Hörverständnis. Außerdem stehe ein Sozialpädagoge zur Verfügung, auch um private Probleme zu besprechen. Im April stehe dann für die Teilnehmer ein Berufspraktikum an.
Das Projekt, das auch den Hintergrund des größer werdenden Fachkräftemangel hat, findet in Kooperation mit dem Jobcenter statt. Es wird von der Europäischen Union als Reaktion auf die Covid19-Pandemie aus dem Aufbauprogramm REACT-EU finanziert und ist zunächst auf zehn Monate befristet.
fx
Das Niedersächsische Oberverwaltungsgericht in Lüneburg hat heute die seit dem Wochenende geltende 2G-Regel in Geschäften in Niedersachsen außer Vollzug gesetzt. Das Gericht gab damit einem Normenkontrolleilantrag eines Einzelhandelsgeschäfts statt. In der Begründung schloss sich das Gericht im Wesentlichen der Meinung des Geschäfts an, die Maßnahme sei zur weiteren Eindämmung des Coronavirus nicht notwendig und auch nicht mit dem allgemeinen Gleichheitsgrundsatz vereinbar.
Dem Gericht nach fehlten nach wie vor nachvollziehbare Feststellungen zur tatsächlichen Infektionsrelevanz des Geschehens im Einzelhandel, und das Land Niedersachsen habe die Erforschung in diesem Bereich offenbar auch nicht intensiviert, um die Zielgenauigkeit von Schutzmaßnahmen zu erhöhen. Eine schlichte Übertragung von Erkenntnissen zum Geschehen in geschlossenen Räumen von Sport- und Freizeiteinrichtungen reiche angesichts erheblicher Unterschiede zu dem Geschehen im Einzelhandel nicht aus. Der Beschluss ist laut Gericht unanfechtbar.
Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) bedauerte in einer ersten Reaktion die Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts. Der Beschluss sei selbstverständlich zu akzeptieren, sie sei allerdings weiterhin der Überzeugung, dass die Fortführung dieser Maßnahme der Bedrohungslage angemessen und auch infektiologisch notwendig gewesen wäre. Dies gelte umso mehr vor dem Hintergrund der fortschreitenden Ausbreitung der Omikron-Variante. 2G im Einzelhandel sei ein Baustein gewesen, um die Kontakte unter ungeimpften Personen zu reduzieren und sie vor einer Ansteckung mit dem Virus zu schützen. Deshalb bitte die Landesregierung einerseits die Betreiberinnen und Betreiber im Einzelhandel, gegebenenfalls über das Hausrecht Zugangsbegrenzungen auf vollständig geimpfte oder genesene Personen vorzunehmen, und andererseits die Kundinnen und Kunden, sich besonders achtsam zu verhalten.
fx
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