Bei zeitgleichen Durchsuchungen von Wohnungen in den Bereichen Hildesheim, Hannover, Holzminden sowie Ulm/Baden-Württemberg sind heute Drogen, Waffen und Waffenteile, PKW sowie Bargeld im unteren fünfstelligem Bereich sichergestellt werden. Das melden gemeinsam die Staatsanwaltschaft Hildesheim und die Polizeidirektion Göttingen.
Dort führe das Fachkommissariat Organisierte Kriminalität/Komplexe Kriminelle Strukturen seit Ende 2020 mehrere Verfahren wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Handels mit Betäubungsmitteln (insbesondere Kokain und Marihuana) gegen Beschuldigte, die aus dem Kosovo und Albanien stammen. Durch umfassende Ermittlungen und die Überwachung von Kommunikation habe man im großen Stil getätigte Betäubungsmittelgeschäfte nachvollzogen, durch die das Rauschgift nach Deutschland eingeführt wurde.
Die weiteren verdeckten Ermittlungen haben demnach bis jetzt zur beweiskräftigen Sicherstellung von über drei Kilogramm Kokain sowie etwa fünfzig Kilogramm Marihuana geführt. Neben den Durchsuchungsbeschlüssen wurden heute auch vier Untersuchungshaftbefehle umgesetzt, die auf Antrag der hiesigen Staatsanwaltschaft durch das Amtsgericht Hildesheim erlassen wurden.
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Für die Stadt Hildesheim liegt jetzt das erste eigene Sozialmonitoring vor. Es enthält die Beobachtung und Beschreibung von auch kleinteiligen Entwicklungen, Trends und Lebenslagen in einer Kommune, so die Stadtverwaltung. Mit ihr sollen Politik, Verwaltung und die Einwohnerschaft einen umfassenden Einblick in viele Themen des städtischen Lebens bekommen und Diskussionen über sozialpolitische Handlungsbedarfe und deren strategische Bearbeitung unterstützen. So ist etwa abzulesen, welche Altersstruktur die Bevölkerung in den verschiedenen Stadtteilen hat, wie der Anteil von Pflegebedürftigen ist und welche Angebote es vor Ort gibt, oder auch wie es um die Kinderarmut steht: Laut Bericht lebten 2019 fast 28 Prozent der Kinder in Hildesheim in Armut.
Sozialdezernent Malte Spitzer sagte, die darin zusammengestellten Informationen bildeten eine unverzichtbare Grundlage für die Weiterentwicklung der Daseinsvorsorge in der Stadt. Mit diesem ersten Bericht sei nun ein erster Baustein einer integrierten Sozialplanung geschaffen worden, und weitere müssten folgen.
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Der Deutsche Tierschutzbund warnt vor einer Initiative des Landes Niedersachsen, das Tierschutzgesetz zu ändern. Dabei gehe es um Diensthunde, heißt es in einer Mitteilung - am morgigen Freitag komme der Bundesrat zusammen, um auch darüber zu sprechen. Der Entwurf des Landes sehe vor, dass Diensthunde durch eine Ausnahmevorschrift auch mit Strafreizen und Hilfsmitteln wie Stachelhalsbändern ausgebildet werden können, was ansonsten ab Januar durch eine Änderung der Tierschutz-Hundeverordnung verboten sei.
Der Gesetzentwurf zeige, worauf es immer wieder Hinweise gegeben habe: dass Diensthunde bei Polizei, Zoll und Bundeswehr bislang nicht nach tierschutzgerechten Methoden im Sinne des Tierschutzgesetzes ausgebildet werden und es auch weiterhin nicht sollen, sagte Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Da der Antrag unter besonderer Dringlichkeit eingebracht wurde, sei eine fachliche Ausschussberatung übersprungen worden. Die Art des Verfahrens sei ein Skandal und ein Überfall auf das Tierschutzgesetz. Im Eilverfahren werde der Tierschutz ausgebremst und Diensthunde zu Hunden zweiter Klasse gemacht.
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Am gestrigen Mittwoch ist zur Mittagszeit eine Seniorin in der Ostpreußenstraße in Hildesheim bestohlen worden. Wie die Polizei meldet, stand gegen 12 Uhr ein Mann in cremefarbener Arbeitskleidung vor ihrer Wohnungstür und stellte sich als Handwerker vor, der in den Keller müsse, um das Wasser abzustellen - und er bestand darauf, dass sie ihn dabei begleite. Als sie danach in ihre Wohnung zurückkam, waren diverse Wertgegenstände verschwunden. Offensichtlich hatte ein Komplize die Ablenkung genutzt, um die Wohnung zu durchsuchen.
Der angebliche Bauarbeiter war etwa 30 Jahre alt, von südeuropäischem Äußeren, mit schwarzen Haaren, untersetzt und stämmig. Er sprach akzentfrei hochdeutsch. Wer in der Sache Hinweise geben kann, wird gebeten, sich mit der Polizei Hildesheim unter der Telefonnummer 0 51 21 - 939 115 in Verbindung zu setzen.
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Die Polizei Bad Salzdetfurth sucht Zeugen eines gefährlichen Überholvorgangs, der sich am Dienstag gegen 11:10 Uhr auf der B6 zwischen Wendhausen und Heersum zugetragen hat. Laut Bericht fuhr ein LKW-Gespann in Richtung Hildesheim, als ihn an einer Steigung mit anschließender leichter Linkskurve ein silberner VW überholte - obwohl ihnen auf der Gegenspur zwei Autos entgegenkamen. Da der VW nicht bremste oder auswich, mussten die beiden anderen Wagen stark bremsen und in den rechten Grünstreifen ausweichen, um einen Unfall zu verhindern.
Weder der VW noch der LKW hielten danach an. Deshalb werden nun zusätzliche Zeugen zu dieser Gefährdung des Straßenverkehrs gesucht und gebeten, sich beim Kommissariat in Bad Salzdetfurth unter der Telefonnummer 0 50 63 - 90 10 zu melden.
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