Am Samstagabend haben am Lindenweg in Elze zwei Männer eine Gruppe von vier Jugendlichen mit einer Pistole bedroht und beraubt. Wie die Polizei meldet, geschah dies etwa auf Höhe des Sportplatzes. Die vier Jugendlichen seien zunächst von einem Mann verfolgt worden. Als sie sich auf eine Bank setzten, um ihn passieren zu lassen, zog er die Pistole aus einer Bauchtasche und forderte Geld. Gleichzeitig trat ein weiterer Mann aus der Engen Straße kommend hinzu. Beide Männer flüchteten dann mit einer kleinen Summe Geld und einer Musikbox in Richtung Freibad.
Täter Eins ist etwa 35 - 40 Jahre alt, ca. 1,80 Meter groß und von kräftiger Statur. Er hat schwarze Haare und sprach mit südländischem Akzent. Bekleidet war er mit einem weißen Kapuzenpullover mit Bauchtasche und einer schwarzen Jogginghose.
Der zweite Täter ist ca. 25 - 30 Jahre alt, bis 1,90 Meter groß und von schmaler Statur. Er hatte einen blauen Pullover und eine schwarze, kurze Hose an und im Gesicht eine Art Sturmhaube mit selbst ausgeschnittenen Augen- und Mundlöchern. Er sprach akzentfrei Deutsch.
Die Polizei ermittelt nun wegen räuberischer Erpressung. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich beim Kommissariat Elze unter der Telefonnummer 0 50 68 - 9303-0 zu melden. Dabei wird besonders ein Mann gesucht, der mit seinem Hund unterwegs war und kurz nach dem Vorfall mit den Jugendlichen gesprochen hat.
fx
Das kommende Schuljahr soll Anfang September im vollständigen Regelbetrieb starten. Das sagte heute Kultusminister Grant Hendrik Tonne. Dabei sollen aber Sicherheits- und Infektionsschutzmaßnahmen weiter streng beachtet werden, inklusive einer Testpflicht, die vorerst bis Ende September gelten solle.
Das derzeit milde Infektionsgeschehen und die Einschätzungen für die Zukunft ließen den Regelbetrieb in Szenario A zu, so Tonne. Man wäre aber schlecht beraten, alle Sicherheitsmaßnahmen fallen zu lassen, denn das Virus bestrafe Nachlässigkeiten. Auch die derzeitige Diskussion um die Delta-Variante zeige, dass Vorsicht geboten sei. Deshalb würden auch die derzeitigen Regelungen zu Mund-Nasen-Bedeckungen weiter gelten, nur auf Schul- und Pausenhöfen bzw. an der frischen Luft müssten absehbar keine Mund-Nasen-Bedeckungen mehr getragen werden.
Die regelmäßigen Abstimmungen zwischen dem Kultusministerium und dem Landesgesundheitsamt zur Bewertung der aktuellen Infektionslage würden auch über die Sommerferien weitergeführt, so dass Schülerinnen und Schüler wie auch ihre Eltern und die Schulen vor dem Start noch einmal informiert würden.
Als neue Maßnahme soll es in allen Schulen mindestens in der ersten Woche nach Beginn eine Einstiegsphase geben. Diese könne auf bis zu vier Wochen ausgedehnt werden. Dies solle Schülerinnen und Schülern und Lehrkräften Gelegenheit bieten, zusammenzufinden und zum Beispiel über ihre Erfahrungen in der Corona-Pandemie zu sprechen, oder auch einzelne Unterrichtsinhalte gezielt zu wiederholen.
fx
Das Land Niedersachsen und die Verkehrswacht haben die Kampagne "Sichere Landstraße - Mein Tempo... mein Leben!" gestartet. In ihrem Rahmen wird an ausgewählten Stellen in Niedersachsen per Plakat oder elektronischer Einblendung dazu aufgerufen, die eigene Geschwindigkeit an die Umgebungsverhältnisse anzupassen.
Hintergrund ist laut der Organisatoren, dass sich im letzten Jahr rund zwei Drittel aller tödlichen Verkehrsunfälle auf Landstraßen ereignet haben, 249 Menschen verloren dabei das Leben. Die Hauptunfallursachen seien nicht angepasste Geschwindigkeit, Fahrfehler und Ablenkung, sowie Alkohol oder andere Drogen. Nach Unfällen mit dem Gegenverkehr seien Baumunfälle die zweithäufigste Todesursache auf Landstraßen. Die Wahrscheinlichkeit, bei einem Fahrunfall mit Abkommen von der Fahrbahn getötet oder schwer verletzt zu werden, sei bis zu fünfmal höher, wenn wenn man gegen ein Hindernis wie einen Baum prallt.
Die Kampagne soll im Laufe der Zeit um weitere Maßnahmen ergänzt werden. Weitere Infos gibt es auf der Internetseite der Verkehrswacht.
fx
Eine 41 Jahre alte Hildesheimerin ist vor kurzem Opfer des so genannten "Romance-" oder "Love-Scammings" geworden. Wie die Polizei mitteilt, war sie auf einer Kennenlern-Seite im Internet von einem Mann angeschrieben worden, woraufhin ein reger Mail-Austausch folgte. Schon bald gestand der Mann ihr seine angebliche Liebe ein und äußerte den Wunsch zu heiraten. Ihrem Vorschlag, sich persönlich zu treffen, zeigte er sich zwar aufgeschlossen gegenüber, es kam jedoch nicht dazu.
Stattdessen berichtete er ihr von Problemen mit seiner Bank und bat um einen mittleren vierstelligen Betrag. Als sie diesen überwiesen hatte, bat er um eine weitere, diesmal fünfstellige Summe, die sie jedoch nicht überwies und stattdessen mit wachsendem Misstrauen zur Polizei ging. Die riet der 41-Jährigen, den Kontakt umgehend abzubrechen und insbesondere keine weiteren Überweisungen mehr vorzunehmen.
Das Romance- oder Lovescamming sei eine moderne Form des Heiratsschwindels, heißt es weiter. Man sollte größte Vorsicht walten lassen, sobald Internetbekanntschaften Geldforderungen äußern. Weitere Infos zum Thema gibt es im Internet.
fx
Ab dem 5. Juli können die Zulassungsstellen in Hildesheim und Alfeld wieder ohne vorige Terminvereinbarung besucht werden. Das meldet der Landkreis. Es bestehe aber natürlich weiterhin die Möglichkeit, über die Internetseite der Kreisverwaltung online einen Termin zu vereinbaren, um längere Wartezeiten zu vermeiden - zumindest in den ersten Tagen nach der Öffnung sei mit einem stark erhöhten Publikumsaufkommen zu rechnen. Außerdem weist der Kreis darauf hin, dass viele Zulassungsvorgänge auch per i-Kfz über das Internet erledigt werden können - Informationen dazu gibt es unter www.landkreishildesheim.de/Zulassungsstelle.
Die Führerscheinstelle ist wegen der räumlichen Begebenheiten nicht in die Öffnung mit einbezogen - hier ist weiter ein Termin erforderlich. In den Zulassungsstellen gelten die üblichen Corona-Schutzmaßnahmen. Die Wartezone ist deshalb aktuell außerhalb des Gebäudes, der Einlass wird über das Personal geregelt.
fx
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